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Gerhart Bartsch

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Gerhart Bartsch (* 1. September 1902 in Rawitsch; † 1993 in Weilburg) war ein deutscher Geograf und Hochschullehrer.

Bartsch legte 1920 das Abitur in Rawitsch ab und studierte Germanistik, Geografie und Geologie in Breslau, Göttingen und an der TH Hannover. 1925 bestand er in Breslau das I. Staatsexamen und wurde mit einer Dissertation über den Solling zum Dr. phil. promoviert bei Max Friederichsen. Dann war er bei Erich Obst Assistent an der TH Hannover bis 1934 und habilitierte sich dort 1932. Es folgten mehrere Auslandsforschungsreisen nach Anatolien in die Türkei. Von 1934 bis 1936 legte er das Referendariat in Hannover ab. Ab 1937 lehrte er als Dozent an der Hochschule für Lehrerbildung Weilburg bis zur Schließung im November 1939. Er wurde an die Lehrerbildungsanstalt Koblenz versetzt. 1939 wurde er an die Justus-Liebig-Universität Gießen umhabilitiert und dort 1942 außerplanmäßiger Professor. Bartsch gehörte der SA, der NSDAP (seit 1937) und dem NS-Dozentenbund an. Er war mit Emil Hinrichs und Hans Schrepfer Mitherausgeber der Zeitschrift für Erdkunde (1936-1944) und Schulbuchautor.

An der Pädagogischen Institut Weilburg war er seit 1948 Dozent, dann 1958 Professor, bis 1961 Weilburg als Hochschule für Erziehung in die Universität Gießen integriert wurde. Dort wurde er 1964 zum ordentlichen Professor für Geografie und ihre Didaktik berufen und 1970 emeritiert.

Bartsch war Mitglied in der Geographischen Gesellschaft zu Hannover und in Wien sowie im Verband Deutscher Schulgeographen.

Schriften

  • Der Solling, Hannover 1925 [=Dissertation in Breslau]
  • Erdkunde für höhere Schulen, Diesterweg, Frankfurt am Main

Literatur


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