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Vence

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Dieser Artikel behandelt die französische Stadt im Département Alpes-Maritimes. Weitere Bedeutungen siehe Vence (Begriffsklärung).
Vence
Wappen von Vence
Vence (Frankreich)
Vence
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Alpes-Maritimes
Arrondissement Grasse
Kanton Vence
Gemeindeverband Nice Côte d’Azur.
Koordinaten 43° 43′ N, 7° 7′ O43.7227777777787.1136111111111Koordinaten: 43° 43′ N, 7° 7′ O
Höhe 40–1.033 m
Fläche 39,23 km²
Einwohner 19.241 (1. Jan. 2012)
Bevölkerungsdichte 490 Einw./km²
Postleitzahl 06140
INSEE-Code
Website vence.fr

Blick auf Vence
.

Vence ([vɛ̃s], okzitanisch Vença) ist eine französische Gemeinde mit 19.241 Einwohnern (Stand 1. Januar 2012) im Département Alpes-Maritimes in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Vence liegt im Arrondissement Grasse. Die Gemeinde gehört zur Métropole Nice Côte d’Azur. Der Ort bedeckt eine Fläche von 39,23 km². Die Einwohner von Vence sind die Vençois. Vence gehört zu den berühmten Reisezielen in der Provence. Es thront hoch oben auf einem Felsen, ist von der Küste schnell erreichbar und hat den Charakter eines kaum berührten Voralpenstädtchens.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2016
Einwohner 7874 9420 11.385 13.119 15.330 16.982 18.931 18.599

Quellen: Cassini und INSEE

Geschichte

Römische Säule

Schon früh von ligurischen Kelten besiedelt, wurde die Gegend 16 v. Chr. von den Römern erobert und als Provinz Alpes Maritimae dem römischen Reich einverleibt. Vence wurde eine bedeutende römische Siedlung, von der noch viele Funde zeugen. Auch die Fundamente der Kathedrale sind römischen Ursprungs.

Mit der Verbreitung des Christentums wurde Vence Bistum. In der römischen Civitas Vintium gab es ab dem 4. Jahrhundert einen Bischof. Diese kleinste Diözese Frankreichs bestand bis zur Französischen Revolution (siehe auch: Liste der Bischöfe von Vence).

Nach Karl dem Großen gehörte Vence zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. 1481 wurde die Provence Frankreich angegliedert und Vence damit französisch. Im 16. Jahrhundert ließ Franz I. die Stadt verschönern. Während der Religionskriege blieb Vence katholisch.

Das 20. Jahrhundert brachte Vence – angezogen vom angenehmen Klima und dem besonderen Licht – den Tourismus und die Künstler, wodurch die Stadt einen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung erlebte.

Im Jahr 1933 kauft das Ehepaar Freinet ein Grundstück im Viertel Le Pioulier und errichtet dort die École Moderne (heute: École Freinet), um dort eigene reformpädagogische Ideen umzusetzen.[1]

Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Vence

Die ganze Altstadt ist von einer Stadtmauer umschlossen, durch die zahlreiche Tore ins Innere der Stadt führen. Eines der bekanntesten ist die Porte de Peyra. Der Weg in die Altstadt führt über die Place du Grand-Jardin und die Place du Frene, wo eine riesige Esche steht, die 1538 gepflanzt wurde.

  • Altstadt
  • Porte du Peyra mit Peyra-Brunnen
  • Die romanische Kathedrale de la Nativité-de-Marie aus dem 11. Jahrhundert ist auf römischen Fundamenten errichtet.
  • Die „Vençoise“, eine Skulptur von Jim Ritchie, auf dem Clemenceau-Platz vor dem Rathaus
  • Die Klosterkapelle der Dominikanerinnen, die Chapelle du Rosaire (Rosenkranzkapelle), wurde von Henri Matisse gestaltet.
  • Ehem. Kapelle der Weißen Büßer (Chapelle des Pénitents Blancs)
  • Place du Grand Jardin (Markt)

Städtepartnerschaften

Vence pflegt Partnerschaften zu den Städten

Persönlichkeiten

Eine Vielzahl von Künstlerinnen und Künstlern wählte Vence zum Wohnort.

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes des Alpes-Maritimes. Flohic Editions, Band 2, Paris 2000, ISBN 2-84234-071-X, S. 956–967.

Einzelnachweise

Weblinks

 Commons: Vence – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Vence aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.