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Time

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Time (Begriffsklärung) aufgeführt.
Time
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Beschreibung Nachrichtenmagazin
Verlag Time Inc.
Erstausgabe 3. März 1923
Erscheinungsweise wöchentlich
Verkaufte Auflage 5,2 Mio. Exemplare
Chefredakteur Richard Stengel
Weblink www.time.com
Artikelarchiv 1923 ff.
ISSN 0040-781x

Time (Eigenbezeichnung meist in Großbuchstaben: TIME) ist ein wöchentlich erscheinendes amerikanisches Nachrichtenmagazin des Verlagsunternehmens Time Inc. Es wird der Eindeutigkeit halber oft Time magazine genannt. Hauptsitz ist New York City.

Time wurde 1923 von Henry Luce und Briton Hadden in New York gegründet, die erste Ausgabe erschien am 3. März selbigen Jahres. Schon bald begann Time eine bedeutende Rolle in der amerikanischen Presselandschaft zu spielen und avancierte in den folgenden Jahrzehnten zum Vorbild für eine Form der Berichterstattung, an das z.B. in Deutschland Der Spiegel anknüpfte.[1] Berühmt wurde das Magazin unter anderem durch seine Titelbilder, von denen einige − wie etwa die Darstellung Winston Churchills als Bulldogge – heute fester Bestandteil der Pop-Ikonographie sind.

Das bekannteste Feature der Time ist wohl die jährliche Wahl (seit 1927) des Man of the Year (mittlerweile in Person of the Year umbenannt). Zum Man of the Century kürte die Zeitschrift 1999 Albert Einstein, zum Man of the Millennium wählte sie Johannes Gutenberg. Zum Music Album of the Century wurde Exodus von Bob Marley & The Wailers gewählt. Time legt Wert auf die Feststellung, dass die Wahl keineswegs politische Sympathie ausdrücken soll. So ist Time nicht konservativ, nur weil George W. Bush 2004 Person of the Year war. Speziell in dieser Reihe waren das Jahr 1982, in dem der Personal Computer zur Person des Jahres gewählt wurde, sowie 2006, als „You“, die Internetbenutzer, Person des Jahres wurden.

Die Zeitschrift versucht im Gegensatz zur eher demokraten-nahen Konkurrenz sehr stark auf Distanz zu den beiden großen Parteien zu gehen.

1989 fusionierte das Verlagshaus Time mit Warner Communications zum Medienkonzern Time Warner. Nach einer weiteren Fusion mit America Online (AOL) hieß der Konzern vorübergehend AOL Time Warner (2000−2003).

Time erscheint heute in vier Ausgaben mit einer Gesamtauflage von rund 5,2 Millionen Exemplaren. Auf dem US-Markt ist Time unter den Nachrichtenmagazinen Marktführer vor Newsweek und U.S. News & World Report. Die Time steht politisch zwischen der eher links-liberalen Newsweek und der konservativen U.S. News & World Report. Neben der amerikanischen Ausgabe erscheint in London der Ableger Time Europe (früher Time Atlantic genannt) mit einer Auflage von 555.000 Exemplaren[2], der für Europa, Afrika, den Nahen Osten und seit 2003 Lateinamerika konzipiert ist. Time Asia hat seinen Sitz in Hongkong und erreicht eine Auflage von 275.000 Exemplaren. Seit neuestem ist auch die "Time South Pacific" erhältlich.[3]

Siehe auch

Weblinks

Quellen

  1. Der Spiegel 2/2007: „Den Briten die Leviten lesen“: Interview mit Leo Brawand über die Anfänge des Spiegel, abgerufen am 9. Mai 2011.
  2. Time Europe Media Planner Auflage
  3. http://www.time.com/time/magazine/pacific/0,9263,503110704,00.html


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