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Islamkritik

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Kritik am Islam auf politischer, ethischer, philosophischer, wissenschaftlicher oder theologischer Grundlage gibt es seit der Gründungszeit des Islam. Sie stellt eine Religionskritik dar und wird an Grundlagen, an kulturellen Traditionen und sozialen Normen des Islams geübt. Islamkritik als sachlich geübte Religionskritik sollte von Kritik im Sinne einer Islam- bzw. Muslimfeindlichkeit abgegrenzt werden, jedoch geschieht dies häufig nicht.[1]

Frühe Kritiken am Islam wurden von Christen einige Jahrzehnte nach dem Auftreten Mohammeds geschrieben. Dabei betrachteten viele den Islam als eine christliche Irrlehre (Häresie).[2] Später erschienen auch Kritiken aus der muslimischen Welt selbst, von jüdischen Autoren und von Vertretern verschiedener christlicher Kirchen.[3][4][5][6] In der aktuellen Islamkritik ist eine herkunftsmäßige wie auch thematische Vielfalt zu verzeichnen.

Gegenstände der Kritik umfassen islamische Reaktionen auf Kritik, Stellungnahmen gegenüber Häresie bzw. Verdacht auf Häresie sowie die Behandlung von Apostasie im islamischen Recht.[7]

Andere Kritiken problematisieren die Frage der Menschenrechte in islamischen Ländern der Moderne, die Stellung der Frau im islamischen Gesetz und in der Rechtspraxis (siehe auch Islamischer Feminismus).[8] In letzter Zeit wurde insbesondere die Rolle des Islams bei der Integration muslimischer Migranten in die Gesellschaften des Westens Gegenstand kritischer Analysen.[9]

Islamkritik aus den Religionen

Kritik aus dem Christentum

Der Islam wurde bereits im beginnenden Frühmittelalter in christlichen Quellen erwähnt.[10] Zu den frühesten erhaltenen islamkritischen Schriften gehört beispielsweise Johannes von Damaskus († 749), der im zweiten Kapitel seines Buches Die Quelle der Weisheit mit dem Titel Über die Häresien die These aufstellt, Mohammed sei von einem nestorianischen Mönch beeinflusst gewesen. Inhaltlich verweist er unter anderem darauf, dass es – abgesehen von Mohammed selbst – niemanden gab, der die Herabsendung des Koran bezeugen konnte.[11]

Zu den bekannten europäischen Islamkritikern des Spätmittelalters gehört u.a. der byzantinische Kaiser Manuel II. Palaiologos (1350–1425), dessen Reich unter dem Ansturm der Osmanen stark geschrumpft war und kurz vor dem Untergang stand.

Die biblische Prophezeiung an Hagar (Gen 16,12 EU und Gen 21,13 EU), der im 1. Buch Moses eine zahlreiche, jedoch wilde und kriegerische Nachkommenschaft vorausgesagt wird, wurde schon von Isidor von Sevilla und Beda Venerabilis in ihrer Polemik gegen Mohammed zu einer negativen Darstellung der Araber und Sarazenen verwendet: Als Abkömmling eines primitiven, barbarischen Volkes, das weder Gesetz noch Regierung gekannt und überdies einen zügellosen Polytheismus praktiziert habe, könne er keineswegs zum Prophetentum bestimmt gewesen sein. Sein Analphabetismus, der in der islamischen Tradition als gültiges Argument für den göttlichen Ursprung der koranischen Offenbarungen herangezogen wurde, diente im Westen, wo er seit etwa 1100 bekannt war, der entgegengesetzten Argumentation: Mohammed müsse als Mann von einfacher Herkunft und zudem Analphabet, umgeben von Götzendienern, ein leichtes Opfer für Betrügereien gewesen sein. Ergänzend dazu kamen die verschiedenen Versionen seiner Beziehungen mit religiös inspirierten Männern, die ihm in seiner unwissenden Naivität häretische christliche und jüdische Lehren als wahre Religion vermittelt hätten – ein Motiv, das dem Westen schon von Johannes Damascenus vermittelt worden war. Die Theorie, wonach Mohammed von zweifelhaften Personen verführt worden sei, war in gelehrten Kreisen des europäischen Mittelalters vorherrschend. Sie sahen demnach den Islam als eine christliche Häresie, während die Darstellung von Mohammed als Teil eines polytheistischen islamischen Pantheons ein immer wiederkehrendes Thema der „volkstümlichen“ mittelalterlichen Darstellung Mohammeds in Europa war. In diesem Zusammenhang wurde auch die These aufgestellt, Mohammed wäre in Wirklichkeit ein christlicher Priester oder sogar Kardinal, der aus Gründen des Ehrgeizes vom Christentum abgefallen sei und durch Gründung einer neuen Sekte seine Ziele verwirklicht habe.[12]

Weltweites Aufsehen und zum Teil militante Proteste von Muslimen rief das Papstzitat von Regensburg hervor, als Papst Benedikt XVI. am 12. September 2006 in einer Vorlesung an der Universität Regensburg zur Rolle der Gewalt im Islam folgende fundamentale Islamkritik des oben erwähnten Kaisers Manuel II. zitierte: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.“[13] Von Seiten des Heiligen Stuhls wurde als Reaktion auf die Kritik und Proteste betont, dass Benedikt XVI. sich das Zitat von Manuel II. nicht zu eigen machen wollte, sondern auf den wesentlichen Zusammenhang zwischen Glaube und Vernunft hinführen wollte und Ehrfurcht gegenüber dem Koran empfindet.

In der christlichen Apologetik werden islamische Glaubenswahrheiten kritisiert, etwa die Sündenlehre und die Stellung Jesu Christi als Prophet. Kritisiert werden auch islamische Polemiken gegen das Christentum.

Kritik aus dem Islam

Historische Kritik

Seit der Entstehung des Islams gab es bis zum Ende des abbasidischen Kalifats (ca. 750–1258) immer wieder islamische Gelehrte und Gelehrtenschulen, die – oft in der Auseinandersetzung mit der klassischen griechischen Philosophie – im Sinne einer innerislamischen „Aufklärung“[14] Kritik an der Orthodoxie bzw. der dogmatischen Koranexegese betrieben und versuchten, die Aussagen des Koran aus ihrer Position als wissenschaftlich anerkannte Autoritäten teils zu hinterfragen, teils rational zu begründen. Hierzu zählen u. a.

  • der Perser Ibn al-Muqaffa' (729–756), der befand, das Gesetz müsse dem religiösen Bereich entzogen und politisch kontrolliert werden;
  • die rationale Glaubensströmung der Muʿtazila in Bagdad (bis etwa Ende des 9. Jh.) lehrte die „Erschaffenheit des Koran“ und konnte diesen und alle anderen religiösen Quellentexte des Islams somit kritisch betrachten. Statt der Imitation zogen sie den logischen Schluss vor;
  • al-Warraq, der Widersprüche und Ungereimtheiten im Koran im Lichte seines Vernunftbegriffes kritisierte.[15]

Vor allem die schiitische Theologie trug in Auseinandersetzung mit philosophischen Positionen zu einer rationalen Koranauslegung bei.[16] Die Zwölfer-Schia weist der menschlichen Vernunft ( 'aql ) in Glaubensdingen, bei der Auslegung des Koran und in der Rechtsfindung eine wichtige Rolle zu.[17]

Auch in Ägypten entwickelten sich im 19. Jahrhundert mit der Nahda-Bewegung die Kritik an der religiösen Legitimation des Kalifats und die Forderung nach Trennung von Religion und Politik, die von ʿAlī ʿAbd ar-Rāziq in den 1920er Jahren am radikalsten formuliert wurde.[18]

Moderne Kritik

Liberale Bewegungen im Islam beziehen sich auf viele dieser frühen muslimischen „Aufklärer“, die die Gleichberechtigung von Glauben und Vernunft betonen, so z. B. die kanadische Feministin Irshad Manji[19] oder der türkische Theologe Yaşar Nuri Öztürk.

In der Türkei argumentierte der promovierte islamische Philosoph und Theologe Yaşar Nuri Öztürk seit vielen Jahren gegen „verzerrte Auslegungen“ des Koran. Öztürk, der in der türkischen und deutschen Presse als „Türken-Luther“ bezeichnet wurde,[20][21] sah sich selbst als orthodoxen Muslim, der den Islam in seiner reinen, ursprünglichen Form rekonstruieren will. Er unterschied zwischen einem kulturell geprägten „Islam der Traditionen“ und einem „wahren Islam“, der sich an der Überlieferung des Korans festmachen ließe. Ausdrücklich befürwortete Öztürk vernunftgeleitete Kritik. Aktuelle Entwicklungen in der islamischen Welt kritisierte er als „Degenerationserscheinungen im Islam“. Er wendete sich auch gegen die Geschlechtertrennung in Schulen und Sport, gegen die Todesstrafe für vom Glauben abgefallene Muslime und gegen fundamentalistische Muslime, „die sich gottgefällig wähnen, weil sie Schweinefleisch und Alkohol meiden, während sie ungerührt ihre Frauen versklaven“. Der Theologe war in seiner türkischen Heimat durch regelmäßige Fernsehauftritte und Zeitungskolumnen bekannt.[22]

Der Politikwissenschaftler muslimischen Glaubens Bassam Tibi prägte 1992 den Begriff „Euro-Islam“ und fordert, die Prinzipien des Islams mit den Werten der europäischen Kultur und Aufklärung zu vereinbaren. Tibi verlangt vom Islam die endgültige Abkehr von der Scharia und vom Dschihad.

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York und Washington verfasste Abdelwahab Meddeb, ein französischer Autor tunesischer Herkunft, sein Buch La maladie de l’Islam (2002; dt. „Die Krankheit des Islam“) und stellte sich auf die Seite Papst Benedikts XVI. nach dessen Rede an der Regensburger Universität im September 2006.

Antitheistische Religionskritik

Der Religionskritiker Christopher Hitchens wendet sich nicht nur gegen den Islamismus, sondern betrachtet den Islam insgesamt äußerst kritisch. So handele es sich um keine Religion aus einem Guss, denn die Überlieferungsgeschichte des Koran sei genauso brüchig wie die der Hadith, der mündlichen Tradierung von Aussprüchen und Taten Mohammeds. Hitchens meint sogar, der Islam sei „nicht viel mehr als ein ziemlich offensichtliches und schlecht strukturiertes Sammelsurium von Plagiaten, das sich bei früheren heiligen Werken und Traditionen bediente, je nachdem, wie die Lage es gerade zu verlangen schien“. Der Islam sei daher in seinen Ursprüngen ebenso diffus und ungenau wie jene Quellen, aus denen er schöpfe. Er beanspruche ungeheuer viel für sich selbst und verlange von seinen Anhängern als Maxime hingebungsvolle Demut und rückhaltlose „Unterwerfung“, während er von den Nichtgläubigen Respekt und Achtung fordere. Seine Lehre enthalte aber nach Hitchens’ Ansicht nichts, was dies rechtfertigen könne.[23]

Neben Hitchens üben auch andere Vertreter der sogenannten „neuen Atheisten“ scharfe Kritik an dem Islam aus atheistischem Blickwinkel. Der französische Philosoph Michel Onfray, der für seine polemische Religionskritik bekannt ist, spricht vom Aufstieg eines „muslimischen Faschismus“ nach der Islamischen Revolution im Iran und bescheinigt dem Islam, „strukturell archaisch“ zu sein.[24] Der ebenfalls für seine antireligiösen Positionen bekannte Autor und Neurowissenschaftler Sam Harris ist der Ansicht, dass die Lehren des Islams seiner Meinung nach „in die gleiche Ecke wie Batman“ gehören. Harris schließt sich Samuel P. Huntingtons Thesen an und behauptet: „Wir sind im Krieg mit dem Islam.“[25]

Kritik von säkularen Muslimen und Ex-Muslimen

Vor der Islamischen Revolution hatten im Iran Ahmad Kasravi und Ali Dashti zahlreiche kritische Artikel und Bücher vor allem gegen die schiitische Ausprägung des Islams publiziert.

Der ägyptische Islamkritiker Faradsch Fauda wurde im Jahr 1992 von einem Angehörigen der Gruppe al-Dschamāʿa al-islāmiyya ermordet.

Hamed Abdel-Samad bezeichnete im Mai 2013 während eines Vortrages in Kairo den Islamismus als eine Form des Faschismus. Der Politologe und Schriftsteller wurde aufgrund seiner Kritik zum wiederholten Mal mit dem Tod bedroht. Die Morddrohung des Salafisten Scheich Assem Abdel-Maged wurde im ägyptischen Fernsehen übertragen: „Er muss getötet werden, und seine Reue wird nicht akzeptiert“.[26] Seit Jahren kritisiert Abdel-Samad die Politiker, die aus Angst oder aus politischem und wirtschaftlichem Kalkül eine Appeasement-Politik gegenüber dem Islam betrieben, während die Ängste der eigenen Bevölkerung vor dem Islam aus der politischen Debatte ausgeblendet würden. Dieses Verhalten schlage in der deutschen Bevölkerung in Ressentiments um.[27][28]

„St. Petersburg Declaration“

Als Beginn eines „neuen Zeitalters der Aufklärung für den Islam“ verstand sich am 4. und 5. März 2007 in St. Petersburg (Florida) eine Konferenz islamkritischer Muslime aus verschiedenen islamischen und westlichen Ländern, die sich mit den säkularen Interpretationen des Islams, der Notwendigkeit einer innerkoranischen Kritik, mit dem Stand der Meinungsfreiheit in muslimischen Gesellschaften und mit Fragen der Erziehungsreform beschäftigte. Initiatoren waren u. a. ehemalige und andersdenkende Muslime wie Ayaan Hirsi Ali, Irshad Manji und Ibn Warraq. Zum Abschluss der Konferenz wurde die „St. Petersburg Declaration“ verabschiedet, in der unter anderem die Trennung von Staat und Religion, die Einhaltung der universellen Menschenrechte, die Abschaffung der Scharia und aller islamischer Tötungsstrafen und körperlicher Verstümmelungspraktiken sowie die völlige Gleichberechtigung der Frau im Islam und in den islamischen Ländern gefordert werden.[29]

Kritik aus der Wissenschaft

Die Wissenschaft erarbeitet Erkenntnisse wertfrei und ohne das Ziel, Kritik zu üben. Die rationale Methodik der Wissenschaft und manche Forschungsergebnisse der Wissenschaft geraten jedoch nicht selten mit religiösen Vorstellungen in Konflikt – so auch beim Islam. Typische Konfliktfelder sind u. a.:

  • Naturwissenschaft und Religion: Traditionell eingestellte Muslime zweifeln z. B. an der Evolutionslehre und sind Kreationisten.[30]
  • Geschichtswissenschaft und Religion: Viele Muslime glauben, dass die klassischen islamischen Überlieferungen die Wahrheit über die Anfänge des Islams berichten. Seit in den 1970er Jahren die sogenannte Revisionistische Schule der Islamwissenschaft die Glaubwürdigkeit der Hadith grundsätzlich infrage stellte und die konsequente Anwendung der historisch-kritischen Methode einforderte, gibt es eine andauernde Diskussion über das Bild der Wissenschaft von den Anfängen des Islams. Neben Historikern, die an der traditionellen Darstellung festhalten und Historikern, die so weit gehen, dass sie sogar die Historizität Mohammeds infrage stellen, gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Historikern, die ein korrigiertes Bild von Mohammed und seiner Zeit zeichnen, das sich vom traditionellen Bericht deutlich unterscheidet.[31]
  • Psychologie und Religion: Ebenso wie im traditionellen Christentum kann eine sehr traditionelle islamische Religiosität zu schweren psychischen Krisen führen: Patriarchat, unterdrückte Sexualität und Geschlechtertrennung führen zu psychischen Problemen.[32]

Reaktionen auf Islamkritik

Reaktionen von muslimischer Seite

Liberale Muslime erkennen an, dass Terroranschläge „durch Positionen innerhalb der islamischen Theologie legitimiert werden. Ein Islamverständnis, das Inhalte vermittelt, die die Radikalisierung begünstigt, ist leider Teil des Problems.“[33] Ahmad Mansour, Sprecher des Muslimischen Forums Deutschland, sagt: „Viele Aspekte der islamistischen Ideologien knüpfen an Grundlagen an, die ein verbreitetes, wenn auch nicht als radikal auffälliges Verständnis des Islam bereits geschaffen hat. [...] Worum es mir und anderen reformistisch denkenden Muslimen geht, das sind tradierte Inhalte, ein veraltetes Islamverständnis, das mit der Welt der Gegenwart nicht vereinbar ist. Da aber dieses unaufgeklärte Islamverständnis noch immer sehr weit verbreitet ist, müssen wir Muslime über diese Inhalte endlich offen sprechen.“[34]

Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland, erwidert auf Kritik: „Wir gehen immer von der Prämisse aus, Islam ist Integrationshindernis, Islam ist ein Problem. Und ich will weg davon und ich sage, der Islam ist nicht ein Hindernis, sondern ist Teil der Lösung. Und diese Diskussion, die wir bisher haben, dieser Misstrauensdiskurs führt letztendlich dazu, dass man immer wieder zu den falschen Schlussfolgerungen kommt, dass man ihn als ein Problem sieht und nicht ihn als Teil der Lösung.“[35]

In der nominell laizistischen Republik Türkei hat sich der Journalist und Schriftsteller Mustafa Akyol am 16. September 2006 in der türkischen Tageszeitung Referans nach der umstrittenen[36] Regensburger Rede von Benedikt XVI. auf dessen Seite gestellt und die Ansicht vertreten, dass sich in der islamischen Welt niemand mit den negativen Realitäten des Dschihad und der Gewaltbereitschaft vieler Muslime auseinandersetzen würde.[37]

Die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor kritisierte in der Sendung Wort zum Freitag, dass Islamkritiker wie Henryk Broder, Necla Kelek oder Seyran Ateş nur „drauf hauen“ würden und teilweise auch persönliche Traumata hätten. Sie dürften nicht aus persönlichen Erfahrungen Rückschlüsse auf den Islam ziehen. Dies sei unfair und unsachlich und es gehe dabei nicht um das Thema an sich, sondern um ihre persönlichen Biografien. Andere wie Thomas Steinfeld trügen dagegen zur Versachlichung bei.[38]

Reaktionen von nichtmuslimischer Seite

Die Breite des politischen und gesellschaftlichen Diskurses hat zur Folge, dass Inhalt und Begrifflichkeit der Islamkritik Gegenstand heftiger politischer und wissenschaftlicher Kontroversen sind.

So argumentiert der Islamwissenschaftler Thomas Bauer aufgrund seiner Kenntnisse des klassischen Islams, dass die Formen des Islams, die uns heute begegnen, durch die Begegnung mit Europa bereits „verwestlicht“ sind, gleichgültig ob es sich um Reformislam oder um Fundamentalismus handelt. Im Unterschied zu dem extrem ambiguitätstoleranten klassischen Islam war die westliche Welt Bauer zufolge bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts durch eine hohe Ambiguitätsintoleranz gekennzeichnet, d. h. durch die Fixierung auf eine jeweils einzige, universelle Gültigkeit beanspruchende Wahrheit. Die islamische Kultur modernisierte sich, indem sie ihrerseits eine Ambiguitätsintoleranz entwickelte, also dem Westen eine eigene islamische Wahrheit entgegenhielt. Diese sei aber nach westlichem Vorbild konstruiert und verdränge die Pluralität der Wahrheitskonzepte, die die islamische Welt früher ausmachte. Das belegt Bauer beispielhaft anhand der heutigen Homosexuellenfeindlichkeit in der islamischen Welt, die weniger „islamisch“ als „viktorianisch“ sei. Tausende Verse populärster klassischer Liebeslyrik auf schöne Jünglinge belegten dies eindrucksvoll.[39]

Vorwiegend von Seiten Linker im Westen wird eine Ideologisierung und Vereinnahmung der Islamkritik durch Rechtskonservative, Rechtsextreme und Neue Rechte sowie der Missbrauch der Islamkritik als propagandistischer Kampfbegriff kritisiert. Wichtige und richtige Kritik am Islam werde mit rassistischer Propaganda vermischt und diene so dem Transport rechtsextremistischen Gedankengutes sowie der Diffamierung von Muslimen im Allgemeinen.[40]

Ralph Giordano setzte sich gegen die Vereinnahmung des Widerstandes gegen den Moscheeneubau in Köln-Ehrenfeld durch die Bürgerbewegung Pro Köln zur Wehr, die er als „lokale zeitgenössische Variante des Nationalsozialismus“ bezeichnete.[41][42]

Arzu Toker und Mina Ahadi vom Zentralrat der Ex-Muslime distanzierten sich in einem Interview des Humanistischen Pressedienstes von "Rechtsausleger[n] wie Udo Ulfkotte". Sie verwahren sich gegen jeglichen Fundamentalismus – sowohl im Islam als auch im Christentum – und sprechen sich stattdessen für die Werte des Humanismus aus.[43]

Die oftmals fehlende Unterscheidung zwischen dem Islam und seiner extremen Erscheinungsform, dem Islamismus, führe zu einer Verwechslung zwischen seriöser Islamkritik und Antiislamismus. Dabei würden Muslime pauschal mit Extremismus und Terrorismus in Verbindung gebracht, sie würden kollektiv in Sippenhaft genommen[44] und so zum Feindbild stilisiert.[45]

Aus ähnlicher Motivation heraus werde oftmals Kritik an archaischen Riten und Bräuchen aus vorislamischer Zeit, z. B. die Beschneidung weiblicher Genitalien oder Mord an Familienangehörigen aufgrund narzisstischer Kränkung bzw. einer vermeintlichen Ehrverletzung (Ehrenmord) unter dem Begriff Islamkritik subsumiert, obwohl der ursächliche Zusammenhang fehlt oder der kritisierte Sachverhalt kein genuin islamisches Phänomen ist.

Patrick Bahners beanstandet den Umgang vieler Islamkritiker mit an ihnen geübter Kritik mit folgenden Worten: „Typisch für die deutsche Islamdebatte ist, dass Kritik an der Islamkritik als Versuch denunziert wird, die Debatte zu unterbinden. Wissenschaftler und Journalisten, die auf das schablonenhafte Weltbild und die fingierte Empirie in den volkstümlichen Berichten aus dem Inneren des muslimischen Lebens aufmerksam machen, kennen das Spiel seit Jahren: Ihnen wird vorgeworfen, sie wollten Aufklärern einen Maulkorb verpassen und tapfere Frauen mundtot machen.“[46] Zum Vorwurf der Muslimen angeblich gebotenen Täuschungsmethoden im Zuge der Taqiyya stellt Bahners fest, dass früher auch die Jesuiten von ihren Kritikern mit ähnlichen Beschuldigungen konfrontiert wurden[47] und die Islamkritik „das Klischee des verschlagenen Orientalen“[48] bediene. Weiter schreibt er dazu: „Der Befund, dass die meisten Muslime in westlichen Staaten friedlich leben und auf Anpassung bedacht sind, wird umgebogen zum Indiz des Gegenteils. Im islamkritischen Internet werden alle Äußerungen von Muslimen, die keine Aufrufe zum Dschihad sind, als Taquiya etikettiert.“[49]

Der häufig anzutreffende Vorwurf einer „schleichenden Islamisierung“ wird mit Verschwörungstheorien wie der sogenannten jüdischen Weltverschwörung oder der kommunistischen Unterwanderung verglichen, die sich nahtlos in das von Rechtsextremen propagierte politische Konzept der Überfremdung einfügen würden.

Hannes Schwenger kritisiert, dass dem Islam immer wieder eine Verschwörung zur politischen Machtübernahme unterstellt wird, und fühlt sich an die „Protokolle der Weisen von Zion“ erinnert.[50]

Die Kritik an der Praxis des Schächtens betrifft das Judentum ebenso wie den Islam und erscheint vielfach als Erweiterung oder bloße Adaption antisemitischer Agitation. Der in Toronto lebende und häufig in Deutschland publizierende Soziologieprofessor Y. Michal Bodemann meint in diesem Zusammenhang, dass seit dem 11. September immer mehr „reformulierte Antisemitismen“ gegen Migranten in Gebrauch gebracht werden.[51]

In einem offenen Brief des „Jüdischen Kulturvereins Berlin e. V.“ vom 19. November 2004 heißt es:

„Zunehmend scheinen Antisemitismus und Islamophobie zwei Seiten jener Medaille zu sein, in die stereotypes Handeln und neues Unverständnis mit großen Lettern eingraviert sind.[52]

Der deutsch-israelische Schriftsteller Chaim Noll bezeichnete es als „Menschenrecht, jedes uns berührende Phänomen kritisch zu reflektieren. [...] Islam-Kritik ist notwendig zum Erhalt der geistigen Freiheit in Europa.“[53]

Reaktionen aus diskurstheoretischer Sicht

Im Kontext der Sarrazin-Debatte konstatiert Jürgen Link, dass unter den drei monotheistischen Religionen der Islam „die einzige [sei], die praktisch auf Länder der Dritten bis Fünften Normalitätsklasse [54] beschränkt [sei] und also für deren as-sociative und kulturelle Energie eine historisch gegebene Katalysatorrolle und die eines diskursiven Mediums [spiele]. Doch nicht weniger als andere Religionen hat sich auch der Islam historisch pluralisiert und pluralisiert sich weiter. Unter modernen Bedingungen tendiert er ebenso wie andere Religionen zur Entdogmatisierung (wozu es zudem mittelalterliche Präzedenzen gibt).“[55]

„Eines der Haupthindernisse für Pluralisierung, Toleranz und Entdogmatisierung des Islam“ ist aus der Perspektive des Diskursanalytikers nicht etwas dem Islam Inhärentes, sondern „der militante und militärische Interventionismus westlicher Mächte unter dem Vorwand der ‚Aufklärung‘. Dieser Interventionismus mit seinen gezielten und ungezielten Tötungen mit Raketen-, Flieger- und Drohnenbomben, mit seiner Auslöschung ganzer Dörfer auf anonyme Denunziation der Anwesenheit von ‚Aufständischen‘ hin, worin die andere, nämlich militärische Bedeutung von ‚Aufklärung‘ herrscht, gibt der kleinen Minderheit von ‚Djihadisten‘ den besten Vorwand für ihren Brutalismus.“[56] Diese Argumentation vernachlässigt jedoch einerseits das auch vor westlichen Interventionen in muslimischen Staaten bestehende religiös motivierte Konfliktpotential und bekräftigt andererseits die unter Muslimen verbreitete, aber empirisch kaum belegbare Empfindung des Islams als Religion in der Defensive, die ungerechtfertigten Angriffen von außen ausgesetzt sei und sich zu wehren habe, was u.a. von Slavoj Zizek lediglich als weiterer Nährboden für muslimische Ressentiments gegen westliche Werte identifiziert wurde.[57]

Siehe auch

Literatur

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Zur Islamkritik als solcher

  • Mathias Rohe: Der Islam in Deutschland. Eine Bestandsaufnahme. München (Beck) 2016 (vor allem Teil 7, Kapitel III)
  • Alfred Schlicht: Gehört der Islam zu Deutschland? Anmerkungen zu einem schwierigen Verhältnis. Zürich (Orell&Füssli) 2017 (vor allem Kapitel 6)

Islamkritik von Muslimen

Islamkritik von nicht-muslimischen und säkularen Autoren

Kritik an der Islamkritik

Weblinks

 Commons: Islamkritik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikibooks Wikibooks: Religionskritik: Islam – Lern- und Lehrmaterialien

Einzelnachweise

  1. Vgl. Heiner Bielefeldt: „Entgleisende Islamkritik. Differenzierung als Fairnessgebot.“ In: Politik und Islam. VS Verlag, Wiesbaden 2011, S. 135–143.
  2. De Haeresibus von Johannes von Damaskus. Siehe Migne, Patrologia Graeca, vol. 94, 1864, cols 763-73. Englische Übersetzung von John W Voorhis erschien THE MOSLEM WORLD 1954, S. 392–398.
  3. Warraq, Ibn (2003). Leaving Islam: Apostates Speak Out. Prometheus Books, 67. ISBN 1-59102-068-9.
  4. Ibn Kammuna, Examination of the Three Faiths, trans. Moshe Perlmann (Berkeley and Los Angeles, 1971), pp. 148–49
  5. The Mind of Maimonides, by David Novak, abgerufen am 29. April 2006
  6. Mohammed and Mohammedanism, by Gabriel Oussani, Catholic Encyclopedia, abgerufen am 16. April 2006
  7. Bostom, Andrew. „Islamic Apostates' Tales – A Review of Leaving Islam by Ibn Warraq“, FrontPageMag, July 21, 2003.
  8. Country Report. See also Timothy Garton Ash. „Islam in Europe“, The New York Review of Books, 10. Juni 2006.
  9. Tariq Modood (April 6, 2006). Multiculturalism, Muslims and Citizenship: A European Approach, 1st, Routledge, 29. ISBN 978-0-415-35515-5.
  10. Zu den nicht-islamischen Quellen des frühen Islam siehe ausführlich Robert G. Hoyland: Seeing Islam as Others Saw It. A Survey and Evaluation of Christian, Jewish and Zoroastrian Writings on Early Islam. Princeton 1997.
  11. St. John of Damascus’s Critique of Islam; deutsche Übersetzung: Kritik von St. Johannes von Damaskus am Islam
  12. Übersetzung nach: Encyclopaedia of Islam, Bd. VIII, S. 379–381
  13. Glaube, Vernunft und Universität. Erinnerungen und Reflexionen, Ansprache von Benedikt XVI., Aula Magna der Universität Regensburg am 12. September 2006
  14. Gerhard Schweizer: Islam und Abendland: Geschichte eines Dauerkonflikts. Stuttgart 2003, S. 104.
  15. Vgl. Abdelwahab Meddeb: Islam und Aufklärung. Theologen und Philosophen im Widerstreit um Tradition und Moderne. lettre 73, Sommer 2006 [1]
  16. Markus Wachowski: Rationale Schiiten: Ismailitische Weltsichten nach einer postkolonialen Lektüre von Max Webers Rationalismusbegriff. Religionsgeschichtliche Versuche und Vorarbeiten Bd. 59, Berlin 2012.
  17. Heinz Halm: Die Schiiten. München 2015.
  18. Erdmute Heller: Islam, Demokratie, Moderne: Aktuelle Antworten arabischer Denker. München 1998, S. 13.
  19. Irshad Manji in ihrem Buch Der Aufbruch – Plädoyer für einen aufgeklärten Islam. München 2005, S. 64: „Innerhalb Spaniens ... wagte es (Ibn Rushd), anderer Meinung zu sein als die Theokraten. Angetrieben durch den Aufstieg eines grausamen Islam, argumentierte Ibn Rushd, dass ‚Philosophen am besten in der Lage sind, die allegorischen Passagen im Koran ... richtig zu verstehen. Es gibt keine religiöse Begründung dafür, dass die allegorischen Koranpassagen wörtlich zu nehmen sind‘. Dazu kann ich nur Amen sagen“.
  20. Vom „Türken-Luther“ zum Anti-Erdogan: Türkischer Star-Theologe gründet Partei Welt Online, 20. Februar 2005, abgerufen am 3. August 2011
  21. Türk Luther’i Erdoğan’a karşı Hürriyet, abgerufen am 3. August 2011
  22. Vgl. Radiofeuilleton, Dradio Kultur, Beitrag von Abdul-Ahmad Raschid
  23. Wie eigenständig ist der Islam als Religion? Christopher Hitchens in „WELT ONLINE“ am 23. Mai 2007
  24. Vgl. Michel Onfray: Atheist manifesto. The case against Christianity, Judaism and Islam. Carlton, Vic. 2007, S. 199–213.
  25. Vgl. Sam Harris: The End of Faith. Religion, Terror, and the Future of Reason. S. 108–152.
  26. http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-06/Hamed-Abdel-Samad-Aegypten
  27. http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/gastkommentar-die-muslime-sind-zu-empfindlich/1836668.html
  28. http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-06/Hamed-Abdel-Samad-Aegypten/seite-2
  29. Vgl. St. Petersburg Declaration
  30. Vgl. z. B. Thomas Schmoll: Fatwas und Verbote - Darum ist Pokémon Go bei Muslimen verpönt. In: Die Welt. 6. September 2016.
  31. Vgl. z.B. Kurt Bangert: Muhammad: Eine historisch-kritische Studie zur Entstehung des Islams und seines Propheten Springer-Verlag 2016
  32. Güner Balci: Der Jungfrauenwahn Deutschlandradio Kultur 18. Juli 2016
  33. Pressemitteilung MFD 16. November 2015
  34. Ahmad Mansour: Generation Allah. S. Fischer 2015, S. 119 f.
  35. Interview mit Aiman Mazyek Deutschlandfunk 1. September 2016
  36. Adel-Théodore Khoury: „Das Zitat trifft nur auf eine Minderheit der Muslime zu“ FAZ.NET, 17. September 2006. Abgerufen am 8. August 2011
  37. mustafaakyol.org: türkischer Zeitungsartikel in der Refarans zur Papstkritik von Mustafa Akyol (Memento vom 15. März 2008 im Internet Archive) (türkisch)
  38. Lamya Kaddor nimmt zur Islamkritik von Henryk Broder und Necla Kelek Stellung (Memento vom 5. April 2010 im Internet Archive), Forum am Freitag vom 29. Januar 2010 in der ZDF Mediathek (offline)
  39. Thomas Bauer: Die Kultur der Ambiguität. Eine andere Geschichte des Islams. Verlag der Weltreligionen im Insel Verlag, Berlin 2011.
  40. Was „Israelkritik“ und „Islamkritik“ gemeinsam haben Susanne Bressan auf Hagalil.com
  41. „Politiker blenden Zorn über Probleme aus“ Ralph Giordano im Kölner Stadtanzeiger 22. Mai 2007
  42. „Ich bin doch kein Türkenschreck“ Ralph Giordano in Spiegel Online
  43. Beginn einer weltweiten Aufklärungsbewegung Arzu Toker und Mina Ahadiim Gespräch mit Dr. Michael Schmidt-Salomon, 10. April 2007
  44. Ingrid Thurner: Sippenhaftung für Muslime. In: Die Furche 6. November 2014, S. 14
  45. Sabine Diederich, Bernd Fechler und Holger Oppenhäuser: Große Politik im Klassenzimmer. Zur pädagogischen Auseinandersetzung mit Antisemitismus unter Jugendlichen in multikulturellen Lerngruppen. (PDF; 1,3 MB), S. 99
  46. Patrick Bahners: Die Panikmacher. Die deutsche Angst vor dem Islam. dtv, München 2012, ISBN 978-3-423-34721-1, S. 324.
  47. ebd., S. 217 f.
  48. ebd., S. 217
  49. ebd., S. 219 f.
  50. Welchen Islam hätten’s denn gern? Hannes Schwenger über Ulfkottes Buch Heiliger Krieg in Europa
  51. Unter Verdacht – Parallelgesellschaften und Anti-Islamismus Prof. Y. Michal Bodemann in der Süddeutschen Zeitung, 19. November 2004
  52. Wider die Islamophobie – Terror hat keine Religion Offener Brief des Jüdischen Kulturvereins Berlin e. V.
  53. Annullierung der Aufklärung, Mut, Heft 526, September 2011
  54. Gemeint sind die „oberen Schwellenländer“, die „mittleren Durchschnittsländer der Dritten Welt“ und die am wenigsten entwickelten Länder.
  55. Jürgen Link, Sarrazins Deutschland, S. 41
  56. Jürgen Link, ebd.
  57. Slavoj Zizek: Blasphemische Gedanken. Islam und Moderne. 4. Auflage Auflage. Ullstein Verlag, Berlin 2015, S. 16-20.
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