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Partnerschaft

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Dieser Artikel befasst sich mit Partnerschaften im sexuellen bzw. familienrechtlichen Sinne. Für geschäftliche Partnerschaften siehe Partnerschaftsgesellschaft (Deutschland).
Das Maß der Bindung und der Verpflichtung ist bei einer Partnerschaft höher als bei einer Liebesbeziehung.

Unter einer Partnerschaft versteht man eine gleichzeitig sexuelle und soziale Gemeinschaft zwischen zwei Menschen. Als moderner Oberbegriff bezeichnet der Ausdruck seit den 1970er Jahren alle auf Dauer angelegten sexuellen Beziehungen, und zwar ohne Ansehen der Rechtsform der Beziehung und ohne Ansehen der sexuellen Orientierung und der Haushalts- und Wohnverhältnisse der Beteiligten. Der Begriff „Partnerschaft“ kann also umfassen:

Eine Partnerschaft ist zumindest in ihrem Ursprung sexuell motiviert, wobei die langfristige Entwicklung der Sexualität des Paares als Definitionskriterium ohne Belang ist; der Begriff kann sexuell aktive Paare ebenso einschließen wie sexuell inaktive Paare oder Paare, die in einer offenen Beziehung leben. Lebensgemeinschaften und Lebensbünde von Freunden, Geschwistern u. a., zwischen denen keine sexuellen Beziehungen bestehen, werden jedoch nicht als Partnerschaft bezeichnet. Reine Sexbeziehungen wiederum genügen den Definitionskriterien für eine Partnerschaft deshalb nicht, weil hier die soziale Zusammengehörigkeit fehlt.

In einem engeren Sinne bezeichnet Partnerschaft auch die Selbstverpflichtung, die zwei Menschen, die sich auf gleicher Augenhöhe begegnen, in einer auf dauerhaften Bestand angelegten sexuellen Beziehung eingehen.

Geschichte der Partnerschaft im deutschsprachigen Raum

→ Siehe auch: Geschichte der Ehe

Die Monogamie ist durch das Christentum nicht entstanden, erfuhr durch diese Religion jedoch eine so starke sittliche Begründung, dass sie in der westlichen Welt bis heute Leitbild geblieben ist. Das Christentum kennt die Ehe als jüdische Tradition bereits im Evangelium (z. B. Johannes 2,1-12), zum Sakrament wurde sie allerdings erst unter dem Einfluss von Augustinus.[1] In seinem um 400 entstandenen Traktat De bono coniugali bestimmte Augustinus als Zweck der Ehe nicht nur die Fortpflanzung, sondern auch die „freundschaftliche Geselligkeit“ von Mann und Frau, d. h. Treue und Vertrauen; deren Wert veranschlagte er so hoch, dass er die Ehe für unauflöslich hielt.[2] Das Scheidungverbot, an dem die meisten christlichen Kirchen und insbesondere das Eherecht der katholischen Kirche bis heute festhalten, war überdies bereits im Evangelium begründet.[3] Im Mittelalter entwickelten Theologen trotz der Vorstellung von der Ehe als gottgewollter Lebensform die Auffassung, dass die Ehelosigkeit eine noch höhere Einrichtung sei.[4]

Luther griff im 16. Jahrhundert den Zölibat an und bestritt den sakramentalen Charakter der Ehe. Bei Ehebruch und böswilligem Verlassen ließ er nicht nur eine Trennung von Tisch und Bett, sondern für den unschuldigen Teil sogar die Möglichkeit einer Wiederverheiratung zu. Nachdem die Ehe in die Hand der protestantischen Obrigkeit fiel, wurde sie allerdings auch strenger als jemals zuvor normiert; nichteheliche Lebensgemeinschaften sowie vor- und außereheliche sexuelle Beziehungen wurden kriminalisiert und verboten ‒ eine Praxis, der sich die katholische Kirche bald anschloss.[5] Die Arbeitswelten von Frau und Mann waren, wie Heide Wunder aufgewiesen hat, in der frühen Neuzeit allerdings noch komplementär und gleichberechtigt nebeneinander; eine Abwertung des weiblichen Beitrages begann erst mit der Entstehung der bürgerlichen Gesellschaft.[6]

Die Zivilehe und damit auch die Möglichkeit einer Ehescheidung wurden in Deutschland nach dem Vorbild des französischen Code civil eingeführt: in den französisch besetzten Gebieten erstmals 1798, in Bremen und Oldenburg 1855, in Preußen 1874. Mit dem 1875 in Kraft getretenen Reichsgesetz über die Beurkundung des Personenstands und die Eheschließung wurde die Zivilehe im gesamten Deutschen Reich bindend. In der Schweiz wurde ebenfalls 1875 ein entsprechendes Zivilstandsgesetz verabschiedet.[7] Österreich führte die obligatorische Zivilehe erst 1938 unter der nationalsozialistischen Besatzung ein.[8]

Das Eherecht ist in der Schweiz im Zivilgesetzbuch und in Österreich durch das Ehegesetz geregelt. In Deutschland bzw. der Bundesrepublik Deutschland ist es seit dessen Inkrafttreten im Jahre 1900 durch das Bürgerliche Gesetzbuch geregelt. Dieses sah zunächst vor, dass der Mann Wohnort und Wohnung bestimmte und „in allen das gemeinschaftliche eheliche Leben betreffenden Angelegenheiten“ entscheiden dürfe; die Frau verfügte ‒ von gewissen persönlichen Vorbehaltsgütern abgesehen und sofern keine Gütertrennung, Gütergemeinschaft, Errungenschafts- oder Fahrnisgemeinschaft vereinbart war ‒ über kein Eigentum, war auf den „häuslichen Wirkungskreis“ beschränkt und verpflichtet, das gemeinschaftliche Hauswesen zu leiten, konnte vom Manne aber Unterhaltsleistungen erwarten.[9] Diese Bestimmungen wurden nach und nach dem sich wandelnden Geschlechterverständnis angepasst. Der „Gehorsamsparagraph“ (§ 1354 BGB), der dem Mann in ehelichen Dingen das letzte Wort gab, wurde 1957 ersatzlos gestrichen, neuer gesetzlicher Güterstand wurde die Zugewinngemeinschaft. Mit dem 1976 verabschiedeten Gesetz zur Reform des Ehe- und Familienrechts fiel schließlich auch die Festlegung der Frau zur Haushaltsführung.[10]

In der Mitte des 20. Jahrhundert begann in der Bundesrepublik Deutschland die Gleichstellung nichtehelicher Partnerschaften mit ehelichen, ein Prozess, der sich in vielen Einzelschritten vollzog und dessen Auftakt 1957 die Novellierung des Gesetzes über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung (AVAVG); dessen überarbeiteter § 149 bestimmte, dass auf die Arbeitslosenhilfe nicht nur das Einkommen eines Ehepartners, sondern auch das Einkommen eines Partners angerechnet werden kann, mit dem der Arbeitslose in eheähnlicher Gemeinschaft zusammenlebt.[11] Weitere Stufen waren das „Nichtehelichengesetz“ von 1969, die Kindschaftsrechtsreform von 1998 und die Unterhaltsreform von 2008.[12] In vielen Bereichen, etwa bei der Einkommenssteuer, im Erb- und im Adoptionsrecht, werden nichteheliche und eheliche Gemeinschaften aber weiterhin ungleich behandelt.

Eine gleichgeschlechtliche Ehe, wie sie im frühen 21. Jahrhundert z. B. in den Niederlanden, Belgien und Spanien eingeführt wurde, ist im deutschsprachigen Raum bisher nicht möglich. Gleichgeschlechtliche Paare können in Deutschland seit 2001 eine Lebenspartnerschaft nach dem LPartG eingehen. Die Rechtsfolgen sind weitgehend an die der Ehe angelehnt. Lediglich eine gemeinsame Adoption ist Lebenspartnern nicht erlaubt; wenn Lebenspartner ein Kind adoptieren, das mit keinem der Partner biologisch verwandt ist, so adoptiert formal nur einer der Partner. In der Schweiz trat 2007 das Partnerschaftsgesetz und in Österreich 2010 das Eingetragene Partnerschaft-Gesetz in Kraft. Die vollständige Entkriminalisierung der Homosexualität war in der Schweiz 1942[13], in Österreich 1971, in der DDR 1988 und in der BRD 1994 erfolgt.

Demografie und Statistik

Deutschland

Im Jahre 2009 wurden in Deutschland rund 18.312.000 Ehepaare, rund 2,6 Mio. unverheiratete gemischtgeschlechtliche Paare und gut 63.000 gleichgeschlechtliche Paare (37.000 schwule und 27.000 lesbische Paare) gezählt.[14] Von den gleichgeschlechtlichen Paaren hatten rund 23.000 (etwa 37 %) eine Lebenspartnerschaft geschlossen.[15]

Paare
Verheiratet Unverheiratet
Anzahl ca. 18,0 Mio. ca. 2,6 Mio.
Bildungsstand
Mann höher 31 % 22 %
Frau höher 9 % 14 %
Altersvergleich
Mann älter 74 % 68 %
Frau älter 16 % 23 %

Das Statistische Bundesamt ermittelte 2009 in einem Mikrozensus folgende Daten über gemischtgeschlechtliche Paare in Deutschland: [16]

  • Bei 61 % der Paare haben die Partner den gleichen Bildungsabschluss, bei 30 % der Paare hat der Mann den höheren Bildungsabschluss.
  • Bei 73 % der Paare ist der Mann älter als die Frau, bei 10 % sind beide Partner gleich alt.
  • 47 % der Paare haben einen Altersunterschied von weniger als vier Jahren, nur bei 6 % ist der Unterschied größer als 10 Jahre.
  • 87 % der Paare sind deutsch-deutsche Paare, 7 % sind deutsch-ausländische Paare.

Die Tabelle rechts zeigt deutliche Unterschiede zwischen verheirateten und unverheirateten Paaren auf.

Psychologische Perspektive

Faktoren erfolgreicher und scheiternder Partnerschaften

Die Freiheit von Frauen und Männern, aus einer unglücklichen Partnerschaft auszuscheiden, ist etwas historisch sehr Junges. De iure entstand sie erst mit der Zivilehe, und allgemein zugänglich wurde sie sogar erst mit der Einführung des Zerrüttungsprinzips (in Deutschland 1976 mit dem 1. EheRG). Wirtschaftliche, soziale oder moralische Zwänge, die Partnerschaften wie ein Korsett von außen zusammenhalten, spielen in reichen westlichen Ländern eine abnehmende Rolle. Wie Daniel Goleman aufgewiesen hat, ist die wichtigste Determinante des Gelingens und der Stabilität von Partnerschaften die emotionale und soziale Kompetenz der Beteiligten geworden. Partnerschaften sind nur dann von Bestand, wenn die Partner über ausreichende emotionale Selbstwahrnehmung, Selbstkontrolle, Empathie und die Fähigkeit verfügen, sich selbst und den anderen zu beruhigen.[17] Detaillierte empirische Studien, die Golemans Vermutungen bestätigen, hat in den 1990er Jahren der Psychologe John Gottman durchgeführt. Gottman konnte insbesondere vier schlechte Kommunikationsgewohnheiten (die "apokalyptischen Reiter" für eine Partnerschaft) von Eheleuten aufweisen, die machtvolle Prädiktoren für eine spätere Scheidung sind:

  • Schuldzuweisungen und Anklagen
  • Abwehr, Selbstrechtfertigung und Verleugnung eigener Fehler
  • Verachtung und Geringschätzung des Partners
  • Mauern, Kommunikationsverweigerung und Rückzug

In einer Eheberatung oder Paartherapie können Paare mit entsprechenden Problemen unter fachlicher Anleitung lernen und üben, besser miteinander zu kommunizieren.

Partnerschaftsverläufe

Partnerwahl und Aufbauphase

Wie Wolfgang Hantel-Quitmann[18] aufgewiesen hat, ist die Partnerwahl heute vor allem von der Hoffnung bestimmt, dass der Gesuchte den Suchenden in dessen persönlicher Entwicklung voranbringt. Menschen haben Lebens- und Liebesthemen, die ihnen meist nicht bewusst sind und die sich im Laufe des Lebens stark wandeln können. Bei jungen Menschen kann dies zum Beispiel die Ablösung vom Elternhaus sein; wenn diese Ablösung mit Hilfe einer Partnerschaft bewältigt wurde, zerbricht die Partnerschaft oft, weil sie ihre ursprüngliche Funktion verloren und keine neuen Funktionen entwickelt hat.[19]

Der Soziologe Karl Lenz hat bei Paarbeziehungen zwischen Aufbauphasen, Bestands- und Krisenphasen sowie Auflösungsphasen unterschieden, die keineswegs zwingend nur in dieser Reihenfolge auftreten.[20]

Die amerikanische Ehetherapeutin Liberty Kovacs dagegen unterscheidet sechs Entwicklungsphasen der Partnerschaft, von denen die späteren in vielen Fällen gar nicht erreicht werden:[21]

  1. Schwärmerei: Beide Partner betrachten sich gegenseitig als ideal, entdecken Gemeinsamkeiten, sind bereit, sich auf den anderen einzustellen und ihm seine Wünsche zu erfüllen („Hauptsache mit dir zusammen sein“). Verliebtheitsgefühle und Sehnsucht nach Nähe stehen im Vordergrund.

Bestands- und Krisenphasen

  1. Erwartungen: Verschiedenheiten und Schwächen treten zutage. Die Partner kümmern sich wieder mehr um ihre Interessen. Alltagspflichten rücken in den Vordergrund. Erste Gefühle der Ernüchterung (oder sogar Enttäuschung) treten auf.

In einer Studie von Stan Albrecht und Philip Kunz schilderten 41 % der befragten Männer und 57 % der Frauen, dass die Erfahrung ihrer Partnerschaft sehr viel schlechter sei, als sie dies zu Beginn der Partnerschaft erwartet hätten; 33 % der Männer und 27 % der Frauen empfanden die Erfahrung als etwas schlechter; nur 20 % der Männer und 11 % der Frauen beschrieben Erwartung und Erfahrung als einigermaßen deckungsgleich.[22]

  1. Machtkampf: Mindestens einer versucht, den anderen zu verändern, ihn nach seinen Erwartungen zu formen. Möglicherweise treten Misstrauen, Wut und/oder Schuldzuweisungen auf.
  2. „Verflixtes 7. Jahr“: Einer oder beide Partner fühlen sich eingeengt und verspüren einen Drang, die Partnerschaft aufzugeben.
  3. Versöhnung / Arrangements und Kompromisse finden: Die Partner kommen sich wieder ein Stück näher. Sie erkennen, dass der jeweilige Partner nicht unbedingt zu 100 Prozent den eigenen Erwartungen gerecht werden muss. Sie sind zu Kompromissen bereit und betrachten die Beziehung als ein Geben und Nehmen.
  4. Akzeptanz: Beide Partner haben ein Gleichgewicht zwischen Nähe und Selbständigkeit entwickelt. Sie genießen ihr Zusammensein und nehmen den anderen an, wie er ist.

Die Mehrzahl der Studien, die sich mit dem Wandel von Paaren zu Eltern beschäftigen, behandeln das Kind als konstanten Stressfaktor („belastungstheoretischer Ansatz“).[23] Die Verminderung der Partnerschaftsqualität im Übergang zur Elternschaft ist von der psychologischen Forschung kulturübergreifend bestätigt worden.[24] Die zärtlichen und erotischen Gefühle für den Partner verblassen,[25] der männliche Partner verliert viel von der Aufmerksamkeit und Zuwendung, die seine Partnerin bisher für ihn hatte,[26] und die Qualitätszeit, die für die Partnerschaft bleibt, schwindet drastisch.[27] Die Rollen- und Aufgabenverteilung des Paares muss umfassend reorganisiert werden, was erheblichen Bedarf an Kommunikation schafft; wenn dem Paar dafür die Zeit und Kraft fehlt, nehmen Spannungen und dysfunktionales Streiten zu.[28] Probleme entstehen insbesondere, wenn der männliche Partner aus einer konfliktreichen Familie stammt; Männer neigen stärker als Frauen dazu, dysfunktionale Muster aus ihrer Herkunftsfamilie zu tradieren.[29] Viele Paare meistern den Übergang allerdings ohne größere Schwierigkeiten.[30]

Auflösungsphase und Trennung

Partnerschaften enden entweder durch die Trennung bzw. Scheidung der Partner, die einvernehmlich oder durch einseitiges „Verlassen“ erfolgen kann, oder durch den Tod mindestens eines der Partner. Zu den Wissenschaftlern, die Trennungen einschlägig erforscht haben, zählen Loren Lee (Harvard),[31] Steve Duck (University of Iowa),[32] und Diane Vaughan (Columbia University).[33]

Partnerschaft als Selbstverpflichtung

Die Begrifflichkeit der „Partnerschaft“ von Mann und Frau erscheint zu Beginn des 20. Jahrhunderts und löst von da an allmählich das Bild von der Frau als Gefährtin des Mannes ab.[34] Sie impliziert die Vorstellung, dass Paare ihre Verantwortlichkeiten und Rollen individuell aushandeln.[35] Gelegentlich bezeichnet der Ausdruck aber auch ein egalitäres Leitbild, bei dem Frau und Mann im gleichen Umfang erwerbstätig sind (Doppelkarrierepaar, Double income no kids) und auch die Haus- und Familienarbeit zu gleichen Teilen tragen.[36]

Siehe auch

Literatur

  • Mik Berger: 99 Möglichkeiten, sich zu entlieben. Sonrrie Verlag, Bad Bramstedt 2006, ISBN 3-936968-05-5.
  • Horst Herrmann Liebesbeziehungen – Lebensentwürfe. Eine Soziologie der Partnerschaft. 4. Auflage. Telos-Verlag, Münster 2008, ISBN 978-3-933060-03-7.
  • Karl Lenz: Soziologie der Zweierbeziehung. Eine Einführung. Westdeutscher Verlag, 1998, ISBN 3531133489.
  • Christiane Sautter, Alexander Sautter: Wenn die Masken fallen. Paare auf dem Weg zum Wir. Verlag für Systemische Konzepte, Wolfegg 2007, ISBN 978-3-9809936-3-0.
  • Klaus Schmidt: Paarbeziehung und Identität. Ein sozialpädagogischer Blick auf Wirklichkeit und Bedeutung des Lebens zu zweit. IKS-Verlag Garamond, Jena 2006, ISBN 3-938203-31-5 (Pädagogische Reform – PRe. 7 – Edition Paideia).
  • Eberhard Straub: Das zerbrechliche Glück. Liebe und Ehe im Wandel der Zeit. wjs-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-937989-12-9.

Weblinks

Anmerkungen und Einzelnachweise

  1. Robert Jütte: Lust ohne Last. Geschichte der Empfängnisverhütung. C. H. Beck, München 2003, ISBN 3-406-49430-7, S. 48. (eingeschränkte Online-Version in der Google Buchsuche-USA); Claudia Köck: Kirchenvater Augustinus und seine Zeit, Folge 2: Der Umbruch durch das Christentum, Würzburger Katholisches Sonntagsblatt, 1. Juni 2008
  2. Gabriela Signori: Von der Paradiesehe zur Gütergemeinschaft. Die Ehe in der mittelalterlichen Lebens- und Vorstellungswelt. Campus, Frankfurt/M. 2011, ISBN 978-3-593-39429-9, S. 16. (eingeschränkte Online-Version in der Google Buchsuche-USA)
  3. Matthäus 19,3–9
  4. Siegrid Westphal, Inken Schmidt-Voges, Anette Baumann: Venus und Vulcanus. Ehen und ihre Konflikte in der Frühen Neuzeit. Oldenbourg, München 2011, ISBN 978-3-486-57912-3, S. 10. (eingeschränkte Online-Version in der Google Buchsuche-USA)
  5. Westphal, Schmidt-Voges, Baumann (2011), S. 17f
  6. Heide Wunder: Er ist die Sonn', sie ist der Mond. Frauen in der Frühen Neuzeit. C. H. Beck, München 1992, ISBN 3406366651.
  7. Chronik 1875
  8. Stefan Ihli: Kirchliche Gerichtsbarkeit in der Diözese Rottenburg im 19. Jahrhundert. Lit, Berlin 2008, ISBN 978-3-8258-1242-3, S. 40. (eingeschränkte Online-Version in der Google Buchsuche-USA)
  9. BGB (Fassung von 1900) §§ 1354, 1356, 1357, 1360, 1363ff
  10. Eva Marie von Münch: Hausfrauen-Ehe abgeschafft Die Zeit, 15. Oktober 1976
  11. Verfassungsrechtliche Prüfung des § 149 Abs. 5 des Gesetzes über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung
  12. Der Unterhaltsanspruch nichtehelicher Mütter und Väter
  13. Zu einer Angleichung des Schutzalters von 20 auf 16 Jahre, also dem Schutzalter für heterosexuelle Handlungen entsprechend, kam es in der Schweiz allerdings erst im Jahre 1990.
  14. 2010 betrug die Anzahl der Ehepaare rund 18.170.000; Paare in Deutschland: Gleich und Gleich gesellt sich gern Destatis, 5. Oktober 2010; Anzahl der Ehepaare mit und ohne Kinder in Deutschland seit 1996
  15. Deutschlandweit rund 23 000 eingetragene Lebenspartnerschaften
  16. Paare in Deutschland: Gleich und Gleich gesellt sich gern Destatis, 5. Oktober 2010
  17. Emotional Intelligence. Why It Can Matter More Than IQ. 1 Auflage. Bantam, New York 1995, ISBN 0-553-09503-X, S. 129f, 140.
  18. Wolfgang Hantel-Quitman
  19. Carmen Gräf: Wiederholungstäter in der Liebe, Die Zeit, 29. Oktober 2009
  20. Lenz (1998)
  21. Doris Wolf: Die sechs Phasen einer langjährigen Partnerschaft
  22. Stan L. Albrecht, Philip R. Kunz: The decision of divorce. A social exchange perspective. In: Journal of Divorce. 3, 1980, S. 319‒337.
  23. Johanna Graf: Wenn Paare Eltern werden. BeltzPVU, Weinheim 2002, ISBN 978-3-621-27743-3, S. 59. (eingeschränkte Online-Version in der Google Buchsuche-USA); Beispiel: C. P. Cowan, P. A. Cowan: Wenn Paare Eltern werden. Der große Umbruch im Leben des Paares. Piper, München 1994, S. 154.
  24. Muna El-Giamal: Veränderungen der Partnerschaftszufriedenheit und Stressbewältigung beim Übergang zur Elternschaft. Ein aktueller Literaturüberblick. In: Psychologie in Erziehung und Unterricht. 44, 1997, S. 256-275.; H. Nickel: Übergang zur Elternschaft, Familienentwicklung und Generativität in drei Kontinenten. Ein interkulturelles Forschungsprojekt. In: Barbara Reichle, Harald Werneck (Hrsg.): Übergang zur Elternschaft. Aktuelle Studien zur Bewältigung eines unterschätzten Lebensereignisses. Enke, Stuttgart 1999, S. 55‒75. (eingeschränkte Online-Version in der Google Buchsuche-USA)
  25. J. Belsky, M. E. Lang, M. Rovine: Stability and change in marriage across the transition to parenthood. A second study. In: Journal of Marriage and the Family. 47, 1985, S. 855‒865.; Klaus Schneewind, L. A. Vaskovics, u.a.: Optionen der Lebensgestaltung junger Ehen und Kinderwunsch. Kohlhammer, 1992 1992.; A. Engfer, M. Gavranidou, L. Heinig: Veränderungen in Ehe und Partnerschaft nach der Geburt von Kindern. Ergebnisse einer Längsschnittstudie. In: Verhaltensmodifikation und Verhaltensmedizin. 9, Nr. 4, 1988, S. 279‒311.; Gabriele Sabine Gloger-Tippelt, Matthias Huerkamp: Relationship Change at the Transition of Parenthood and Security of Infant-Mother Attachment. In: International Journal of Behavioral Development. 22, Nr. 3, 1998, S. 633‒655.
  26. R. Levy-Shiff: Individual and contextual correlates of marital change across the transition to parenthood. In: Developmental Psychology. 30, 1994, S. 591‒601.
  27. Muna El-Giamal: Wenn ein Paar zur Familie wird. Alltag, Belastungen und Belastungsbewältigung beim ersten Kind. Huber, 1999, ISBN 978-3-456-83337-8.
  28. S. Jurgan, G. Gloger-Tippelt, K. Ruge: Veränderungen der elterlichen Partnerschaft in den ersten 5 Jahren der Elternschaft. In: Barbara Reichle, Harald Werneck (Hrsg.): Übergang zur Elternschaft. Aktuelle Studien zur Bewältigung eines unterschätzten Lebensereignisses. Enke, Stuttgart 1999, S. 55‒75.; B. Kalicki, G. Peitz, W. E. Fthenakis, A. Engfer: Passungskonstellationen und Anpassungsprozesse beim Übergang zur Elternschaft. In: Barbara Reichle, Harald Werneck (Hrsg.): Übergang zur Elternschaft. Aktuelle Studien zur Bewältigung eines unterschätzten Lebensereignisses. Enke, Stuttgart 1999, S. 55‒75.; H. Werneck, B. Rollett: Die Wiener Längsschnittstudie „Familienentwicklung im Lebenslauf (FIL)“. Ausgewählte Befunde und Implikationen. In: Barbara Reichle, Harald Werneck (Hrsg.): Übergang zur Elternschaft. Aktuelle Studien zur Bewältigung eines unterschätzten Lebensereignisses. Enke, Stuttgart 1999, S. 55‒75. (eingeschränkte Online-Version in der Google Buchsuche-USA)
  29. C. P. Cowan, P. A. Cowan: Wenn Paare Eltern werden. Der große Umbruch im Leben des Paares. Piper, München 1994, S. 154.
  30. M. A. White, M. E. Wilson, G. Elander, B. Persson: The Swedish family. Transition to parenthood. In: Scandinavian Journal of Caring Sciences. 13, 1999, S. 171‒176.
  31. Sequences in Separation: A Framework for Investigating Endings of the Personal (Romantic) Relationship
  32. Steve Duck
  33. Diane Vaughan
  34. Beispiel: David Rauter: Vom Glück und dem neuen Menschen. Grundzüge für neue Lebensführung. R. Wöpke, Leipzig 1903.
  35. Evelyn Millis Duvall, Brent C. Miller: Marriage and family development. 5. Auflage. Lippincott, New York 1977.
  36. Zum Beispiel: Florian Schulz, Hans Peter Blossfeld: Wie verändert sich die häusliche Arbeitsteilung im Eheverlauf. Eine Längsschnittstudie der ersten 14 Ehejahre in Westdeutschland. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. 58, Nr. 1, 2006, S. 23‒49.
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