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Diskussion:Bruce Lee

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tachles-Newsletter 7. Juni 2018

Wer hätte es geahnt: Der Kung Fu-Pionier Bruce Lee hatte einen jüdischen Urgrossvater.

Der Asien-Experte Matthew Polly behauptet in einer neuen, monumentale Biographie von Bruce Lee (1940-1973), der Wegbereiter des globalen Interesses and Kung Fu habe einen jüdischen Urgrossvater. Dazu gibt es ein Promo-Video des Verlags (Link ) und dieses löst speziell in jüdisch-amerikanischen Medien grosses Interesse aus (Link ).

Pollys Recherchen klingen überzeugend. Demnach hat ein jüdischer Schlachter namens Moses Hartog Bosman (1839–1892) nach 1860 per Schiff den Fernen Osten erreicht und war dort geschäftlich so erfolgreich, dass er der holländische Konsul in Hongkong wurde. Bosman erlitt später Rückschläge und zog nach Kalifornien. Aber seine zahlreichen Kinder und Enkel hatten eine glücklichere Hand. Zu ihnen zählt der Casino- und Schifffahrts-Magnat Stanley Ho.

Lee wurde im November 1940 in der Chinatown von San Francisco geboren. Seine Eltern gingen jedoch drei Monate später nach Hongkong. Dort begann Lee mit 16 das Studium bei dem legendären Kampfsport-Meister Yip Man. Nach der Rückkehr in die USA zur Fortsetzung der High School 1958 und einem Drama-Studium an der University of Washington in Seattle wurde Lee zunächst als Kampfsportler bekannt, ehe er 1966 eine erste TV-Rolle fand.

Der grosse Erfolg kam 1971 mit den in Hongkong gedrehten Hits «The Big Boss» und «Fist of Fury». Es folgten «The Way of the Dragon» und der von dem vielseitigen Fred Weintraub produzierte «Enter the Dragon». Lee hat die Uraufführung dieses globalen Kassen-Knüllers nicht mehr erlebt und erlag am 20. Juli 1973 in Hongkong einer allergischen Reaktion auf ein Beruhigungsmittel.