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Geländestufe

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Schichtstufe, die zusätzlich von einer Verwerfung gebrochen ist (Lookout Mountain, USA)
Ruhmeshalle und Bavaria am Westrand der Theresienwiese, angelegt unter Ausnutzung einer Geländestufe, die halb München durchzieht.

Als Geländestufe, Geländekante oder Terrainstufe wird in der Geomorphologie, Geologie und Kartografie eine deutliche Änderung der Hangneigung bezeichnet, wenn ihre Kanten annähernd linienförmig verlaufen.

Die Dimensionen können zwischen einigen Metern und mehreren Kilometern liegen. Zu den längsten Geländestufen zählen jene der süddeutschen Schichtstufenlandschaft (Fränkische und Schwäbische Alb), zu denen mit großen Höhenunterschieden tiefreichende geologische Störungen und Grabensysteme, die oft noch tektonisch aktiv sind.

Ursachen

Natürliche Ursachen für Geländestufen können u. a. sein:

Auch Gletscher mit ihren typischen Erosionsformen von Übertiefungen und Schwellen[1] sind die Ursache von Steilstufen, auch bei Gletscherabbrüchen, hochalpinen Karen oder Talschultern im Verlauf von Längstälern.

Schmale, aber langgezogene Geländestufen hängen oft mit Sedimentationsgrenzen oder Störungslinien zusammen, beispielsweise der Wagram entlang der Donau in Niederösterreich oder Teilbereiche der Diendorfer Störung in der böhmischen Masse. Typische Phänomene mancher Gebirgsränder sind steile Geländestufen an der Hangbasis, die oft von kurzen Tälern durchschnitten werden. Als Beispiele hierfür seien die Reculée bei Arbois (französ. Jura) und die Stufen bei Ruppoldingen (Schweiz) genannt.

Siehe auch

Einzelnachweise


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