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Yerkes-Dodson-Gesetz

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Das Yerkes-Dodson-Gesetz (nach Robert Yerkes und John D. Dodson, 1908)[1] beschreibt die kognitive Leistungsfähigkeit in Abhängigkeit von unterschiedlichen allgemeinen nervösen Erregungsniveaus, die auch als "Aktivationsniveaus" bezeichnet werden: Zwischen der physiologischen Aktivierung und der Leistungsfähigkeit besteht ein umgekehrt U-förmiger Zusammenhang. Es wird auch als Aktivationsmodell bezeichnet.

Datei:Yerkes dodson gesetz.jpg
Grafik zum Yerkes-Dodson-Gesetz

Der Leistungsverlauf ist bei jedem Menschen sehr veränderlich. Er hängt von der Höhe der emotionalen Aktiviertheit ab. Bei Unterforderung bleibt der Mensch hinter seinen Möglichkeiten zurück – es entsteht ein Leistungsleck. Durch ein gesundes Maß an emotionaler Aktiviertheit kann die Leistung bis zu einem Spitzenwert gesteigert werden. Erhöht sich das Erregungsniveau über das erforderliche Maß, sinkt die Leistung wieder ab.

Wird der Leistungsverlauf in Abhängigkeit vom Erregungsniveau in ein Koordinatensystem eingetragen, so ergibt sich eine umgekehrte U-Kurve. Dieser Zusammenhang wird Yerkes-Dodson-Gesetz genannt (siehe Grafik). Das Gesetz geht auf Experimente mit Labormäusen und nicht auf Beobachtungen bei Menschen zurück.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Yerkes, R.M. & Dodson, J.D.: The relation of strength of stimulus to rapidity of habit-formation. Journal of Comparative Neurology and Psychology, 18 (1908) 459-482 Volltext (PDF; 1,0 MB)
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