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539 v. d. Z.

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Ereignisse

  • 539 v. d. Z.: Eroberung Babylons durch Cyrus (Kyros / Koresch). Der Sieger behandelte die Babylonier mit Milde, er schaffte die Fronarbeit ab, die Nabonid (der letzte König von Babylon) seinen Untertanen auferlegt hatte, und liess die zerstörten Häuser wieder aufbauen. Kyros von Anschan, der „Grosse“, war ein Fürst des Stammes der Achämeniden in Persien und ein Enkel jenes Mederkönigs Astyages, den er vom Thron stürzen sollte. Die Perser waren Vasallen der mit ihnen nahe verwandten Meder. Beide waren indoeuropäische Völker, ursprünglich nomadisch lebend, die vor dem 8. vorchristlichen Jhdt. aus Armenien in den Iran eingewandert waren. Die Perser benannten sich nach einer der Provinzen, die sie in Besitz genommen hatten, nämlich Parsua (heute Fars), unweit des Persischen Golfs.