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Vermögensverteilung in Deutschland

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Die Vermögensverteilung in Deutschland ist gleichbedeutend mit der Verteilung des Sach-, Geld- und Beteiligungsvermögen auf Personen oder Gruppen von Personen in Deutschland. Sie ist von der Verteilung der Einkommen zu unterscheiden.

Während die Vermögensverteilung in der Bundesrepublik seit etwa den 1950er Jahren gleicher wurde, ist die Ungleichheit bei den Vermögen im wiedervereinigten Deutschland stark gestiegen und verblieb in den letzten Jahren auf einem hohen Niveau, vor allem aufgrund der Zunahme des Geldvermögens und privater Versicherungen.[1] Auf einer Skala der Gini-Koeffizienten zwischen 0 (absolute Gleichverteilung) und 1 (absolute Ungleichverteilung) lag 2012 die Vermögensverteilung in Deutschland bei einem Gini-Koeffizienten von etwa 0,78.[2] Auch der im März 2013 veröffentlichte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung stellte eine sehr ungleiche Verteilung fest.[3]

Innerhalb des Euroraums weist Deutschland eine der höchsten Ungleichverteilungen auf.[4][5] Die auf Sozio-oekonomisches Panel-Daten basierende Untersuchung der Vermögensverteilung des DIW von 2014 konstatierte unter den Ländern der Eurozone für Deutschland die höchste Ungleichverteilung von Vermögen.[6] Auch im internationalen Vergleich weist Deutschland eine hohe Ungleichheit der Vermögen auf.[7]

Entwicklung der Vermögensverteilung 1973 bis 1998 (Westdeutschland)

Vermögensverteilung in Deutschland (West)
Gruppe Gruppe 1973 1983 1988 1993 1998
Reichstes Fünftel Reichstes Zehntel 78,0 % 70,1 % 48,8 % 45,5 % 40,8 % 41,9 %
zweitreichstes Zehntel 21,3 % 21,9 % 20,2 % 21,1 %
zweitreichstes Fünftel 3. Zehntel 13,5 % 23,5 % 14,5 % 15,1 % 15,1 % 15,2 %
4. Zehntel 09,0 % 09,6 % 11,2 % 10,7 %
3. Fünftel 5. Zehntel 05,7 % 05,5 % 04,0 % 05,0 % 07,1 % 06,5 %
6. Zehntel 01,5 % 02,4 % 03,3 % 03,0 %
4. Fünftel 7. Zehntel 02,0 % 01,1 % 00,7 % 01,2 % 01,6 % 01,3 %
8. Zehntel 00,4 % 00,5 % 00,7 % 00,6 %
ärmstes Fünftel 9. Zehntel 00,8 % .-0,2 % 00,1 % 00,1 % 00,3 % 00,1 %
ärmstes Zehntel .-0,3 % .-0,8 % .-0,3 % .-0,4 %
Gini-Index 0,748 0,701 0,668 0,622 0,640

Der Ökonom Richard Hauser stellte 2003 fest, dass die Untersuchung der Vermögensverteilung in Deutschland lange Zeit nur unzureichend erfolgte:[8][9][10]

„Die personelle Verteilung von […] Vermögen in Deutschland ist ein seit vielen Jahren vernachlässigtes Forschungsfeld. […] Bisher fehlt eine umfassende und detaillierte Volksvermögensrechnung, aus der das gesamte, dem Haushaltssektor zuzuordnende Vermögen zu entnehmen wäre. Die vorhandenen Schätzungen […] weichen weit voneinander ab. Die Statistiken über die personelle Verteilung des dem Haushaltssektor zuzuordnenden Vermögens sind noch unvollständiger als die Einkommenstatistiken. Die […] abgeleiteten Ergebnisse können daher nur ein unvollständiges Bild […] liefern.“

Neben der Datengrundlage erschweren auch methodische Unterschiede den Vergleich. Die meisten Studien berücksichtigen Rentenanwartschaften wegen fehlender Daten oder problematischer Vergleichbarkeit nicht im untersuchten Vermögen.[11] Mierheimer/Hoher berücksichtigten für 1973 das Rentenanwartschaftsvermögen für das untersuchte Vermögen mit, und kamen in der Folge auf einen Gini-Index von 0,5403; ohne Miteinbeziehen der Rentenanwartschaft, wie in der Tabelle, ergab sich ein Gini-Index von 0,748.[12]

Innerhalb des Zeitraums 1973 bis 1998 stammten die Zahlen aus leicht unterschiedlichen Untersuchungen. Daher ist keine völlige Vergleichbarkeit zwischen den Zahlen in diesem Zeitraum gegeben.[13] Die scheinbare Abnahme der Ungleichheit zwischen 1973 und 1998 ist nach Hausers Ansicht fraglich. Denn in den Jahren 1988, 1993 und 1998 ist das Unternehmensvermögen nicht enthalten, das nicht in Form von börsenmäßig gehandelten Aktien repräsentiert ist. In der Folge werde die tatsächliche Ungleichheit vermutlich unterschätzt.[14] Das entsprechende nicht in Aktienform vorliegende Unternehmensvermögen in privaten Händen betrug 1995 etwa 1.500 Mrd. DM.[15]

Die Vermögensverteilung 2002 bis 2007

SOEP als Datengrundlage

Genauere Untersuchungen zu der Vermögensverteilung liegen auf Basis des am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) beheimateten Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) vor, einer repräsentativen und als exzellent eingestuften Längsschnittstudie. Verschiedene Probleme erschweren es, die Vermögensverteilung zu untersuchen – etwa das statistische Problem vermögensstarke Personen in einer Erhebung zu erfassen. Seit 2002 gibt es im SOEP eine zusätzliche Teilstichprobe „Einkommensstarke Haushalte“. In der Folge ist die Qualität der Analysen zur Vermögensverteilung (und Einkommensverteilung) in Deutschland seit dem Erhebungsjahr 2002 gegenüber früheren Datensätzen stark gestiegen. Ein weiterer Vorteil der Längsschnitterhebung SOEP ist die Möglichkeit Daten abzugleichen.[16] Im SOEP wurden die Jahre 2002 und 2007 im Blick auf die Vermögensverteilung intensiv untersucht.[17]

Bestimmung des Nettovermögens

Das im SOEP untersuchte private Nettovermögen setzt sich dabei aus folgenden Teilen zusammen:

  • Sachvermögen
    • Grundvermögen
    • Gebrauchsvermögen (auch Schmuck, Kunstgegenstände)
  • Geldvermögen (auch Forderungen gegenüber dem Staat, Unternehmen, Finanzinstitutionen, dem Ausland)
  • Beteiligungsvermögen (Aktien, Eigentumsrechte an Unternehmen oder Finanzinstitutionen im In- und Ausland)

Abzüglich der Verbindlichkeiten aller Art (z. B. Hypotheken, Konsumentenkredite) ergibt sich so das private Nettogesamtvermögen.

Rentenanwartschaften, eine sehr häufige Form von Vermögen, sind methodisch in einer Bevölkerungsbefragung nicht erfassbar und sind nicht im vom SOEP betrachteten Vermögen enthalten. Wegen der weiten Verbreitung würde eine Berücksichtigung in das untersuchte Vermögen einen geringeren Gini-Koeffizienten zur Folge haben. Neben oftmals fehlenden Daten spricht die Problematik, den aktuellen Wert zukünftiger Rentenzahlungen (etwa wegen unterschiedlicher Lebenserwartungen, Diskontierungsraten, fehlender Übertragbarkeit und Handelbarkeit) korrekt einzuschätzen, gegen eine Gleichsetzung mit anderen Vermögensarten und somit gegen eine Aufnahme in das untersuchte Vermögen.[18][19]

Das Gesamtvermögen

2007 betrug das so definierte Nettogesamtvermögen der Personen in privaten Haushalten 6.100 Milliarden Euro.[20] Spätere Analysen desselben Datensatzes, die berücksichtigen, dass Top-Vermögen schwer erfasst werden können, gingen von 7.225 Milliarden Euro privatem Gesamtvermögen für 2007 aus.[21]

Überblick Vermögensverteilung 2002–2007

Die folgende Tabelle und Grafik (auf Datenbasis des SOEP) zeigt die Vermögensverteilungen in den Jahren 2002 und 2007, wofür die Bevölkerung in Zehntel-Gruppen eingeteilt ist, also die reichsten 10 %, die zweitreichsten 10 % usw. bis zu den ärmsten 10 % jeweils eine von zehn Gruppen bilden:[22]

Vermögensverteilung 2002 und 2007 der Personen ab 17 Jahren inklusive Grafik
Gruppe 2002 2007
Reichstes Zehntel 57,9 % 61,1 % Vermögensverteilung in Deutschland 2002 und 2007 nach Bevölkerungsgruppen. Links das ärmste, rechts das reichste Zehntel.
zweitreichstes Zehntel 19,9 % 19,0 %
drittreichstes Zehntel 11,8 % 11,1 %
viertreichstes Zehntel 07,0 % 06,0 %
fünftreichstes Zehntel 02,8 % 02,8 %
sechstreichstes Zehntel 01,3 % 01,2 %
siebtreichstes Zehntel 00,4 % 00,4 %
achtreichstes Zehntel 00,0 % 00,0 %
neuntreichstes Zehntel 00,0 % 00,0 %
zehntreichstes Zehntel .-1,2 % .-1,6 %

Der Gini-Koeffizient als Maß der Vermögensverteilung stieg von 0,777 im Jahr 2002 auf 0,799 im Jahr 2007 an.[23] Dabei bedeutet 0 eine vollständige Gleichverteilung (alle Personen besitzen gleich viel) und 1 die größtmögliche Ungleichverteilung (eine Person besitzt alles, alle anderen nichts). Den maßgeblichen Anteil für diesen Anstieg verzeichnet die Zunahme an Geldvermögen und dem Vermögen in Form privater Versicherungen.[24] Etwa die Hälfte der Bundesbürger hatte kein Vermögen und lebte unmittelbar vom Einkommen.[25]

Die obige Tabelle zeigt eine starke Vermögenskonzentration. Nach dieser Auswertung der Daten (2009) besaßen im Jahr 2007 die reichsten 5 % der Bevölkerung 46 % des privaten Gesamtvermögens, das reichste Prozent besaß 23 %.[26] Nach Ansicht von Grabka und Frick dürfte die Vermögenskonzentration tatsächlich noch stärker sein, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass die reichsten 100 Haushalte in Deutschland in der SOEP-Untersuchung enthalten sind.[27] Entsprechend kommen weitere Studien, die Top-Vermögen besonders berücksichtigen, zu stärkeren Vermögenskonzentrationen.

Weitere Untersuchungen

Untersuchung des DIW für 2012

Nach der 2014 veröffentlichten, auf SOEP-Daten basierenden Untersuchung des DIW wies Deutschland 2012 die höchste Ungleichverteilung von Vermögen innerhalb der Eurozone auf. Durchschnittlich besaß jeder Deutsche 83.000 Euro, das Median-Vermögen lag dagegen bei knapp 17.000 Euro. Das reichste Prozent besaß knapp 800.000 Euro oder mehr. Zu den reichsten 10 % gehörte man ab einem Nettovermögen von 216.000 Euro. Der Durchschnitt dieser reichsten 10 % hatte ein Nettovermögen von 639.000 Euro. 27,6 % besaßen nichts oder hatten mehr Schulden als Vermögen.[28] Der Gini-Koeffizient der Vermögensungleichheit lag bei 0,78 – hierbei waren allerdings Top-Vermögen nicht erfasst.[29] Der größte Unterschied zu früheren Jahren lag bei dem Vermögen von Arbeitslosen: diese hatten 2002 durchschnittlich 30.000 Euro, 2012 durchschnittlich 18.000 Euro Vermögen. Diese Abnahme wird vor allem auf die Hartz-Reformen zurückgeführt.[30] Aufgrund der nur wenigen vorhandenen Daten zu besonders hohen Vermögen geht das DIW davon aus, dass die reale Vermögensungleichheit mit großer Wahrscheinlichkeit deutlich größer ist, als in der Untersuchung erfasst wurde.[31]

Untersuchungen, die Top-Vermögen berücksichtigen

Vermögensverteilung 2007 mit Berücksichtigung der Topvermögen
Personen
ab 17[32][33]
Vermögen 2007 in %
ärmere 50 % 103 Mrd. Euro 001,4 %
6.–9. Zehntel 2.310 Mrd. Euro 032,0 %
Gesamt 7.225 Mrd. Euro 100,0 %
Top 10 % 4.813 Mrd. Euro 066,6 %
Top 7,5 % 4.408 Mrd. Euro 061,0 %
Top 2,5 % 3.227 Mrd. Euro 044,7 %
Top 1 % 2.590 Mrd. Euro 035,8 %
Top 0,5 % 2.252 Mrd. Euro 031,2 %
Top 0,1 % 1.627 Mrd. Euro 022,5 %
Gini-Koeffizient 00,81
Haushalte[34] Vermögen 2007 in %
Top 0,001 % 419 Mrd. Euro 005,28 %
Top 0,0001 % 132 Mrd. Euro 001,67 %

Die Berechnungen des DIW (2011) auf Basis der SOEP-Daten mit zusätzlichen Daten zu besonders hohen Vermögen (die üblicherweise im SOEP nicht erfasst sind) von 2007 ergaben für die Vermögenskonzentration von Personen ab 17 Jahren die Werte laut Tabelle.[32][33] Demnach besaß 2007 das Top 10 % zwei Drittel des Gesamtvermögens, die reichsten 0,1 % (weniger als 70.000 Personen) besaßen fast ein Viertel des Gesamtvermögens. Die reichsten 0,1 % (weniger als 70.000 Personen) besaßen gemeinsam etwa 16-mal so viel wie die Hälfte der Personen ab 17 Jahre (etwa 35.000.000). Die Top 0,5 % (etwa 350.000 Personen) besaßen gemeinsam etwa so viel Vermögen wie die unteren 90 % (etwa 63.000.000 Personen). Der Gini-Index liegt nach dieser Berechnung des DIW für das Jahr 2007 bei 0,8097.

Für 2012 lagen nur wenige Beobachtungen zu besonders großen Vermögen vor, so dass das DIW 2015 Werte zur Ungleichheit durch Hinzunahme externer Daten korrigierte. Nach den Berechnungen des DIW auf Basis der SOEP-Daten unter Hinzuschätzung der besonders großen Vermögen besaß 2012 das reichste Prozent in Deutschland 31–34 % des Gesamtvermögens. Der Anteil der reichsten 0,1-Prozent der Haushalte lag zwischen 14 und 16 Prozent.[35]

Nach einer Analyse auf Haushaltsebene besaßen im Jahr 2008 0,001 %, also 380 Haushalte, ein Nettovermögen von 419,3 Milliarden Euro oder 5,28 % des Reinvermögens der privaten Haushalte. Die reichsten 0,0001 % der Haushalte (38 Haushalte) besaßen 132,35 Milliarden Euro oder 1,67 % des gesamten privaten Vermögens. Eine vergleichbare Vermögenskonzentration ist auch für andere Länder nachweisbar. Beispielsweise in den USA besaßen die reichsten 100 US-Amerikaner (etwa 0,00005 % der Personen) 2006 etwa 1,9 % des Gesamtvermögens und das reichste 1 % der Haushalte 2007 etwa 34,6 % (Gini-Koeffizient von 0,83).[34][36]

Untersuchungen, die Pensionen und Rentenanwartschaften als Vermögen einbeziehen

Eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung von 2010 bezog in der Vermögensverteilung die Pensionen und Rentenanwartschaften (gesetzliche, tarifliche und private) mit ein, was bis dahin aus methodischen Gründen zumeist nicht erfolgte. Die Autoren sahen eine Nichtberücksichtigung dieser Anwartschaften als einen bisherigen wichtigen Schwachpunkt. Sie verwiesen bezüglich der Aussagekraft der Einbeziehung dieser Anwartschaften jedoch auch darauf, dass diese Ansprüche zum Alterssicherungsvermögen wesentlich fiktiven Charakter haben, da man sie im Gegensatz zum bereits bestehenden Vermögen nicht anlegen kann und sie von der Politik in der Höhe veränderbar sind.[37]

Nach den Berechnungen[37] beliefen sich die gesamten Renten- und Pensionsanwartschaften bezogen auf 2007 auf rund 4.600 Milliarden Euro, im Durchschnitt entsprach dies 67.000 Euro je Erwachsenem. Überdurchschnittlich gut schieden bei dieser Gesamtschau Beamte und Pensionäre ab. Im Ergebnis bedeutete die Miteinbeziehung der Rentenanwartschaften beim Vermögensbegriffs laut den aus dem SOEP erhobenen Daten, dass sich der Unterschied zwischen dem Medianvermögen (Mittelschicht) und höheren Vermögen im 90. Perzentil (obere Mittelschicht/untere Oberschicht) im Verhältnis auf 4,4 deutlich reduzierte. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass das Anwartschaftsvermögen der Renten wesentlich weniger ungleich verteilt ist als das Geld-, Sach- und Beteiligungsvermögen. Dadurch wird, so die Autoren, die Ungleichheit abgeschwächt, die hohe Vermögensungleichheit bleibt insgesamt jedoch bestehen und wurde von den Autoren als eklatant eingeschätzt.[37][38]

Vermögensherkunft und Vermögensverteilung

Vermögen kann entweder selbst erworben oder ererbt sein. Eine auf Umfragedaten beruhende Untersuchung der FU Berlin mit dem Panel Private Haushalte und ihre Finanzen (PHF) unterscheidet in ärmere Hälfte, Mittelschicht (51. bis 89. Perzentil), mittlere Oberschicht (91. bis 99. Perzentil) und Oberschicht (100. Perzentil). Die Studie betrachtete die kumulierten Erbschaften bis Anfang 2015.

Bei der so definierten Mittelschicht und mittleren Oberschicht ist etwa 1/3 des Vermögens ererbt und 2/3 selbst erworben (dieser Anteil ist bei den Perzentilen in der oberen Mitte relativ konstant). Bei der ärmeren Hälfte liegt der Anteil der Erben deutlich geringer, bei 17 Prozent.[39][40] Erbschaften spielen für die Mittelschicht im Vergleich zu anderen Vermögensformen die größte Rolle beim Vermögen. Dennoch sehen die Autoren Erbschaften im Schnitt bei der ärmeren Hälfte und der Mittelschicht als keine dominierende Ursache der Vermögensbildung.[41]

Für die Oberschicht, das oberste Perzentil (ab etwa 2,5 Mio. Euro Nettovermögen) waren die Daten aus dem PHF-Panel nicht repräsentativ (das höchste Vermögen im PHF liegt bei 75 Millionen Euro), auch weil für Deutschland die Grundlage an Daten und Untersuchungen fehlt. Die Wissenschaftler ergänzten die Daten deswegen aus anderen Vermögensuntersuchungen. Mithilfe statistischer Vergleiche aus besser untersuchten Ländern kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass bei der Oberschicht der Anteil des geerbten Vermögens am Nettovermögen etwa 4/5 beträgt.[42]

Laut einer Umfrage der Bundesbank zur Vermögenssituation in Haushalten von 2014 unterscheidet sich auch die Zusammensetzung des Nettovermögens, wobei Daten speziell zum obersten Perzentil auch bei dieser Untersuchung fehlen. Vermögendere Haushalte verfügen demnach öfter über Immobilienbesitz, noch deutlicher ist der Unterschied beim Unternehmensbesitz: ein Aktien- und allgemeiner ein Unternehmensbesitz ist bei den reicheren 20 % bzw. 10 % der Haushalte deutlich öfter vorhanden.[43]

Vermögensverteilung und Vermögenspolitik

Historisch konzentrierte sich die Diskussion um die Vermögensverteilung in Deutschland auf die Ungleichheit des Besitzes an Grund und Boden. Neben der Diskussion um eine Bodenreform in Deutschland spielte während der Weimarer Republik auch die Frage der Fürstenenteignung eine Rolle.

Einen ersten rechtlichen Niederschlag fanden die Forderungen 1919 in der Weimarer Verfassung mit der Bestimmung zur Sozialpflichtigkeit des Eigentums (Art. 153 Abs. 3 WRV), die in leicht veränderter Form auch 1949 im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland übernommen wurde (Art. 14 Abs. 2 GG). Durch die im gleichen Artikel festgelegte Eigentumsgarantie sind die Möglichkeiten des Rechtsstaats zur Einwirkung auf die Vermögensverteilung jedoch geringer als bei der Einkommensverteilung. Das in den Art. 20 und Art. 28 GG verankerte Sozialstaatsprinzip legt dem staatlichen Handeln bestimmte Verpflichtungen auf, deren Umfang je nach politischem Standpunkt unterschiedlich interpretiert wird.

Innerhalb dieser Verpflichtungen und rechtlichen Grenzen spielte die Vermögenspolitik in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik eine wichtige Rolle. Nach der weitgehenden Vernichtung des Geldvermögens in der Stunde Null und dem Neuanfang durch die Währungsreform 1948 stand zunächst der Ausgleich der Kriegslasten im Vordergrund, durch den ab 1952 vor allem die Ausgebombten und Heimatvertriebenen entschädigt wurden. Danach wurden eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Vermögensbildung der Arbeitnehmer zu fördern und so die Vermögensverteilung gleichmäßiger zu gestalten.

Im Konzept der von Wirtschaftsminister Ludwig Erhard formulierten Sozialen Marktwirtschaft kommt der staatlichen Förderung privater Vermögensbildung auch deshalb eine wichtige Rolle zu, weil diese als funktionell zum Erhalt der Wettbewerbsordnung angesehen wird. Im Gesetz über die Bildung des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung von 1963 wurde der Rat der fünf Weisen deshalb verpflichtet, auch „die Bildung und Verteilung von Einkommen und Vermögen“ zu untersuchen.[44]

Wichtige Maßnahmen waren u. a. das erste Vermögensbildungsgesetz (1961), die Förderung von Belegschaftsaktien und die Ausgabe von Volksaktien. Im Bereich der Tarifpolitik wurden verschiedene Modelle des Investivlohns umgesetzt. Maßnahmen zur Wohnbauförderung (7b-Abschreibung, Wohnungsbauprämie, Eigenheimzulage, Baukindergeld u. a.) sollten die in Deutschland traditionell niedrige Wohneigentumsquote heben und damit ebenfalls zur Änderung der Vermögensverteilung beitragen. Nach dem erfolgreichen Wiederaufbau und dem Wirtschaftswunder erlangten auch die klassischen Instrumente zur Belastung der Vermögenden wieder größere Bedeutung: die Erbschaftsteuer und die Vermögensteuer. Die Vermögenssteuer wurde in Deutschland 1923 einheitlich geregelt, das Vermögensteuergesetz zuletzt 1974 novelliert. Nach einem Verfassungsgerichtsurteil aus dem Jahr 1995 wurde die Erhebung der Vermögensteuer jedoch ab dem Steuerjahr 1997 ausgesetzt.

Im Stabilitätsgesetz von 1967 wurde zwar kein Verteilungsziel aufgenommen, doch wurde in der Folgezeit wiederholt die Forderung nach Erweiterung des Magischen Vierecks um das Ziel einer ausgeglichenen Vermögensverteilung erhoben. Unter den Parteien im Bundestag herrscht heute weitgehender Konsens über den Wert einer gerechten Vermögensverteilung für die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft, wobei naturgemäß unterschiedliche Vorstellungen bestehen, was als eine solche empfunden wird und mit welchen Mitteln sie eventuell erreicht werden soll. Viele bewährte Instrumente der Vermögensbildungsförderung wurden seit der Wiedervereinigung jedoch zurückgefahren, da durch die Kosten der Deutschen Einheit und den ökologischen Umbau der Marktwirtschaft andere Prioritäten im Vordergrund standen.

Laut Stefan Josten kann in entwickelten Volkswirtschaften bei ungleichmäßig verteilten Einkommen und Vermögen die Bildung von Humankapital in einem wachstums- und effizienzmäßig nicht zu wünschenden Maß beeinträchtigt werden.[45] Dennoch sollte eine negative Wachstumswirkung von Ungleichheit nicht mit einer positiven Wachstumswirkung staatlicher Umverteilung gleichgesetzt werden. Nur bei einem Steuertarif unterhalb eines „wachstumsmaximalen“ Wertes sei staatliche Umverteilung geeignet, das Wirtschaftswachstum zu erhöhen, so Josten.[46]

Das DIW regte im November 2007 an:

„Vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung von Vermögenseinkommen und der stark ungleichen Vermögensverteilung sollte die Reform der Erbschafts- und Schenkungssteuer überdacht werden, da die Steuersätze im internationalen Vergleich gering und die Freibeträge bereits sehr umfangreich sind.“

[47]

Zudem sei vor dem Hintergrund der Vermögensverteilung in Deutschland die Belastung großer Vermögen mit einer Vermögenssteuer oder einer Vermögensabgabe für Millionäre laut Studien des DIW (2010/2011) (im Auftrag der Grünen) sinnvoll. Diese Steuern oder Abgaben hätten – wie im Rahmen des Lastenausgleichsgesetzes von 1952 – den Zweck, die Lasten der Finanzkrise sowie der teilweise hieraus resultierenden Staatsverschuldung Deutschlands besser zu verteilen.[48][49]

Literatur

Siehe auch

Weblinks

Fußnoten

  1. Joachim R. Frick, Markus M. Grabka: Gestiegene Vermögensungleichheit in Deutschland. (PDF; 276 kB) In: Wochenbericht des DIW Berlin, Nr. 4/2009, S. 54.
  2. Markus M. Grabka, Christian Westermeier: Anhaltend hohe Vermögensungleichheit in Deutschland. In: Wochenbericht des DIW Berlin, Nr. 9/2014, S. 164.
  3. Der Vierte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung (PDF) Bundesministerium für Arbeit und Soziales, S. 343 (S. 400 im PDF)
  4. Daten über Reichtum erst nach Zypern-Rettung . Artikel von Stefan Ruhkamp auf faz.net, 11. März 2013.
  5. DIW-Chef Fratzscher: "Die soziale Marktwirtschaft existiert nicht mehr". In: SPIEGEL ONLINE. Abgerufen am 17. März 2016.
  6. Deutschland - ein gespaltenes Land. Markus Sievers, Frankfurter Rundschau, 26. Februar 2014.
  7. Markus M. Grabka, Christian Westermeier: Anhaltend hohe Vermögensungleichheit in Deutschland. In: Wochenbericht des DIW Berlin, Nr. 9/2014, S. 164.
  8. Richard Hauser: Die Entwicklung der Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland, ein Überblick (Memento vom 8. Februar 2012 im Internet Archive) Informationen zur Raumentwicklung Heft 2/4.2003, S. 111; 119.
  9. Ähnlich noch sieben Jahre später Joachim R. Frick, Markus M. Grabka, Richard Hauser: Die Verteilung der Vermögen in Deutschland – Empirische Analysen für Personen und Haushalte, Vorwort Sir Anthony Atkinson (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, Bd. 118). Berlin 2010, S. 13: „Angesichts dieser vielfältigen Bedeutung von Vermögen ist es daher eher überraschend, dass der aktuelle Forschungsstand zur Vermögensverteilungsrechnung für Deutschland gekennzeichnet ist von einer bislang eher eingeschränkten Datengrundlage und einer […] nur geringen Anzahl einschlägiger Analysen, die auf der Basis mikroökonomischer Daten über einen längeren Zeitraum vorliegen.“
  10. Das Handelsblatt stellte 2007 fest: Leider gibt es für die Vergangenheit keine Untersuchungen wie die jüngst vom DIW veröffentlichte. Richard Hauser von der Uni Frankfurt hat versucht, die bestehenden Lücken durch Schätzungen zu schließen …
  11. So enthalten die amtliche Einkommens- und Verbrauchsstichprobe diese Daten nicht und auch größere wissenschaftliche Erhebungen wie das SOEP erheben diesen Aspekt nicht. Vgl. Joachim R. Frick, Markus M. Grabka: Gestiegene Vermögensungleichheit in Deutschland (PDF; 276 kB). In: Wochenbericht des DIW Berlin, Nr. 4/2009, S. 60, Fußnote 12.
  12. Rolf-Jürgen Hober/ Horst Mierheim: Die Bedeutung des Versorgungsvermögens für die personelle Vermögensverteilung der privaten Haushalte in der BRD 1973. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Heft 5, 1981 Seite 404.
  13. Zahlen (1983): H. Schlomann, Vermögensverteilung und private Altersvorsorge, Frankfurt/M./New York 1992, S. 136–139; 1988–1998. R. Hauser / H. Stein: Die Vermögensverteilung im vereinigten Deutschland. Die personelle Vermögensverteilung. Tübingen, S. 58–59.; Das Nettovermögen der Haushalte ist in den einzelnen Studien, die alle auf den Einkommens- und Verbrauchsstichproben beruhen, nicht völlig gleichartig abgegrenzt, da einzelne Vermögenskategorien unterschiedlich erfasst wurden (Hauser, S. 120).
  14. Richard Hauser: Die Entwicklung der Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland, ein Überblick (Memento vom 8. Februar 2012 im Internet Archive) Informationen zur Raumentwicklung Heft 2/4.2003, S. 120.
  15. Richard Hauser: Die Entwicklung der Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland, ein Überblick (Memento vom 8. Februar 2012 im Internet Archive) Informationen zur Raumentwicklung Heft 2/4.2003, S. 123, Anmerkung 35; Vgl. Stefan Bach / Bernd Bartholmai: Verteilung des Produktivvermögens auf private Haushalte und Personen. Forschungsbericht, hrsg. vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, Bonn 2002, S. 18–20.
  16. Joachim R. Frick, Markus M. Grabka: Gestiegene Vermögensungleichheit in Deutschland. (PDF; 276 kB). In: Wochenbericht des DIW Berlin, Nr. 4/2009, S. 58 f.
  17. Joachim R. Frick, Markus M. Grabka: Gestiegene Vermögensungleichheit in Deutschland. (PDF; 276 kB). In: Wochenbericht des DIW Berlin, Nr. 4/2009.
  18. Joachim R. Frick, Markus M. Grabka: Gestiegene Vermögensungleichheit in Deutschland. (PDF; 276 kB). In: Wochenbericht des DIW Berlin, Nr. 4/2009, S. 56.
  19. Darüber hinaus ist bei der Interpretation dieser Ergebnisse zu berücksichtigen, dass in der hier vorgelegten Analyse der Geld- und Sachvermögen eventuelle Ansprüche an die Sozialversicherungsträger (GRV, Knappschaften, berufsständische Versorgungswerke, Pensionskassen und so weiter) nicht berücksichtigt und auch im SOEP wie der amtlichen Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) nicht erhoben werden. Während ein aktueller Rentenbezug standardmäßig als Einkommensstrom erfasst wird, sind zukünftige Rentenzahlungen aufgrund der notwendigen Annahmen zur Berechnung eines Gegenwartswertes (differentielle Lebenserwartung, Diskontierungsrate und so weiter) sowie fehlender Übertrag- und Handelbarkeit von den Analysen ausgeschlossen. Joachim R. Frick, Markus M. Grabka: Gestiegene Vermögensungleichheit in Deutschland. (PDF; 276 kB). In: Wochenbericht des DIW Berlin, Nr. 4/2009, S. 60, Fußnote 12.
  20. : Die Verteilung der Vermögen in Deutschland – Empirische Analysen für Personen und Haushalte. Berlin 2010, S. 53.
  21. Stefan Bach, Martin Beznoska, Viktor Steiner: A Wealth Tax on the Rich to Bring down Public Debt? Revenue and Distributional Effects of a Capital Levy. (PDF; 246 kB), DIW 2011, S. 10.
  22. Joachim R. Frick, Markus M. Grabka: Gestiegene Vermögensungleichheit in Deutschland (PDF; 276 kB). In: Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 4/2009, S. 59.
  23. Joachim R. Frick, Markus M. Grabka: Gestiegene Vermögensungleichheit in Deutschland. (PDF; 276 kB). In: Wochenbericht des DIW Berlin, Nr. 4/2009, S. 57.
  24. Joachim R. Frick, Markus M. Grabka: Gestiegene Vermögensungleichheit in Deutschland. (PDF; 276 kB). In: Wochenbericht des DIW Berlin, Nr. 4/2009, S. 54.
  25. Joachim R. Frick, Markus M. Grabka, Richard Hauser: Die Verteilung der Vermögen in Deutschland – Empirische Analysen für Personen und Haushalte (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, Band 118). Berlin 2010.
  26. Joachim R. Frick, Markus M. Grabka: Gestiegene Vermögensungleichheit in Deutschland. (PDF; 276 kB) In: Wochenbericht des DIW Berlin, Nr. 4/2009, S. 59.
  27. Joachim R. Frick, Markus M. Grabka, Richard Hauser: Die Verteilung der Vermögen in Deutschland - Empirische Analysen für Personen und Haushalte. Berlin 2010, S. 55–56.
  28. Anhaltend hohe Vermögensungleichheit in Deutschland (PDF) Markus M. Grabka, Christian Westermeier, in DIW Wochenbericht Nr. 9.2014, S. 151–164.
  29. Vermögensschere in Deutschland: Arme bleiben arm, Reiche werden reicher. sueddeutsche.de, 26. Februar 2014, abgerufen am 28. Februar 2014.
  30. Deutschland hat größte Vermögensungleichheit in der Eurozone. Handelsblatt, 26. Februar 2014, abgerufen am 28. Februar 2014.
  31. Große statistische Unsicherheit beim Anteil der Top-Vermögenden in Deutschland (PDF) DIW Wochenbericht Nr. 7.2015, S. 132
  32. 32,0 32,1 Stefan Bach, Martin Beznoska, Viktor Steiner: A Wealth Tax on the Rich to Bring down Public Debt? (PDF; 246 kB), DIW 2011, S. 11.
  33. 33,0 33,1 Stefan Bach, Martin Beznoska, Viktor Steiner: A Wealth Tax on the Rich to Bring down Public Debt? DIW 2011: Given the modest size of the high-income sample and the fact that the very rich are underrepresented in household surveys, household wealth at the top of the distribution cannot be accurately estimated on the basis of SOEP data alone. The SOEP records 75 persons who report net wealth of at least Euro 2 million, and 20 persons reporting at least Euro 5 million. While the reported net wealth of the richest person in the SOEP was less than Euro 50 million in 2007, it is well known that a substantial number of persons or families living in Germany have wealth exceeding this amount by a large margin. According to the yearly ranking of the 300 richest Germans published by the business periodical manager magazin (2007), the minimum amount of net wealth required to make it on this list was about Euro 350 million in 2007. We estimate the wealth distribution at the very top on the basis of this source and adjust the wealth distribution derived from the SOEP accordingly., S. 8–9; Details zur Methodologie vgl. S. 9.
  34. 34,0 34,1 Joachim R. Frick, Markus M. Grabka, Richard Hauser: Die Verteilung der Vermögen in Deutschland – Empirische Analysen für Personen und Haushalte. Berlin 2010, S. 56. Zahlen dort nach Klaus Boldt: Die 300 Reichsten Deutschen. In: Manager Magazin Spezial, Oktober 2008, S. 12–57. und nach: Wojciech Kopczuk, Emmanuel Saez: Top Wealth Shares in the United States: 1916-2000: Evidence from Estate Tax Returns. (PDF; 1,0 MB), in: National Tax Journal, 2004, 57, S. 445–488.
  35. Große statistische Unsicherheit beim Anteil der Top-Vermögenden in Deutschland (PDF) DIW Wochenbericht Nr. 7.2015, S. 130–131
  36. Edward N. Woolf: The Asset Price Meltdown and the Wealth of the Middle Class. (PDF; 220 kB) New York University, 2012, S. 58.
  37. 37,0 37,1 37,2 Alterssicherungsvermögen dämpft Ungleichheit. (PDF) Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, 18. Januar 2010; abgerufen am 6. Dezember 2015
  38. Joachim R. Frick, Markus M. Grabka, Richard Hauser: Die Verteilung der Vermögen in Deutschland - Empirische Analysen für Personen und Haushalte. Berlin 2010, S. 166. Abstract für Schlussfolgerung
  39. Timm Bönke, Giacomo Corneo, Christian Westermeier: Erbschaft und Eigenleistung im Vermögen der Deutschen: Eine Verteilungsanalyse, April 2015. (PDF) S. 16
  40. Lena Schipper: Fürs Vermögen muss man schuften – jedenfalls in Deutschland. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung , 19. April 2015, S. 18
  41. Timm Bönke, Giacomo Corneo, Christian Westermeier: Erbschaft und Eigenleistung im Vermögen der Deutschen: Eine Verteilungsanalyse. April 2015, S. 30 und S. 33–34.
  42. Timm Bönke, Giacomo Corneo, Christian Westermeier: Erbschaft und Eigenleistung im Vermögen der Deutschen: Eine Verteilungsanalyse. April 2015, S. 30 und S. 34.
  43. Vermögen und Finanzen privater Haushalte in Deutschland: Ergebnisse der Vermögensbefragung 2014, Deutsche Bundesbank Monatsbericht März 2016, S. 72.
  44. § 2, Gesetz über die Bildung des Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vom 14. August 1963.
  45. Stefan Josten, Ungleichheit, staatliche Umverteilung und gesamtwirtschaftliches Wachstum, Berliner Wissenschafts-Verlag, 2007, ISBN 978-3-8305-1377-3, Seite 252, 253
  46. Stefan Josten, Ungleichheit, staatliche Umverteilung und gesamtwirtschaftliches Wachstum, S. 176–177
  47. Pressemitteilung vom 7. November 2007
  48. Stefan Bach, Martin Beznoska, Viktor Steiner: A Wealth Tax on the Rich to Bring down Public Debt? Revenue and Distributional Effects of a Capital Levy (PDF; 246 kB), DIW 2011.
  49. Stefan Bach, Martin Beznoska, Viktor Steiner: Aufkommen und Verteilungswirkungen einer Grünen Vermögensabgabe. (PDF; 1,1 MB), DIW 2010
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