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Jacques Zivy

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Jacques-Lucien Zivy-Lieblich (geb. 26. Oktober 1913 in Freiburg im Breisgau; gest. 23. April 2013 in der Schweiz) war ein Schweizer Unternehmer (Bereich Mess- und Regeltechnik).

Seine Eltern waren Ella und Norbert Zivy-Günzburger. Während des Ersten Weltkriegs in die Schweiz geflohen, lebte die Familie in Bern, wo auch die einzige Schwester von Jacques Zivy, Henriette, genannt Fifi, geboren wurde. 1921 zog die Familie nach Basel um. Jacques Zivy studierte in Paris an der Ecole politechnique und arbeitete anschliessend dort in der Firma Zivy unter der Leitung seines Onkels Maurice Zivy. Die Firma hatte auch ein Zweiggeschäft in Basel, das von Jacques Zivys Vater Norbert geleitet wurde. Später kehrte Jacques nach Basel zurück und arbeitete bei seinem Vater weiter. Später übernahm er die Firma und war ein erfolgreicher Geschäftsmann, der sein Wissen seinem Sohn Claude weitergab, der wiederum die Firma von seinem Vater übernahm.

Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs hatte sich Jacques Zivy als Auslandsfranzose bei der französischen Armee gemeldet und Dienst getan. Er agierte als Funkoffizier hinter den feindlichen deutschen Linien. Jacques Zivy war auch sehr sportlich, betrieb bis ins hohe Alter Tennis und Langlauf. Lange Jahre war er Präsident des Tennisklubs Hakoah in Basel. 1941 hatte er Ilse Lieblich geheiratet, die Schwester langjähriger Sportsfreunde. Das Ehepaar Zivy hatte zwei Kinder: Jacqueline und Claude. 1992 starb seine geliebte Frau Ilse Zivy-Lieblich. 2013 starb Jacques Zivy.


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