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Simcha Schlomo Levin

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Rabbi Simcha Schlomo Levin

Simcha Schlomo Levin (geb. 1926; gest. im Dezember 2014 in Jerusalem) war der jüngste Sohn des Zaddiks von Jerusalem, Rabbi Arie Levin, und Rosch Kollel Dajanim "Neot Arie" in Har Nof.

Leben

Simcha Schlomo Levin kam nach dem Tod zweier Gedole Hador zur Welt, des Mekkubal Rabbi Schlomo Eljaschiv, dem Rabbi Arie Levin sehr nahe stand, und des Gaons Rabbi Meir Simcha Hakohen von Dwinsk, des "Or Sameach". Er wurde nach beiden benannt. In seiner Jugend lernte er bei Rav S. Rozovsky in der Ponovischer Jeschiwa und danach in der Slobodka-Jeschiwa bei seinem Schwager Rabbi Elieser Plazinsky. Nach seiner Heirat wohnte er einige Jahre lang im Hause seines Vaters Rabbi Arie, der ihm Segulot, Ratschläge und Kabbalot vermittelte, die er von den Zaddikim der vorhergehenden Generationen erhalten hatte.

Viele Jahre lang verbreitete er in dem Kollel, das er im Namen seines Vaters gründete, Tora. Viele kamen zu ihm, um eine Bracha und Ratschläge zu erhalten. Er hielt täglich Sprechstunden ab, zu denen Dutzende kamen, die es nötig hatten. Es war bekannt, dass er von seinem Vater die Überlieferungen erhalten hatte, wie man ein Goral Hagr"a macht, und er verstand es, wie berichtet wird, Ajin Hara zu annullieren. Als seinem Schwager, dem Posek Hador, Rav J. S. Eljaschiv, eine Ur-Ur-Enkelin geboren wurde, bat er ihn, das Ajin Hara aus ihr zu vertreiben.

Rabbi Simcha Schlomo Levin war bis zu seinem letzten Lebenstag bei Kräften. Wenige Stunden vor seinem Tod sagte er seiner Chavruta, er fühle, dass seine Neschama ihn verlasse, und verabschiedete sich von ihm. Bald darauf starb er tatsächlich.

Viele Menschen kamen, um dieser geistig hochstehenden Persönlichkeit Jerusalems die letzte Ehre zu erweisen. Bei der Lewaja hielten Gedole Tora Hespedim, darunter seine Neffen, die Schwiegersöhne von Rav J. S. Eljaschiv, Rabbi Jizchak Silberstein, Rabbi Esriel Auerbach und Rabbi Binjamin Rimer.

Hinweis

Der Artikeltext beruht in weiten Teilen auf einem Nachruf in der Jüdischen Zeitung, Zürich, Ausgabe vom 5. Dezember 2014, Seite 3.


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