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Alexander Spiegelblatt

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Alexander Spiegelblatt

Alexander Spiegelblatt (1927-2013), jiddischsprachiger Dichter

Er kam 1927 in der Bukowina zur Welt. 1941 wurde seine Familie von den mit den Deutschen verbündeten Rumänen nach Transnistrien deportiert. Er überlebte die Schoa, studierte nach dem Krieg in Bukarest, dort war er bis 1958 Lektor für russische Literatur. 1964 Auswanderung nach Israel, lebte dann in der Stadt Petach Tikwa. Bereits in Rumänien veröffentlichte er jiddische Gedichte, weitere Bände in Israel. Er veröffentlichte Lyrik und Essays in verschiedenen jiddischen Zeitschriften und war von 1972-1995 Redakteur des wichtigsten jiddischen Kulturmagazins nach 1945 "Di goldene kejt" in Tel Aviv.

Er wurde auf dem Segula-Friedhof in Petach Tikva beigesetzt.

2010 erschienen vier Erzählungen von Alexander Spiegelblatt unter dem Titel Schatten klopfen ans Fenster auf Deutsch, in der Übersetzung von Kay Schweigmann-Greve.

Der Schriftsteller Marko Martin schrieb über Spiegelblatts Prosa: "Dieser Chronist ist ein Poet, der für die Schrecken des Vergangenen und doch nie Vergehenden Worte findet, die sich dem Kryptischen verweigern und noch in ihren schmerzhaften Suchbewegungen von beeindruckender Transparenz sind. Nie verliert er sich in epischer Breitpinselei."

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