Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzy­klo­pädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

How to read Jewiki in your desired language · Comment lire Jewiki dans votre langue préférée · Cómo leer Jewiki en su idioma preferido · בשפה הרצויה Jewiki כיצד לקרוא · Как читать Jewiki на предпочитаемом вами языке · كيف تقرأ Jewiki باللغة التي تريدها · Como ler o Jewiki na sua língua preferida

Turnhout

Aus Jewiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum franko-flämischen Komponisten und Kapellmeister siehe Jan van Turnhout.
Turnhout
Turnhout wapen2.svg Flag of Turnhout.svg
Turnhout (Belgien)
Turnhout
Turnhout
Staat Belgien
Region Flandern
Provinz Antwerpen
Bezirk Turnhout
Koordinaten 51° 20′ N, 4° 57′ O51.3252777777784.9469444444445Koordinaten: 51° 20′ N, 4° 57′ O
Fläche 56,06 km²
Einwohner (Stand) 41.266 Einw. (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 736 Einw./km²
Postleitzahl 2300
Vorwahl 014
Bürgermeister Paul van Miert
Adresse der
Stadtverwaltung
Stadskantoor
Campus Blairon 200
2300 Turnhout
Webseite www.turnhout.be

lblelslh

Turnhout [ˈtɵrnhɑʊ̯t] (Provinz Antwerpen) ist eine Stadtgemeinde in den Kempen, einer Landschaft, die sich auf den Norden Belgiens und den Süden der Niederlande verteilt. Sie liegt verkehrsgünstig an der Europastraße 34 zwischen den Hafenstädten Antwerpen und Duisburg.

Geschichte

Am Standort des Schlosses der Herzöge von Brabant entwickelten sich im Mittelalter zunächst dörfliche Strukturen, die später den Stadtstatus erhielten, die sogenannte „Stadt und Freiheit“ (Stadt ende Vrijheit). Im Laufe des Mittelalters entwickelte sich Turnhout kontinuierlich zum wichtigen Handels- und Handwerkszentrum. Insbesondere der Tuchhandel und die Zwillichweberei waren verbreitete Berufe in der Stadt. Mehrere Jahrhunderte florierten diese Geschäftszweige, bis Philippus Jacobus Brepols im 19. Jahrhundert die Papierindustrie in der Stadt ansiedelte und zum größten Arbeitgeber wurde.

Im Jahre 1597 besiegte Moritz von Oranien die Spanier in der Schlacht bei Turnhout[1] und trug damit zur Befreiung der sieben Provinzen bei.

Name

Turnhout wird meist von „Dornholz“ abgeleitet, als frühe Bezeichnung für den Wald um das Schloss. Gelegentlich wird der Name auch als „(Burg-)Tor in das umgebende Holz (den umgebenden Wald)“ gedeutet.

Wirtschaft

Turnhout ist heutzutage ein Zentrum der Grafikindustrie. In der Stadt ist das Flämische Innovationszentrum der grafischen Industrie beheimatet. Bekannt ist die Stadt auch für die Spielkartenherstellung. Einer der Weltmarktführer, die Firma Cartamundi, hat dort ihren Sitz. Außerdem gibt es noch Papierverarbeitung, Metallindustrie, Elektroindustrie, Lebensmittelverarbeitung und Logistik.

Soudal, der 1966 in Antwerpen gegründete Hersteller von Dicht- und Klebstoffen aus PU-Schäumen, hat seinen Hauptsitz mit Hauptproduktion in Turnhout.[2]

Sehenswürdigkeiten

  • Wasserturm aus dem Jahre 1904

Söhne und Töchter der Stadt

Städtepartnerschaften

Literatur

  • Martin Zeiller: Tournhout. In: Topographia Circuli Burgundici. 1 Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1654, S. 75–76 (Volltext [Wikisource]).
  • Vera Beck, Rainer Eisenschmid: Belgien. 3. Auflage. Verlag Karl Baedeker, Ostfildern 1998, ISBN 3-87504-417-7, S. 374–376.

Weblinks

 Commons: Turnhout – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Illustration von Frans Hogenberg von 1596: Das Gluck in Kriegssachen gilt vill, Es gibt, es nimbt wie, wem es wil, Die Staten thun den fleis dabei, Umb Tornhout Sieg erhalten freij, ... (Digitalisat der ULB Düsseldorf)
  2. Eigene Unternehmensbeschreibung: „Soudal: Kleb- und Dichtstoffe sowie PU Schaum“, abgerufen am 26. August 2013
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Turnhout aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.