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Tina Turner

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Tina Turner (2009)Tina Turner signature.svg

Tina Turner (* 26. November 1939 als Anna Mae Bullock in Brownsville, Tennessee; † 23. oder 24. Mai 2023 in Küsnacht, Kanton Zürich) war eine Sängerin und Schauspielerin. Die gebürtige US-Amerikanerin nahm 2013 die Schweizer Staatsbürgerschaft an. Sie gehört mit über 180 Millionen verkauften Tonträgern zu den weltweit erfolgreichsten Sängerinnen.[1][2]

Kindheit und Jugend

Anna Mae Bullock wurde 1939 als jüngere von zwei Töchtern des afroamerikanischen Ehepaars Zelma Currie und Floyd Richard Bullock, einem Baptisten-Diakon, geboren. Sie kam im Untergeschoss des Haywood Memorial Hospital in Brownsville zur Welt, das zum Zweck der Rassentrennung für Afroamerikaner bestimmt war.[3]

Die ersten Erfahrungen als Sängerin sammelte sie als Kind im Chor der baptistischen Kirche in Nutbush, wo sie aufwuchs. Nach einer schwierigen Zeit, während ihre Eltern sich trennten und sie bei ihrer Großmutter lebte, zog sie 1955 zu ihrer Mutter und der älteren Schwester nach St. Louis.

Ike und Tina Turner

Ike und Tina Turner (1972)

1958 lernte sie dort Ike Turner mit seiner Band Kings of Rhythm kennen und wurde deren Backgroundsängerin. 1960 nahmen sie das Lied A Fool in Love auf. Sie sprang dabei kurzfristig als Solosängerin ein, da der vorgesehene Sänger Art Lassiter ausfiel. Der Titel schaffte es im August 1960 auf Platz 27 der US-Charts.

Aus Gründen der Promotion gab Ike ihr daraufhin den Künstlernamen Tina und benannte seine Band in Ike & Tina Turner um. Tina und Ike, die inzwischen auch eine Liebesbeziehung verband, gingen in der Folge mit der Ike & Tina Turner Revue auf Tournee, zunächst in den USA, später auch durch Europa und Australien. 1962 heirateten sie im mexikanischen Tijuana.

Die Revue war viele Jahre sehr erfolgreich, auch finanziell. Die Turners gingen als Vorgruppe mit den Rolling Stones auf Tournee, und Tina Turner nahm 1966 mit dem Produzenten Phil Spector die in Großbritannien erfolgreiche Single River Deep, Mountain High auf, wodurch Ike & Tina Turner in Europa wesentlich bekannter wurden. 1972 erhielten Ike und Tina Turner einen Grammy Award in der Kategorie „Best R&B Performance by a Duo or Group with Vocal“ für ihre Darbietung des Songs Proud Mary.

Der Song Nutbush City Limits aus dem Jahr 1973, den Tina Turner geschrieben hat, erreichte Platz 2 der deutschen Singlecharts und hielt sich 26 Wochen.[4] 1975 spielte sie in der Rolle der Acid Queen in der Verfilmung der Rockoper Tommy von The Who mit.

Parallel zu ihrem zunehmenden musikalischen Erfolg häuften sich Probleme in ihrem Privatleben mit ihrem Mann Ike Turner (u. a. häusliche Gewalt), die zum Teil auch seinem Drogenkonsum zugeschrieben wurden. 1976 verließ sie ihren Mann und beantragte die Scheidung, die 1978 rechtskräftig wurde.

In der Scheidungsverordnung übernahm Tina Turner die Verantwortung für versäumte Konzerttermine sowie ausstehende Steuerschulden. Sie behielt die Autorenlizenzen für die eigenen Songs sowie zwei Autos, Pelze und Schmuck.[5] 1991 wurden Ike und Tina Turner in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen,[6] 2021 folgte die Aufnahme Tina Turners als Einzelkünstlerin.[7]

Solokarriere

Anfänge

Tina Turner konnte als Solokünstlerin nicht direkt an die Erfolge der Band anknüpfen. Sie verdiente ihr Geld durch verschiedene Tourneen, deren Konzerte allerdings meist in kleinen Räumlichkeiten vor oft nur wenigen hundert Zuschauern stattfanden. Das Album Rough, das 1978 erschien, verkaufte sich schlecht, ebenso das ein Jahr später erschienene Album Love Explosion. In diesen Alben unternahm sie musikalisch unter anderem Ausflüge in die Disco-Musik.

Mit ihren Bühnenprogrammen, insbesondere den Nice-’n’-Rough-Konzerten der frühen 1980er Jahre, arbeitete sie sich allmählich nach oben. Unterstützt wurde sie dabei ab 1979 von ihrem neuen Manager, dem Musikproduzenten Roger Davies, der es sich zum Ziel gesetzt hatte, Turner aus ihrem Karrieretief herauszubringen. Die Shows fanden beim Publikum großen Anklang, und auch namhafte Berufskollegen wurden auf sie aufmerksam. In der Folge hatte sie Gastauftritte unter anderem bei Tom Jones, Rod Stewart und später bei David Bowie, und spielte im Vorprogramm bei einigen Konzerten der Rolling Stones in den USA. Die großen Plattenfirmen aber betrachteten Tina Turner zunächst noch als einen kaum vermarktbaren Altstar.

1980er Jahre

Tina Turner (1985)
Tina Turner (1990)
Mit Präsident George W. Bush und der First Lady Laura Bush (2005)
Tina Turner (2009)

1982 beteiligte sie sich als einer von mehreren Gaststars am Album Music of Quality and Distinction der Gruppe British Electric Foundation (B.E.F.), die aus Mitgliedern der Band Heaven 17 bestand. Turners Version des Songs Ball of Confusion auf diesem Album wurde überraschend ein Hit in Norwegen.[8]

Dieser Erfolg und vor allem ihre gesangliche Leistung überzeugten die Produzenten. Bei Capitol Records in London nahm sie unter Mitwirkung von B.E.F. eine Coverversion des Al-Green-Songs Let’s Stay Together auf, die 1983 als Single erschien. Das Stück wurde in vielen europäischen Ländern ein Hit und erreichte beispielsweise in England Platz sechs. Etwas später erreichte der Song in den USA Platz 26 der Singlehitparade und Platz drei der R&B-Charts. Daraufhin beschloss Capitol Records, ein ganzes Album mit Turner zu produzieren.

Das Album Private Dancer wurde 1984 veröffentlicht. Gleich die erste Single-Auskopplung What’s Love Got to Do with It kletterte auf Platz eins der Billboard-Charts. Im Februar 1985 erhielt sie drei Grammy Awards für die beste weibliche Gesangsdarbietung, für die Schallplatte des Jahres (jeweils What’s Love Got to Do with It) und für die beste weibliche Rockgesangsdarbietung (Better Be Good to Me).

1985 spielte Turner die Rolle der Aunty Entity im Film Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel (Mad Max – Beyond Thunderdome, mit Mel Gibson). Schon Jahre zuvor hatte sie sich als großen Fan der Mad-Max-Reihe bezeichnet und in ihrer Biografie Ich, Tina den Film Mad Max II – Der Vollstrecker ihren Lieblingsfilm genannt. Mit dem Titelsong We Don’t Need Another Hero hatte sie 1985 einen Nummer-eins-Hit in Deutschland. Im selben Jahr sang sie bei der Wohltätigkeitssingle We Are the World mit und startete ihre erste Europatournee.

1986 folgte das Album Break Every Rule, das kommerziell sehr erfolgreich war. Der erste Teil wurde ausschließlich von Terry Britten (What’s Love Got to Do with It) geschrieben und produziert. Er enthält die Hitsingles Typical Male, Two People und What You Get Is What You See,. Der zweite Teil des Albums enthält unter anderem Songs von Bryan Adams (Back Where You Started) und von Rupert Hine (Break Every Rule). Kurz nach Erscheinen des Break-Every-Rule-Albums wurde das von Tina Turner und Kurt Loder verfasste Buch Ich, Tina – Mein Leben veröffentlicht.

1988 trat Turner im Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro vor 188.000 Zuschauern auf, was ihr einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde als Solokünstlerin mit dem größten Konzertauftritt bescherte. Nachdem sie bei der Veröffentlichung des Live-Doppel-Albums Live in Europe angekündigt hatte, weniger auf Tour zu gehen und sich aus dem Musikbusiness zurückzuziehen, veröffentlichte sie 1989 ihr nächstes Album mit anschließender „Farewell“-Tour: Foreign Affair.

Bluesige Stücke (Steamy Windows, Undercover Agent for the Blues) mit Tony Joe White wechseln sich mit Mainstream-Popproduktionen ab. Die Tour führte sie durch Europa und war ein großer Erfolg. Turner hielt damals für kurze Zeit den Rekord für die umsatzstärkste Tournee der Welt – bis die Rolling Stones diesen Rekord 1989 mit ihrer Steel-Wheels-Tour übernahmen.

1990er Jahre bis heute

1992 erschien der biografische Film Tina – What’s Love Got to Do with It? sowie als Album der entsprechende Soundtrack. Neben neuen Songs, darunter I Don’t Wanna Fight, nahm Turner hierfür auch die alten Hits aus der Zeit von Ike & Tina Turner neu auf. Zu Werbezwecken ging sie 1993 hauptsächlich in den USA auf Tournee, aber auch in Europa fanden sechs Auftritte statt: viermal bei Rock over Germany und je ein Auftritt in Basel und Wien. 1995 sang sie das Titellied zum James-Bond-Film GoldenEye. Dieses ist auch auf dem 1996 erschienenen Album Wildest Dreams enthalten. 1999 veröffentlichte sie mit Twenty Four Seven ihr bisher letztes reguläres Album. Im Jahre 2000 ging sie mit der 24/7 Tour auf Tournee.

Im Herbst 2004 erschien mit Open Arms eine neue Single, die mit zwei weiteren bisher unveröffentlichten Liedern auf Turners zweiter Greatest-Hits-Sammlung All the Best zu finden ist. 2005 sollte sie in dem Film The Goddess die Rolle der indischen Göttin Kali spielen; der Film wurde jedoch nach dem Tod des Produzenten und Regisseurs Ismail Merchant nicht fertiggestellt. Im April 2006 erschien die Single Teach Me Again, die Turner mit der italienischen Sängerin Elisa Toffoli aufnahm. 2007 sang sie auf Herbie Hancocks CD River: The Joni Letters den Song Edith and the Kingpin.

Bei der Gala der Grammy Awards 2008 im Februar 2008 trat Turner mit Beyoncé auf.[9] Einen Tag danach trat sie bei der Feier des russischen Energiekonzerns Gazprom zu dessen 15. Jahrestag in Russland auf. Als Abschluss des fünfstündigen Konzerts sang sie unter anderem ihre Hits Private Dancer und The Best.[10]

Bei der Aufzeichnung der Oprah Winfrey Show gab Turner im April 2008 bekannt, erneut auf Tour zu gehen. Die Tina!: 50th Anniversary Tour begann im Oktober 2008 in Nordamerika, der Vorverkauf der Karten startete im Mai. Das Eröffnungskonzert in Kansas war nach zwei Minuten ausverkauft.[11][12][13]

Wegen der guten Vorverkäufe wurde die Zahl der Deutschlandkonzerte der Tour 2009 von ursprünglich angesetzten sieben auf sechzehn erhöht. Der erste Auftritt fand im Januar in der Kölnarena statt. Auch hier wurde Turner wieder von John Miles unterstützt. Mit dem 90. Auftritt der laufenden Tour, einem Nachholtermin in Sheffield, beendete Turner im Mai 2009 im Alter von 69 Jahren ihre Bühnenkarriere.[14]

Wie Turner schon in ihrer Autobiographie Ich, Tina (1985) angekündigt hatte, wollte sie nach ihrer Karriere als Sängerin das spirituelle Wissen, das ihr im Leben geholfen habe, an andere weitergeben. So brachte sie im Juni 2009 gemeinsam mit der Yoga-Lehrerin und Musiktherapeutin Regula Curti und der Mantra-Sängerin Dechen Shak-Dagsay das Album Beyond heraus. Es enthält spirituelle, buddhistische und christliche Gesänge. Die gesamten Einnahmen wollten die Künstlerinnen in den Frieden zwischen verschiedenen Kulturen und Spiritualität fördernde Projekte in Erziehung, Bildung und Forschung für Kinder und Jugendliche fließen lassen.[15]

Im Oktober 2011 erschien das Album Children Beyond. Es enthält von Kindern gesungene spirituelle Gesänge und Mantras aus unterschiedlichen Religionen. An dem Album beteiligten sich wiederum die Christin Regula Curti und die gebürtige tibetische Buddhistin Dechen Shak-Dagsay mit Gesang sowie Tina Turner – die ebenfalls praktizierende Buddhistin war – mit Gesang und Vortrag.[16] Im Juni 2014 erschien Love Within – Beyond, das dritte Album der Beyond-Reihe. Für dieses Album wurde das Team um die Inderin Sawani Shende-Sathaye, die auf allen Titeln des Albums als Interpretin genannt wird, erweitert.

Im Frühjahr 2018 hatte das Musical Tina – The Tina Turner Musical im Londoner Aldwych Theatre Premiere. Es wurde von Tina Turner autorisiert und mitgestaltet. Im März 2019 feierte es auf der Hamburger Reeperbahn im Operettenhaus seine Deutschlandpremiere.[17] Im Oktober 2021 verkaufte sie ein umfangreiches Portfolio an Musik-, Namens- und Bildrechten an die BMG.[18] Der Kaufpreis soll laut BBC oberhalb von 50 Millionen $ gelegen haben.[19]

Privatleben

Turners gemietetes Anwesen Château Algonquin in Küsnacht; Sicht vom Zürichsee (2009)

Tina Turner hatte zwei leibliche und zwei adoptierte Söhne: Craig (* 1958, † 2018 durch Suizid) stammte aus einer Affäre mit dem Saxofon-Spieler Raymond Hill. Ronald „Ronnie“ Renelle (1960–2022)[20] war das einzige Kind aus der Ehe mit Ike Turner. Ike Jr. (* 1958) und Michael (* 1960) stammen aus der Beziehung von Ike Turner mit Lorraine Taylor und wurden von Tina Turner adoptiert.

Einige Jahre wohnte sie mit ihrem deutschen Lebensgefährten seit 1986,[21] dem ehemaligen Musikmanager Erwin Bach, in Köln, ab 1994 lebte das Paar dauerhaft in der Schweiz.

Im Januar 2010 gewann Tina Turner anlässlich einer Galaveranstaltung des Schweizer Fernsehens in Zürich den SwissAward in der Kategorie Show. Sie sagte in einem Interview, dass sie stolz sei, den Preis als Nichtschweizerin erhalten zu haben, sie fühle sich mit der Schweiz verbunden. Im Januar 2013 wurden ihr das Kantonsbürgerrecht und die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung erteilt, womit sie Schweizer Bürgerin wurde.[22] Im Oktober 2013 gab Turner ihre US-amerikanische Staatsangehörigkeit auf.[23][24] Gegenüber einer englischsprachigen Schweizer Online-Zeitung bestätigte ihre Pressesprecherin, der Verzicht stehe im Zusammenhang mit den verschärften Regeln der US-Behörden zur Besteuerung von im Ausland lebenden Amerikanern.[25]

2013 heirateten Tina Turner und Erwin Bach zunächst standesamtlich in ihrer Wohngemeinde Küsnacht. Seit mindestens 1998 waren sie Mieter der Villa Algonquin in Küsnacht.[26] Am 21. Juli 2013 wurde auf ihrem gemieteten Anwesen am Zürichsee eine buddhistische Hochzeitszeremonie gefeiert.[27][28] 2021 kaufte das Ehepaar in Stäfa im Ortsteil Ürikon das Gut Steinfels, das einen Wert von 70 Millionen Franken haben soll. Das Paar wollte das Anwesen als «neues Wochenendrefugium in unmittelbarer Nähe» nutzen.[29] Einen weiteren Wohnsitz unterhielt das Ehepaar in Villefranche-sur-Mer an der Côte d’Azur.

Das Gebäude der Flagg Grove School 2013 während der Renovierung

Die von ihr besuchte Einklassenschule Flagg Grove School in Nutbush sollte wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Um das zu verhindern, sammelten Fans Geld und transportierten das Gebäude mit einem Tieflader auf das Gelände des Museums für die Kultur von West-Tennessee in Brownsville.[30][31] Nach der vollständigen Renovierung wurde dort am 26. September 2014 ein Tina-Turner-Museum eröffnet.[32][33]

Mit der Veröffentlichung ihrer zweiten Autobiographie (My Love Story) im Oktober 2018 wurde bekannt, dass Turner 2013 einen Schlaganfall erlitten hatte und 2016 an Darmkrebs erkrankt war.[34] 2017 hatte sie einen schweren Nierenschaden dank der Organspende ihres Mannes überlebt, nachdem eine homöopathische Behandlung zu einer massiven Verschlechterung geführt hatte.[35]

Turner war Anhängerin der neuen religiösen Bewegung Sōka Gakkai International.[36] Ihr Vermögen wurde 2020 vom Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz auf 225 Millionen Schweizer Franken geschätzt.[37]

Turner starb im Mai 2023 im Alter von 83 Jahren nach langer Krankheit in ihrem Haus in ihrer Wahlheimat Küsnacht.[38]

Auszeichnungen und Ehrungen

Straßenschild zwischen Brownsville und Nutbush
Schild im Lebensmittelgeschäft in Nutbush, Tennessee, dem Geburtsort von Tina Turner
  • 1972: Grammy Award for Best R&B Performance by a Duo or Group with Vocal mit dem Song Proud Mary
  • 1985: Grammy Award 4-mal in den Kategorien:
    • Record of the Year und Best Female Pop Vocal Performance mit dem Song What’s Love Got to Do with It
    • Best Female Rock Vocal Performance mit dem Song Better Be Good to Me
    • Best Female R&B Vocal Performance mit dem Song Let’s Stay Together
    • Best Female Rock Vocal Performance mit dem Song One Of the Living
  • 1985: MTV Video Music Awards 3-mal in den Kategorien
    • Best Female Video mit dem Song What’s Love Got to Do with It
    • Best Stage Performance mit dem Song Better Be Good to Me
    • Best Choreography mit dem Song Private Dancer
  • 1986: Best Stage Performance in a Video mit dem Song It’s Only Love (im Duett mit Bryan Adams)
  • 1986: Auszeichnung auf dem Hollywood Walk of Fame
  • 1987: Grammy Award for Best Female Rock Vocal Performance mit dem Song Back Where You Started
  • 1989: Grammy Award for Best Female Rock Vocal Performance mit dem Live-Album Tina Live in Europe
  • 1991: Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame zusammen mit ihrem Ex-Ehemann Ike, der noch nicht aus dem Gefängnis entlassen war
  • 1991: World Music Awards: Auszeichnung für Outstanding Contribution to Music
  • 1995: World Music Awards: Auszeichnung mit The Legend Award
  • 2005: Auszeichnung mit dem Kennedy-Preis
  • 2008: Grammy Award for Album of the Year mit dem Album River: The Joni Letters von Herbie Hancock, auf dem Tina Turner den Song Edith and the Kingpin sang
  • 2010: Auszeichnung mit dem SwissAward in der Kategorie „Show“
  • Der Rolling Stone listete Turner auf Rang 63 der 100 größten Musiker sowie auf Rang 17 der 100 besten Sänger aller Zeiten.[39][40]
  • 2021: Ehrendoktorwürde der Universität Bern[41]

Diskografie

StudioalbenTina Turner/Diskografie

Filmografie

  • 1971: Ike & Tina Turner – Live in '71
  • 1975: Tommy – Rock-Oper von The Who
  • 1979: Wild Lady of Rock
  • 1982: Nice and Rough Live
  • 1984: Private Dancer
  • 1985: Private Dancer Tour
  • 1985: Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel
  • 1987: What You See Is What You Get
  • 1987: Break Every Rule
  • 1988: In Rio ’88
  • 1990: Tina Live in Barcelona (Do You Want Some Action?)
  • 1990: Foreign Affair
  • 1991: Simply the Best – The Video Collection
  • 1993: Tina – What’s Love Got to Do with It? – Verfilmung ihrer Biografie, mit Angela Bassett
  • 1993: Last Action Hero
  • 1993: The Girl from Nutbush
  • 1993: What’s Love Got to Do with It – Film
  • 1994: What’s Love? Live!
  • 1996: Wildest Dreams Tour Live in Amsterdam
  • 1997: Tina Turner Behind the Dreams
  • 1999: VH1 Diva’s Live
  • 2000: Celebrate! – The Best from Tina Turner (Birthday Concert)
  • 2000: One Last Time Live in Concert Wembley-Stadion
  • 2005: All the Best – The Live Collection
  • 2009: Tina Live 2009 (GelreDome)
  • 2021: Tina[42], ein britisch-amerikanischer Dokumentarfilm von 2021

Literatur

Autobiographien

Biographien

Filme

Weblinks

 Commons: Tina Turner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: Tina Turner – Zitate (Englisch)

Einzelnachweise

  1. Information zur Tour und den Plattenverkäufen. expressandstar.com. Abgerufen am 26. November 2009.
  2. Information zu den Plattenverkäufen von Tina Turner (Memento vom 29. August 2014 im Internet Archive)
  3. Tina Turner, Kurt Loder: I, Tina. William Morrow and Company, New York 1986, S. 4.
  4. Übersicht: Tina Turner in den Charts. Tina Turner 1973 in den deutschen Singlecharts.
  5. Tina Turner, Kurt Loder: I, Tina. William Morrow and Company, New York 1986, S. 211.
  6. Rock and Roll Hall of Fame, Ike and Tina Turner in der Rock and Roll Hall of Fame.
  7. Rock and Roll Hall of Fame, Tina Turner in der Rock and Roll Hall of Fame.
  8. norwegiancharts.com – B.E.F. feat. Tina Turner – Ball Of Confusion. Abgerufen am 3. März 2021.
  9. Rock-Omas rocken die Bühne. 11. Februar 2008, abgerufen am 3. März 2021.
  10. AFP – Deep Purple und Tina Turner rocken für Russland – 11. Februar 2008. (Memento vom 26. Januar 2009 im Internet Archive)
  11. Tina Turner Says She’ll Tour Again. ReviewJournal.com
  12. Tina Turner: Turner To Tour Again. Contactmusic
  13. Tina Turner Adds Second KC Concert Date – Kansas City Tour Opener Sells Out In Two Minutes (Memento vom 27. Dezember 2008 im Internet Archive)
  14. Zeitsprung: Am 5. Mai 2009 gibt Tina Turner ihr letztes Konzert. In: uDiscover Germany. 3. Mai 2019, abgerufen am 9. Juni 2019.
  15. Montagsdown, Yoga und beruhigende Klänge!!! auf Laila’s Musik Blog
  16. Badische Zeitung: Die Rocksängerin Tina Turner wird 75 – eine Würdigung – Rock & Pop – Badische Zeitung. Abgerufen am 3. März 2021.
  17. Deutschland-Premiere Tina-Turner-Musical kommt 2019 nach Hamburg. Zeit Online, 18. September 2018, abgerufen am 26. Oktober 2018.
  18. Bertelsmann SE & Co KGaA: BMG erwirbt Tina Turners Musikinteressen – Bertelsmann SE & Co. KGaA. Abgerufen am 7. Oktober 2021.
  19. Tina Turner sells music rights for reported $50m sum. In: BBC News. 2021-10-06 (https://www.bbc.com/news/entertainment-arts-58814248).
  20. Spiegel Panorama vom 9. Dezember 2022: Tod nach schwerer Krankheit. Tina Turner trauert um ihren Sohn (ktz), abgerufen am 10. Dezember 2022
  21. Tina Lange: Erwin Bach: „Tina Turner ordnet ihr Vermächtnis“. In: abendblatt.de. 23. Februar 2019, abgerufen am 15. September 2022.
  22. sda: Tina Turner wird Schweizerin. In: Tages-Anzeiger. 25. Januar 2013. Abgerufen am 14. November 2013.
  23. chk/sda: Tina Turner gibt US-Pass zurück. In: Tages-Anzeiger. 14. November 2013. Abgerufen am 14. November 2013.
  24. Hier besorgt sich Tina Turner den Schweizer Pass. In: Blick.ch vom 24. April 2013.
  25. To renounce, go underground or move back to the US – the Americans’ dilemma. (Memento vom 10. Mai 2013 im Internet Archive) Bei: genevalunch.com. 29. Januar 2013, abgerufen am 28. April 2013.
  26. Sarina Bosshard und Flavia Schlittler: Tina Turners Villa Algonquin in Küsnacht wurde verkauft. 25. Juni 2020, abgerufen am 24. Januar 2022.
  27. Tina Turner verhängt zur Hochzeit ihre Seesicht. In: NZZ.ch. 21. Juli 2013.
  28. Traumhochzeit von Tina Turner (73) und Erwin Bach (57). Ein Küsschen für die Braut. In: Blick.ch vom 22. Juli 2013.
  29. Michel Wenzler: Tina Turner kauft Landgut in Stäfa. In: Tages-Anzeiger, 19. Januar 2022.
  30. Flagg Grove School. Auf: tinaturnerheritagedays.com.
  31. Tina Turner bekommt eigenes Museum. Auf: tz.de. München, 26. September 2014.
  32. Tina Turner museum a ‘dream come true’. In: JacksonSun.com. 27. September 2014.
  33. https://www.vip.de/vips/tina-turner-t2714.html gefunden bei vip.de, abgerufen am 22. Oktober 2019
  34. Tina Turner: "Der Gedanke, dass ich sterbe, ist in Ordnung". In: Spiegel Online. 2018-10-10 (http://www.spiegel.de/panorama/leute/tina-turner-autobiografie-ueber-schicksalsschlaege-der-saengerin-a-1232535.html).
  35. Tina Turner: „Ich bin froh, dass ich stark genug war für dieses Leben“. In: Zeit Online. (https://www.zeit.de/2018/42/tina-turner-saengerin-superstar-interview).
  36. The Queen of Hope: Tina Turner. 20. Juli 2018, abgerufen am 3. März 2021 (en-US).
  37. Tina Turner. In: Bilanz, Stand November 2020, abgerufen am 10. Juni 2021.
  38. Musikikone – Tina Turner ist im Alter von 83 Jahren gestorben. In: SRF.ch. 24. Mai 2023, abgerufen am 24. Mai 2023.
  39. 100 Greatest Artists of All Time. (Nicht mehr online verfügbar.) Rolling Stone, 2. Dezember 2010, archiviert vom Original am 11. Juni 2016; abgerufen am 8. August 2017 (english). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rollingstone.com
  40. 100 Greatest Singers of All Time. Rolling Stone, 2. Dezember 2010, abgerufen am 8. August 2017 (english).
  41. Tina Turner bekommt Ehrendoktor der Uni Bern
  42. Zwei Ikonen der Musik: Tina Turner und Lucio Dalla. Abgerufen am 3. März 2021.
  43. TINA TURNER. Abgerufen am 23. Januar 2020 (en-US).
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