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Alma redemptoris mater

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Alma redemptoris mater (Erhabene Mutter des Erlösers) ist die marianische Antiphon, die im Stundengebet der katholischen Kirche in der Advents- und Weihnachtszeit entweder nach der Vesper oder nach der Komplet gesungen wird, je nachdem, welche dieser beiden Horen die letzte ist, die in Gemeinschaft gefeiert wird.

Benannt ist die Antiphon nach den ersten drei Worten des lateinischen Textes, der vor 1054 von Hermann von Reichenau, einem Benediktiner der Abtei Reichenau, geschrieben wurde.

Der Text lautet:

lateinisch deutsch

Alma Redemptoris Mater,
quae pervia caeli porta manes,
et stella maris,
succurre cadenti,
surgere qui curat, populo:
tu quae genuisti, natura mirante,
tuum sanctum Genitorem,
Virgo prius ac posterius,
Gabrielis ab ore, sumens illud Ave,
peccatorum miserere.


Erhabne Mutter des Erlösers,
du allzeit offene Pforte des Himmels
und Stern des Meeres,
komm, hilf deinem Volke,
das sich müht, vom Falle aufzustehn.
Du hast geboren, der Natur zum Staunen,
deinen heiligen Schöpfer.
die du, Jungfrau davor und danach,
aus Gabriels Mund vernahmst das selige Ave,
o erbarme dich der Sünder.


Im Gotteslob ist die lateinische Antiphon unter Nummer 666, 1 abgedruckt. Zudem ist unter Nummer 530 (GLalt 577) eine deutschsprachige Liedparaphrase von Franz Josef Weinzierl (1816), in einer Bearbeitung von Maria Luise Thurmair (1969), mit dem Titel „Maria, Mutter unsres Herrn“ enthalten.

Vertonungen

Weblinks

Hörbeispiel: Hörbeispiel (MP3-Datei; 4,54 MB)

Vorlage:Navigationsleiste Marianische Antiphonen


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