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Zichron Ja'akow

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Zichron Ja'akow
Wappen von Zichron Ja'akow [[Datei:{{#property:P41}}|120px|rand|zentriert|Flagge von Zichron Ja'akow]]
Basisdaten
hebräisch: זיכרון יעקב
Staat: Israel Israel
Bezirk: Haifa
Koordinaten: 32° 34′ N, 34° 57′ O32.57083333333334.95166666666770Koordinaten: 32° 34′ 15″ N, 34° 57′ 6″ O
Höhe: 70 m
Fläche: 32,129 km²
 
Einwohner: 17.800 (2007)
Bevölkerungsdichte: 554 Einwohner je km²
Postleitzahl: {{#property:P281}}
 
Gemeindeart: Lokalverband
Zichron Ja'akow (Israel)
Zichron Ja'akow
Zichron Ja'akow
HaMeyasdim-Straße in Zichron Ja'akow

Zichron Ja'akow (hebr. ‏זיכרון יעקב‎ - verschiedene abweichende Umschriften des Namens kommen vor) ist ein Lokalverband im israelischen Bezirk Haifa am Südende des Karmelgebirges. Im Jahr 2007 hatte sie 17.800 Einwohner.

Die Stadt wurde 1882 von jüdischen Einwanderern mit Unterstützung von Baron Edmond de Rothschild als Moschawa gegründet. Der Name der Stadt („Erinnerung an Jakob“) wurde von Rothschild seinem Vater, Jakob Rothschild, zu Ehren gewählt.

Baron Rothschild veranlasste in den ersten Jahren nach der Gründung des Ortes die Anpflanzung von Weinstöcken und die Anlage eines Weingutes. An der nahe gelegenen Küste, im heutigen Kibbuz Nachscholim, wurde eine Flaschenfabrik errichtet. Noch heute hat Israels größter Weinproduzent „Carmel“, der auf diese Gründung zurückgeht, einen seiner Hauptsitze in Zichron Ja'akow.

Im August 1903 tagte im Verwaltungsgebäude der J. C. A. in Zichron Ja'akow die erste Knessia, eine kurzlebige Vertretung des Jischuw, unter faktischer Leitung Ussischkins. Wenige Monate später löste sich diese Vereinigung aufgrund Herzls ablehnender Haltung wieder auf.

Zur Zeit des Ersten Weltkriegs lebte Aaron Aaronsohn mit seiner Familie in der Stadt (rosa getünchtes Aaronsohn-Haus an der Hauptstrasse).

Eine der Sehenswürdigkeiten Zichron Ja'akows ist Ramat haNadiv (die "Anhöhe des Wohltäters"). Dort befindet sich in einer Parkanlage das Grab Rothschilds und seiner Frau; ihre sterblichen Überreste wurden dort nach der Überführung aus Frankreich am 6. April 1954 beigesetzt.

Weblinks

 Commons: Zichron Ja'akow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
32.57083333333334.951666666667


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Zichron Ja'akow aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.