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Spiez

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Spiez
Wappen von Spiez
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton BernKanton Bern Bern (BE)
Verwaltungskreis: Frutigen-Niedersimmentalw
BFS-Nr.: 0768i1f3f4
Postleitzahl: 3700
UN/LOCODE: CH SPZ
Koordinaten: (617445 / 170260)46.6833317.66666607Koordinaten: 46° 41′ 0″ N, 7° 40′ 0″ O; CH1903: (617445 / 170260)
Höhe: 607 m ü. M.
Höhenbereich: 557–853 m ü. M.[1]
Fläche: 16,70 km²[2]
Einwohner: i12'577 (31. Dezember 2013)[3]
Einwohnerdichte: 753 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
11,8 % (31. Dezember 2020)[4]
Arbeitslosenquote: 1,8 % (2010)[5]
Gemeindepräsident: Franz Arnold (SP)
Website: www.spiez.ch
Luftaufnahme

Luftaufnahme

Lage der Gemeinde
BrienzerseeHinterstockenseeOberstockenseeOeschinenseeThunerseeKanton FreiburgKanton WallisVerwaltungskreis Bern-MittellandVerwaltungskreis Interlaken-OberhasliVerwaltungskreis EmmentalVerwaltungskreis Obersimmental-SaanenVerwaltungskreis ThunAdelbodenAeschi bei SpiezDärstettenDiemtigenErlenbach im SimmentalFrutigenKandergrundKanderstegKrattigenOberwil im SimmentalReichenbach im KandertalSpiezWimmisKarte von Spiez
Über dieses Bild
w

Spiez (Betonung im Dialekt auf e) ist eine Einwohnergemeinde (politische Gemeinde) im Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental des Kantons Bern in der Schweiz.

Geographie

Blick über die Spiezer Bucht

Spiez liegt am Südufer des Thunersees. Die Gemeinde Spiez erstreckt sich von einer Höhe von 558 m ü. M. (Seehöhe) bis auf 852 m ü. M. (Hondrichhügel).

Geschichte

Der Name Spiez ist eine Herleitung aus dem althochdeutschen spioz (Spiess), was so viel wie Gebirgsvorsprung, Landzunge bedeutet.

Politik

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8
1
zur Vorlage
Von 36 Sitzen entfallen auf:

Die Einwohnergemeinde besteht aus fünf sogenannten Bäuerten: Spiez, Einigen, Hondrich, Faulensee und Spiezwiler (früher Wyler). Jede dieser Teilgemeinden war für die genossenschaftliche Nutzung der den Bäuerten gehörenden Allmenden, Pflanzland, Rebland und Waldungen verantwortlich. Jede Bäuert musste auch ein Schulzimmer oder ein Schulhaus zur Verfügung stellen und unterhalten. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden die Aufgaben der Bäuerten der Einwohnergemeinde (politischen Gemeinde) Spiez übertragen.

1977 wurde die Gemeindeversammlung durch ein Parlament (Grosser Gemeinderat) mit 36 Mitgliedern abgelöst. Die links stehende Grafik zeigt die Sitzverteilung im Grossen Gemeinderat nach den Wahlen vom 4. November 2012.[7]

Die Exekutive besteht aus 7 Mitgliedern. Franz Arnold ist Gemeindepräsident von Spiez (Stand 2012).

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2011 betrugen: SVP 26.0 %, SP 18.3 %, BDP 16.7 %, FDP 8.2 %, GPS 8.2 %, glp 7.2 %, EVP 7.1 %, EDU 3.8 %, CVP 1.4 %.[8]

Sehenswürdigkeiten

Die Hauptsehenswürdigkeit ist das Schloss Spiez mit Repräsentationsräumen des 13. bis 18. Jahrhunderts. Auch der ausgedehnte Schlosspark und die über 1000-jährige frühromanische Schlosskirche ziehen viele Touristen an.

Das Heimat- und Rebbaumuseum ist in einem typischen Simmentalerhaus aus dem Jahre 1728 untergebracht. Zu besichtigen gibt es die Darstellung eines bäuerlichen Haushalts, eine vollständige Küferwerkstatt, «Trüel» mit Traubenpresse und eine Ausstellung zu den Arbeiten im Rebberg und im Keller.

Das Hotel Belvédère in Spiez war während der Fussballweltmeisterschaft 1954 Quartier der deutschen Nationalmannschaft. Der dort unter den Spielern entstandene Geist von Spiez wird als wichtiger Faktor beim Gewinn der Weltmeisterschaft angesehen.

Spiez besitzt einen der höchstgelegenen Rebberge nördlich der Alpen, auf denen «Spiezer Wein» produziert wird.

Ergänzt wird das Kulturangebot mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen das ganze Jahr hindurch.

Die 1974 eingeweihte Kirche der Pfarrei Bruder Klaus ist eine einzigartige Mehrzweck-Kirche, die seit 1994 unter Denkmalschutz steht; Architekt ist Justus Dahinden.


Sonstiges

In Spiez befindet sich das Labor Spiez, die schweizerische Fachstelle für den Schutz der Bevölkerung vor atomaren, biologischen und chemischen Bedrohungen und Gefahren. Spiez war das WM-Quartier der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 1954.

Galerie

Weblinks

 Commons: Spiez – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. BFS Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  2. Generalisierte Grenzen 2020 ([1])
  3. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  5. Mitarbeiter: Gemeindesuche. (HTML) Arbeit. In: Offizielle Webseite. Bundesamt für Statistik, 2011, S. 1, abgerufen am 28. August 2011 (deutsch, Eingabe Spiez. Jahresdurchschnitt).
  6. Mitarbeiter: Gemeindesuche. (HTML) Bevölkerung. In: Offizielle Webseite. Bundesamt für Statistik, 2011, S. 1, abgerufen am 28. August 2011 (deutsch, Eingabe Spiez).
  7. http://www.spiez.ch/fileadmin/media/pdf/medienmitteilungen/Grosser_Gemeinderat.pdf
  8. http://www.wahlarchiv.sites.be.ch/wahlen2011/target/NAWAInternetAction.do@method=read&sprache=d&typ=21&gem=768.html abgerufen am 16. Juli 2012
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Spiez aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.