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Schefajim

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Schefajim
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Schefajim
Schefajim
Basisdaten
hebräisch: שְׁפָיִים
Staat: Israel Israel
Bezirk: Zentral
Gegründet: 1931
Koordinaten: 32° 13′ N, 34° 49′ O32.21694444444434.824722222222Koordinaten: 32° 13′ 1″ N, 34° 49′ 29″ O
 
Einwohner: 700 (2009)
Postleitzahl: {{#property:P281}}
 
Website:
Schefajim (Israel)
Schefajim
Schefajim

Schefajim (hebräisch שְׁפָיִים Hohe Hügel) ist ein Kibbuz, 2,5 km nördlich von Herzlia an der Mittelmeerküste. Die Regionalverwaltung für den Kibbuz Schefajim hat Chof Ha-Scharon (חוף השרון) inne. Sie wird durch den Chof Ha-Scharon-Regionalrat (Mo’atza Azorit Chof Ha-Sharon; hebr.: מועצה אזורית חוף השרון) ausgeübt. 2009 hatte der Ort 700 Einwohner. Eine bekannte Persönlichkeit aus Schefajim ist die israelische Dichterin Rachel Schapira.

Geschichte

Der Kibbuz Schefajim wurde 1931 von Einwanderern aus Polen gegründet, die im Rahmen der Alija nach Israel zurückkehrten.[1] Der Name der Ortschaft stammt aus Isaiah 41:18: „Sondern ich will Wasserflüsse auf den Höhen öffnen.“ Während des Völkerbundsmandats für Palästina war Schefajim ein Zentrum illegaler Einwanderung. Im Israelischen Unabhängigkeitskrieg 1948 nahm Schefajim Flüchlinge aus dem Kibbuz Beit HaArawa ( בֵּית הָעֲרָבָה ‎) auf.

In den frühen 1970er Jahren errichtete der Kibbuz die Kunststofffabrik Polycad ( פוליכד ‎). In den frühen 1980er Jahren wurde das Unternehmen Shafit aufgebaut, eine Anlage für Biotechnologie. Mitte der 1990er Jahre kaufte der Kibbuz die israelische Zirei-Fabrik (Zirei Israel plant) und baute das Unternehmen zu einem der führenden Unternehmen der israelischen Baumwollindustrie aus.[2]

Im Jahre 2012 erwarb IBM die Softwareentwicklungsfirma Worklight Ltd., die Apps für Smartphones und Tablets entwickelte. Die Firma war 2006 von Shahar Kaminitz aus Schefajim, einem ehemaligen leitenden Angestellten von Amdocs, gegründet worden.[3]

Der Kibbuz Schefayim ist einer der finanzstärksten Mitglieder der Kibbuzbewegung und war einer der wenigen Kibbuzim, die während der Rezession in den 1980er Jahren keine finanzielle Unterstützung durch den Staat oder die Banken benötigte. Vielmehr gab der Kibbuz Schefajim 4.000.000 Schekel, um andere Kibbuzim finanziell zu unterstützen.

Die Haupteinkommensquelle des Kibbuz ist Hutzot Shefayim, ein Einkaufszentrum, das auf ehemaligem Ackerland errichtet wurde. Weitere Einnahmequellen sind ein Hotel– und Konferenzzentrum, sowie ein Wasserpark, der sog. Shefayim Water Park.[4]

Bekannte Einwohner

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Shefayim
  2. Kibbutz Shefayim history Shefayim Offizielle Internetpräsenz. Kapitel Industry. Abgerufen am 8. Oktober 2015
  3. IBM acquires mobile app co Worklight for $50-60m. , 31 January 2012. Abgerufen am 26 February 2012. 
  4. The ideology is dead. Long live the deal, Haaretz


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Schefajim aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Hauptautor des Artikels (siehe Autorenliste) war Messina. Weitere Artikel, an denen dieser Autor maßgeblich beteiligt war: 322 Artikel (davon 110 in Jewiki angelegt und 212 aus Wikipedia übernommen). Bitte beachten Sie die Hinweise auf der Seite Jewiki:Statistik.