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Sascha Feuchert

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Feuchert 2009

Sascha Feuchert (* 29. Oktober 1971 in Gießen) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler und -didaktiker sowie Publizist. Er ist Mitbegründer und Leiter der Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Justus-Liebig-Universität Gießen (von 2000 bis Juni 2008 stellvertretender Leiter) sowie seit 2009 auch Honorarprofessor am Department of World Languages (German Section) der Eastern Michigan University.

Feuchert studierte Germanistik, Anglistik und Pädagogik und wurde 2003 mit einer Arbeit zu Oskar Singer und Oskar Rosenfeld. Zwei Autoren des Lodzer Gettos promoviert; er ist u.a. Mitherausgeber der Chronik des Gettos Lodz/Litzmannstadt (5 Bände, Wallstein-Verlag) sowie der Tagebücher Friedrich Kellners (2 Bände, Wallstein-Verlag) und Autor eines Lektüreschlüssels zu Bernhard Schlinks Der Vorleser (Reclam-Verlag) sowie eines Erläuterungenbandes zu Ruth Klügers weiter leben (Reclam-Verlag). 2006 wurde Feuchert mit der Medaille „Für Verdienste um Gesellschaft und Wissenschaft“ („W Służbie Społeczeństwu i Nauce“) der Universität Łódź ausgezeichnet, 2009 mit dem Wolfgang-Mittermaier-Preis der Erwin-Stein-Stiftung für hervorragende Leistungen in der akademischen Lehre. Zwischen 2007 und 2011 war er Gründungsvorsitzender der Kempowski-Gesellschaft, seit 2009 führt er den Vereinsvorsitz des Literarischen Zentrums Gießen. Feuchert ist außerdem Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland, dessen Vizepräsident und Beauftragter für "Writers in Prison" er seit 2012 ist.

Weblinks

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Sascha Feuchert aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.