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Simon & Schuster

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Das Logo des Verlags ist eine Stilisierung von Jean-François Millets Gemälde „Der Sämann“ (1850).

Simon & Schuster Inc. ist ein in New York ansässiger amerikanischer Buchverlag.

Geschichte und Programm

Der Verlag wurde am 2. Januar 1924 von Richard L. Simon und Max Schuster gegründet. Ihre erste Veröffentlichung, welche am 10. April desselben Jahres ausgeliefert wurde, war ein Kreuzworträtselbuch, das mit einem Bleistift versehen war. Mit solchen Rätselbüchern hatten die Verleger anfangs großen Erfolg, wandelten sich aber mit der Zeit zu einem renommierten Buchverlag mit einem breitgefächerten Sortiment.

Die aggressive Werbung und neue Marketingstrategien schlugen sich auch im kommerziellen Erfolg nieder. So war S&S das erste Verlagshaus, das Buchhändlern auch die unverkauften Remittenden vergütete. 1939 war er der erste amerikanische Verlag, der Taschenbücher auf den Markt brachte. Eigens zu diesem Zweck wurde die Tochtergesellschaft Pocket Books ins Leben gerufen. Die Neuerung löste eine Revolution im Buchhandel aus.

1944 erwarb der Kaufhausmagnat Marshall Field den Verlag, doch nach dessen Tod 1957 kauften die Gründer Simon und Schuster mit den Investoren Leon Shimkin und James M. Jacobson das Unternehmen wieder rück. 1958 begann der junge Michael Korda seine Tätigkeit beim Verlag. Er stieg in den Folgejahren bis zum Cheflektor auf und behielt diese Position bis zum Jahr 2006.

1975 wurde es an den Mischkonzern Gulf+Western verkauft und expandierte stetig durch den Zukauf zahlreicher Kleinverlage. 1994 wurde das nunmehr als Paramount Communications firmierende Konglomerat vom Medienkonzern Viacom gekauft, der per 1. Januar 2006 in die beiden neuen Konzerne CBS Corporation (der rechtliche Nachfolger der alten Viacom) und Viacom (einem neuen Unternehmen, welches den alten Namen weiterverwendet) aufgeteilt wurde. Seit der Aufteilung gehört Simon & Schuster zur CBS Corporation.

Jährlich gibt der Verlag und seine Ableger rund 2000 Buchtitel heraus. Im Jahr 2000 machte S&S von sich reden, als er Stephen Kings Riding the Bullet ausschließlich als E-Text herausgab.

Weblinks


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