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The New School

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The New School
Gründung 1919
Trägerschaft privat
Ort New York City, Vereinigte Staaten
Präsident Hon. J. Robert "Bob" Kerrey
Studenten 9.825 (2008)
Mitarbeiter ca. 2.088 (2008)
Stiftungsvermögen 176 Mio US-$ (2009)
Website www.newschool.edu

The New School ist eine Universität in New York City, USA. Den wesentlichen Teil ihrer fast 100-jähringen Geschichte war die Universität unter dem Namen New School for Social Research sowie New School University bekannt. Die Universität wurde 1919 gegründet und besteht aus 8 Fakultäten bzw. Schools. Der Campus der Universität liegt im Greenwich Village in Manhattan, New York.

Geschichte

Die New School for Social Research wurde 1919 von einer Gruppe von Intellektuellen gegründet, von denen einige an der Columbia University gelehrt hatten, zu der ab 1933 auch die University in Exile gehörte. Es waren Pazifisten, die vom Präsidenten der Columbia University zensiert wurden. Dies führte zur Gründung der neuen Universität. Die Gründungsmitglieder waren Charles A. Beard, Thorstein Veblen, James Harvey Robinson, Wesley Clair Mitchell, John Dewey und Alvin Johnson.[1]

Sie steht in der Tradition der Verbindung von progressivem amerikanischen Gedankengut mit kritischer europäischer Philosophie.

Von Beginn an hatte die Universität enge Beziehungen zu Europa. Ihre Gründer formten sie in Anlehnung an die deutsche Volkshochschule. 1933 wurde innerhalb der Universität eine „University in Exile" etabliert, die später umbenannt wurde zur „Fakultät für Politik und Sozialwissenschaften“. Über 180 Emigranten im Exil fanden hier Arbeit. Nach dem Überfall der Wehrmacht auf Frankreich im Mai 1940 kamen eine Reihe angesehener französischer Sozialwissenschaftler hinzu, wie etwa der Anthropologe Claude Lévi-Strauss, der Sprachwissenschaftler Roman Jakobson und der Politikwissenschaftler Henri Bonnet. Auch der berühmte Anthropologe Gregory Bateson lehrte an dieser Universität. Seit 1970 gehört die Parsons The New School for Design zur Universität.

Bekannte deutschsprachige Professoren an dieser Universität waren Emil Lederer, Hanns Eisler, Wilhelm Reich, Alfred Schütz, Albert Salomon, Karen Horney, Erich Fromm, Karl Löwith, Marie Jahoda, Arnold Brecht, Hannah Arendt, Hans José Rehfisch, Eduard Heimann, Adolph Lowe und Hans Jonas. Bekannte Studenten waren beispielsweise Dan Flavin und John Weakland.

Eine der berühmtesten Einrichtungen der New School war der 1940 von Erwin Piscator eingerichtete Dramatic Workshop. Hier studierten u. a. Tennessee Williams, Marlon Brando, Tony Curtis und Harry Belafonte.

Die teils weltweit bekannten Persönlichkeiten unter den Absolventen und Dozenten sind zahlreich, siehe Liste von Persönlichkeiten der New Yorker Universität The New School.

Literatur

  • Claus-Dieter Krohn: Wissenschaft im Exil: deutsche Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler in den USA und die New School for Social Research. Campus Verlag, Frankfurt [u. a.] 1987.
  • Peter M. Rutkoff, William B. Scott: New School: a history of the New School for Social Research. Free Press, New York 1986.
  • Peter M. Rutkoff, William B. Scott: Die Schaffung der "Universität im Exil", in: Ilja Srubar (Hg.): Exil, Wissenschaft, Identität. Die Emigration deutscher Sozialwissenschaftler 1933-1945, Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, 1988, S. 106–141 (gekürzte, überarbeitete und übersetzte Fassung des 5. Kapitels von New School: a history of the New School for Social Research)

Weblinks

Einzelnachweise, Fußnoten

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