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Tanja Pommerening

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Tanja Pommerening (* 25. Oktober 1969 in Frankfurt am Main) ist eine deutsche Ägyptologin, die in ihrer Forschung Naturwissenschaften und Pharmazie mit der Ägyptologie verbindet.

Berufliche Laufbahn

Tanja Pommerening studierte zunächst 1989 bis 1994 Pharmazie an der Universität Marburg, wo sie 1995 ihr drittes Staatsexamen ablegte sowie die Approbation erlangte. Bis 2010 hat sie als Apothekerin gearbeitet.

Von 1997 bis 2001 studierte sie dann Ägyptologie, Pharmazie- und Naturwissenschaftsgeschichte und Pharmazeutische Biologie, ebenfalls an der Universität Marburg, und schloss 2002 mit dem Magister Artium ab. Von 1999 bis 2006 war sie dort auch als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig und bekam erste Lehraufträge. Mit einer Arbeit über Die altägyptischen Hohlmaße wurde sie 2004 promoviert. 2005 erhielt sie den Dalberg-Preis für transdisziplinäre Nachwuchsforschung. In den folgenden Jahren wurde ihre wissenschaftliche Arbeit durch ein dreijähriges Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft und durch interne Programme der Universität Mainz gefördert. 2007 und 2008 arbeitete sie dort im Sonderforschungsbereich 295 (Kulturelle und sprachliche Kontakte) sowie in der Ägyptologie. Im Jahr 2010 wurde sie - nach einer kurzen Phase als Lehrstuhlvertretung - an der Universität Mainz zur Professorin für Ägyptologie ernannt.

Seit 2013 ist sie Sprecherin des von der DFG geförderten Graduiertenkollegs Frühe Konzepte von Mensch und Natur: Universalität, Spezifität, Tradierung.[1]

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Die altägyptischen Hohlmaße (= Studien zur Altägyptischen Kultur, Beihefte 10), Hamburg 2005
  • Zur Qualitätsbestimmung von Elektron im alten Orient, in Ägypten und durch Archimedes. In: Antike Naturwissenschaft und ihre Rezeption. Band 17, 2007
  • Auswahlbibliographie. In: Peter Dilg (Hrsg.): Pharmazie und Chemie in Goethes Leben und Werk. Wissenschaftshistorische Beiträge zu ausgewählten Aspekten (= Veröffentlichungen zur Pharmaziegeschichte, Band 8), Stuttgart 2010, S. 151–161
  • Hg. gemeinsam mit Annette Imhausen: Writings of Early Scholars in the Ancient Near East, Egypt, Rome and Greece. Translating Ancient Scientific Texts (= Beiträge zur Altertumskunde, Band 286). Berlin/New York 2010
  • Von Impotenz und Migräne – eine kritische Auseinandersetzung mit Übersetzungen des Papyrus Ebers. In: Annette Imhausen, Tanja Pommerening (Hrsg.): Writings of Early Scholars in the Ancient Near East, Egypt, Rome and Greece. Translating Ancient Scientific Texts (= Beiträge zur Altertumskunde, Band 286). Berlin/New York 2010, S. 153–174
  • mit Stan Hendrickx: Kopf und Schädel im Alten Ägypten. In: Alfried Wieczorek, Wilfried Rosendahl (Hrsg.): Schädelkult. Kopf und Schädel in der Kulturgeschichte des Menschen (= Publikation der Reiss-Engelhorn-Museen, Band 41). Regensburg 2011, S. 86–95
  • mit Peter Kusch, Susanne Deininger, Sabine Specht, Rudeka Maniako, Stefanie Haubrich, Paul Kong Thoon Lin, Achim Hoerauf, Annette Kaiser: In Vitro and In Vivo Antimalarial Activity Assays of Seeds from Balanites aegyptiaca: Compounds of the Extract Show Growth Inhibition and Activity against Plasmodial Aminopeptidase. In: Journal of Parasitology Research. Artikel-ID 368692, 2011, DOI:10.1155/2011/368692
  • Lehren lernen am Beispiel der Entwicklung eines Übungsbuches der Mittelägyptischen Sprache. In: Dörte Andres (Hrsg.): Gute Lehre – von der Idee zur Realität. Innovative Lehrprojekte an der JGU (= Motivierendes Lehren und Lernen in Hochschulen, Band 18). Bielefeld 2013, S. 107–119

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.grk-konzepte-mensch-natur.uni-mainz.de/


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Tanja Pommerening aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.