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Zero Mostel

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Zero Mostel (1958)

Zero Mostel (geb. 25. Februar 1915 in Brooklyn, New York City; gest. 8. September 1977 in Philadelphia, Pennsylvania; eigentlich Samuel Joel Mostel) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Leben

Zero Mostel wurde in der McCarthy-Ära in den 1950er-Jahren auf die „schwarze Liste“ gesetzt und mit Berufsverbot belegt.

1958 gewann er einen Obie Award für seine Rolle als Leopold Bloom in „Ulysses in Nighttown“, einer Bühnenadaption von James JoycesUlysses“. 1963 gewann Mostel einen Tony Award für seine Darstellung des Sklaven Pseudolus in dem MusicalToll trieben es die alten Römer“ (A Funny Thing Happened on the Way to the Forum). Er spielte die Rolle ein weiteres Mal 1966 in der gleichnamigen Verfilmung des Regisseurs Richard Lester.

In der Uraufführung des Musicals „Anatevka“ (Fiddler on the Roof), die am 22. September 1964 Premiere hatte, spielte Mostel die Rolle des Milchmanns Tevje. 1965 gewann er dafür einen weiteren Tony Award. 1968 spielte er in Mel Brooks' Spielfilmregiedebüt „Frühling für Hitler“ die Rolle des Broadwayproduzenten Max Bialystok, für die er 1969 in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller Komödie oder Musical“ für einen Golden Globe nominiert war.

1976 spielte er in dem Film "Der Strohmann" die Rolle des Hecky Brown, der, wie Mostel, während der McCarthy-Ära auf die "schwarze Liste" gesetzt und hierdurch schließlich in den Selbstmord getrieben wird.

Zero Mostel starb an einem Herzinfarkt. Sein Sohn Josh Mostel ist ebenfalls Schauspieler.

Weblinks


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