Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

Tafeltraube

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tafeltrauben als Motiv im Stillleben Früchtekorb von Caravaggio

Tafeltrauben sind Weintrauben, also Früchte der Weinrebe, die im Unterschied zu den Keltertrauben nicht zur Weinherstellung verwendet, sondern als Obst roh gegessen werden. Tafeltrauben reifen nach der Ernte nicht nach, sie zählen zu den nichtklimakterischen Früchten.

Anforderungen und Vorschriften

An Tafeltrauben werden andere Anforderungen gestellt als an die Keltertrauben: Die Trauben sollen lockerbeerig sein, die Beeren groß, saftreich, arm an oder frei von Kernen und zartschalig. Zudem ist eine frühe Reife erwünscht.

Ab der Reform der EU-Weinmarktordnung vom 1. August 2000[1] gilt für Tafeltrauben nicht mehr das Weinrecht. Sie dürfen deshalb wie anderes Obst, beispielsweise Äpfel, Birnen oder Kirschen, angebaut werden. Geschieht dies außerhalb von Weinbergsflächen und ohne Pflanzrecht, sind die rechtlichen Vorschriften zu beachten: Es dürfen keine Sorten angepflanzt werden, die als Keltersorten klassifiziert sind (z. B. Regent oder Phoenix).

Weiße Sorten

Die Sultana mit ihren weißen, kernlosen Beeren ist die weltweit am häufigsten angebaute Tafeltraube.

Rote und Blaue Sorten

Die Cardinal ist eine bekannte und verbreitete rote Rebsorte, die als Tafeltraube verwendet wird.

Literatur

  • Volker Jörger, Rainer Engel: Tafeltrauben bieten auch für den heimischen Anbau eine Chance. In: Der Badische Winzer. März 2003, S. 37–42 (PDF; 246 kB, online).

Weblinks

 Commons: Handbuch der Tafeltraubenkultur – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Verordnung (EG) Nr. 2789/99 (PDF) der Kommission vom 22. Dezember 1999 zur Festsetzung der Vermarktungsnorm für Tafeltrauben.
  2. Die rote Rebsorte Großvernatsch ist eine Variante der Vernatschtraube, deren deutsche Weintraubenvariante als Trollinger bezeichnet wird.


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Tafeltraube aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.