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Hermann Bischoff (KPD)

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Hermann Bischoff (geb. 18. Oktober 1875 in Gräfenroda; gest. 16. Dezember 1959 in Arnstadt) war ein deutscher Politiker (KPD/SED) und von 1924 bis 1927 Abgeordneter des Landtages von Thüringen.

Leben

Bischoff, Sohn eines Kleinbauern, arbeitete als Streckenarbeiter, wurde nach der Ausbildung zum Müller 1916 eingezogen und kämpfte bis 1918 im Ersten Weltkrieg. Noch vor dem Krieg war er in die SPD eingetreten, wechselte 1917 zur USPD und 1920 zur KPD. 1920 war er Mitbegründer der Notgemeinschaft der Roggenschuldner, einer der KPD nahestehenden Kleinbauernorganisation in Thüringen. Im Oktober 1923 war er Delegierter der KPD beim 1. Internationalen Bauernkongress in Moskau.

Von 1924 bis 1927 war Bischoff KPD-Landtagsabgeordneter in Thüringen, im dem Wahlkreis Arnstadt und war Mitglied der Bezirksleitung der Partei. 1927 stellte die KPD Bischoff nicht wieder zur Landtagswahl auf und er zog sich aus der Parteiarbeit zurück, trat aus der KPD aus und machte sich selbständig auf einem Waldgut in Ölschroda bei Friedersdorf. 1933 pachtete er eine Gastwirtschaft.

Am 22. August 1944 wurde Bischoff verhaftet und im Konzentrationslager Buchenwald interniert, aber am 2. September 1944 wieder freigelassen. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 trat Bischoff wieder in die KPD ein, wurde 1946 SED-Mitglied und war bis 1956 Parteisekretär und Vorsitzender des Ortsausschusses der Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB) in Holzhausen. 1957 zog Bischoff nach Arnstadt wo er 1959 verstarb.

Ehrungen

Literatur

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Hermann Bischoff (KPD) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.