Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzy­klo­pädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

How to read Jewiki in your desired language · Comment lire Jewiki dans votre langue préférée · Cómo leer Jewiki en su idioma preferido · בשפה הרצויה Jewiki כיצד לקרוא · Как читать Jewiki на предпочитаемом вами языке · كيف تقرأ Jewiki باللغة التي تريدها · Como ler o Jewiki na sua língua preferida

Richard Janthur

Aus Jewiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Richard Janthur (geboren 12. April 1883 in Zerbst; gestorben 22. März 1956 in Berlin) war ein deutscher Zeichenlehrer, Grafiker, Buchillustrator und Maler.

Leben und Werk

Janthur besuchte die Kunstschule in Breslau und siedelte 1908 nach Berlin, wo er 1915 seine Ausbildung zum Zeichenlehrer abschloss und in den Schuldienst eintrat, ab 1917 qualifizierte er sich zudem für den Unterricht an Höheren Schulen. 1944 beendete er seinen Schuldienst mit einer vorzeitigen Pensionierung auf eigenen Wunsch.

Janthur begann seine künstlerische Karriere als Maler, konzentrierte sich jedoch später vor allem auf die Graphik und Buchillustration. Sein Zeichenstil war geprägt durch den Expressionismus, wobei er „Figuren, Tiere und Pflanzen in ihren Bewegungen und Gebärden zu einem bewegten Linienornament zusammenfließen ließ und dadurch eine rhythmische Gliederung der Fläche erreichte.“[1] Bereits seit 1911 beteiligte er sich an den Ausstellung der Berliner Secession. Im gleichen Jahr wurde ihm von Harry Graf Kessler eine Studienreise nach Griechenland finanziert. 1912 gründete er gemeinsam mit Ludwig Meidner und Jacob Steinhardt die Künstlergruppe „Die Pathetiker“, die im selben Jahr in der Sturm-Galerie ausstellen konnte. Später schloss er für eine kurze Zeit der in Berlin gegründeten Novembergruppe an und 1919 gehörte er dem Arbeitsrat für Kunst an. Er widmete sich zudem dem Kunstgewerbe und begann in den 1940er Jahren erneut mit der Malerei.[1]

Werke

Helga Kliemann urteilt über die Werke Richard Janthurs, dass das „erhaltene malerische Oeuvre beweist, daß die größere Bedeutung seinem graphischen Werk zuzusprechen ist, dessen künstlerischen Rang auch seine Aquarelle erreichen, von denen leider nur noch wenige zugänglich sind.“[1]

Zu den Buchillustrationen zählen Illustrationen der folgenden Werke:[2]

Literatur

Weblinks

Belege

  1. 1,0 1,1 1,2 Helga Kliemann: Janthur, Richard. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 10, Duncker & Humblot, Berlin 1974, S. 346 f. (Onlinefassung).
  2. Literatur von und über Richard Janthur im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Richard Janthur aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.