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Allgöwer-Naht

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Datei:NahttypenMedizin.jpg
A – klassische Einzelknopfnaht
B – Donati-Naht
C – Allgöwer-Naht

Die Allgöwer-Naht ist eine vertikale Rückstichnaht (Donati-Naht), die zu einer unvollständigen Intrakutannaht abgewandelt wurde. Diese spezielle Nahtform kann beim Nähen von Hautwunden verwendet werden.

Dabei wird der Faden auf einer Seite der Wunde eingestochen, auf der anderen nur unter der Oberfläche durchgeführt und auf der Seite des Einstiches auch wieder durch die Haut ausgestochen. Das Verfahren kann nützlich sein, wenn beispielsweise am Haaransatz genäht werden muss, um die Ein- und Ausstiche in den Haaren zu verstecken. Auch sonst ergibt sich ein besserer kosmetischer Effekt, da im Vergleich zur Donati-Naht nur zwei statt vier Stichkanäle auf der Epidermis sichtbar sind. Allerdings sind die Wundränder manchmal nicht so gut zu adaptieren. Dann ist das abwechselnde Legen einer rechten und linken Allgöwer-Naht angebracht. Die Festigkeit ist mit der Donati-Naht vergleichbar.

Benannt ist diese 1963 erstmals beschriebene Modifikation der Donati-Naht nach ihrem Erfinder, dem Schweizer Chirurgen Martin Allgöwer (1917–2007).

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