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Sardinien

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Sardinien
Wappen der Region Sardinien Flagge der Region Sardinien
Basisdaten
Hauptstadt: Cagliari
Provinzen: 8
Fläche: 24.089,89 km² (3.)
Einwohner: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl IT-88 (Fehler: Ungültige Zeitangabe)[1]
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner/km²
Website: www.regione.sardegna.it
ISO 3166-2: IT-88
Präsident: Ugo Cappellacci
Karte

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Sardinien (sardisch Sardigna, italienisch Sardegna, katalanisch Sardenya), ist – nach Sizilien – die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Die Ägypter nannten sie Schardana, die Euboier „Ichnoussa“ und die Griechen „Sandalyon“, da ihre Form an einen Fußabdruck erinnert.

Die Insel bildet mit einigen vorgelagerten Inseln die gleichnamige autonome Region Italiens. Die Region Sardinien hat eine Fläche von 24.090 km² und Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl IT-88 Einwohner (Stand Vorlage:FormatDate: Ungültiger Wert ("0-0-0") für das Datum! Vorlage:FormatDate/Wartung/Error). Ihre Hauptstadt ist Cagliari.

Bevölkerung

Der größte Teil der Bevölkerung Sardiniens spricht einen der Dialekte der Sardischen Sprache, die zur Familie der romanischen Sprachen gehört. In der Praxis dominiert im öffentlichen Leben Sardiniens aber das Italienische.

Darüber hinaus wird in Alghero seit dem vierzehnten Jahrhundert ein katalanischer Dialekt gesprochen, und entlang der Nordküste halten sich korsische Sprachinseln.

Der größte Teil der Bevölkerung von Sardinien gehört der römisch-katholischen Kirche an.

Geographie

Lage

Sardinien ist eine politisch zu Italien gehörende Insel im Mittelmeer. Sie liegt 202 km (190 km von der Insel Monte Argentario) vom italienischen Festland entfernt, dazwischen liegt das Tyrrhenische Meer. Von Tunesien im Süden ist Sardinien 184 km entfernt. Im Norden liegt in 12 km Entfernung die französische Insel Korsika, getrennt nur durch die Straße von Bonifacio (Bocche di Bonifacio). Im Westen liegt Menorca, die zu Spanien gehörende Baleareninsel, am nächsten (335 km).

Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt ca. 270 km, die Ost-West-Ausdehnung ca. 145 km.

Klima

Das Klima ist im Wesentlichen mediterran, mit warmem Frühling und Herbst, heißem Sommer und mildem Winter. Die Insel leidet im Sommer unter Wasserarmut (500–600 mm/Jahr) und es ist vor allem im Winter oft stürmisch.


Klimatabelle Sardinien
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 13,1 13,8 16,1 18,8 22,9 27 30,1 29,9 26,8 22,4 17,8 14,4 Ø 21,1
Min. Temperatur (°C) 6,3 6,7 8,2 10,1 13,1 16,7 19,2 19,8 18 14,7 10,8 8,1 Ø 12,6
Niederschlag (mm) 49 43 38 30 30 11 3 12 28 76 76 62 Σ 458
Regentage (d) 8 7 7 5 4 1 0 1 3 6 9 9 Σ 60
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17,8
10,8
14,4
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Verwaltungsgliederung

Datei:Sardinien.png
Die neuen Provinzen Sardiniens.

Die autonome Region Sardinien war politisch lange in drei Provinzen unterteilt: Cagliari, Sassari und Nuoro. Im Jahr 1974 wurde die Provinz Oristano neu gebildet; seit 2005 gibt es vier weitere: Olbia-Tempio, Ogliastra, Carbonia-Iglesias und Medio Campidano.

Provinz Fläche (km²) Einwohnerzahl
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Bevölkerungs-
dichte (Einw./km²)
Provinz Cagliari 4570 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl IT-88 Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Provinz Carbonia-Iglesias 1495 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl IT-88 Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Provinz Medio Campidano 1516 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl IT-88 Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Provinz Nuoro 3934 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl IT-88 Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Provinz Ogliastra 1854 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl IT-88 Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Provinz Olbia-Tempio 3399 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl IT-88 Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Provinz Oristano 3040 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl IT-88 Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Provinz Sassari 4282 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl IT-88 Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“

Gebiete

Die Insel ist in Gebiete (Landschaften) eingeteilt, die sich durch Gebirge oder Ebenen ergeben.

Städte

Stadt Einwohnerzahl
31. Dezember 2008
Cagliari 157.297
Sassari 130.306
Quartu Sant’Elena 71.254
Olbia 54.724
Alghero 43.831
Nuoro 36.458
Oristano 32.378
Carbonia 29.971
Selargius 29.073
Iglesias 27.656

Küsten

Datei:Sardinia topo.png
Topographie Sardiniens

Einschließlich der kleinen, vorgelagerten Inseln erreicht Sardinien eine Küstenlänge von 1848,6 Kilometern. Einige Küstenabschnitte haben bekannte Namen.

Flüsse

Die längsten Flüsse Sardiniens sind der bei Oristano an der Westküste mündende Tirso mit 150 km, der Coghinas mit 123 km, der an der südlichen Ostküste ins Meer mündende Flumendosa mit 122 km und der bei Bosa mündende 6–8 km schiffbare Temo.

Berge

Die höchsten Berge sind mit 1834 Metern die Punta La Marmora und mit 1829 Metern der Bruncu Spina im zentral gelegenen Gebirge Gennargentu. Im Norden dominiert der 1359 Meter hohe Monte Limbara. Geologische Besonderheiten sind die Gold- und Silbervorkommen.

Inseln

Der Hauptinsel Sardinien sind zahlreiche Inseln vorgelagert:

Fauna

Sardinien gilt als Naturreservat, in dem Tausende seltener Tiere und Pflanzen unter Schutz gestellt sind.

Amphibien

Im folgenden werden die bisher bekannten Amphibienarten aufgelistet.

Reptilien

Im folgenden werden die bisher bekannten Reptilienarten aufgelistet.

Geschichte und Vorgeschichte

Datei:Ferrovie sardegna tutte 2008-03.png
Eisenbahn auf Sardinien: Italienische Staatsbahn FS (Normalspur) rot, Ferrovie della Sardegna (FdS, 95 cm) blau, lila und grün, stillgelegt gelb

Wappen

Beschreibung: In Silber wird ein durchgehendes rotes Kreuz von nach links gewandte Maurenköpfe mit silbernem Haarband bewinkelt. Die Flagge geht angeblich auf Peter I. von Aragon zurück, um an seinen Sieg in der Schlacht bei Alcoraz während der Reconquista zu erinnern.

Justiz

Wirtschaft

Im Vergleich mit dem BIP der EU, ausgedrückt in Kaufkraftstandards, erreicht Sardinien einen Index von 83.4 (EU-25:100) (2003).[2]

Die sardische Wirtschaft hat ihren Schwerpunkt im Tourismus sowie in der Erdölindustrie, Handel, Dienstleistungen und Informationstechnik. Bedeutung haben auch die berühmten Weine (Cannonau) und Schafskäse (Pecorino sardo) und die Gastronomie. Im Norden der Insel spielt traditionell die Korkproduktion eine wichtige Rolle.

Transport und Verkehr

Datei:Ade03-050596macomer.jpg
Ein Triebwagen in Macomer

Neben den Eisenbahnen der Ferrovie dello Stato gibt es mehrere schmalspurige Regionalstrecken der Ferrovie della Sardegna sowie deren Tourismusprojekt unter ihrer volkstümlichen Bezeichnung Trenino Verde u. a. zwischen Bosa Marina – Macomer und Arbatax – Mandas. Die Elektrifizierung der Strecken der Ferrovie dello Stato wurde – abweichend von den elektrifizierten Strecken auf dem Festland und Sizilien mit Einphasenwechselstrom 25 kV/50 Hz – begonnen, allerdings nach kurzer Bauzeit wieder eingestellt. Der öffentliche Überlandverkehr besteht aber vor allem aus einem engmaschigen Netz an Überlandbusverbindungen, die von verschiedenen Gesellschaften bedient werden.

Neben den Verkehrsflughäfen von Cagliari, Olbia und Alghero gibt es auf Sardinien noch zivile Flugplätze bei Oristano (Fenosu) und Arbatax (Tortolì). Die beiden letztgenannten werden zur Saison von Regionalfluggesellschaften und Chartern angeflogen.

Wenige Kilometer nordwestlich des Flughafens Cagliari befindet sich der Militärflugplatz Decimomannu, den auch die NATO–Luftstreitkräfte nutzen, darunter auch die Deutsche Luftwaffe (Taktisches Ausbildungskommando der Luftwaffe in Italien – TaktAusbKdoLwIT). In Salto di Quirra gibt es einen Startplatz für militärische Raketen und Raketen zur Erforschung der Hochatmosphäre.

Tourismusziele

Historische Ziele

Geographische Sehenswürdigkeiten

Kulinarische Spezialitäten

Datei:Pane guttiaurp.jpg
Pane Guttiau, sardisches Hirtenbrot

Speisen

  • Pecorino, ein Schafskäse
  • Pane Carasau, ein dünnes getrocknetes Hirtenbrot, wird auch Carta di musica (Notenpapier) genannt. Dieses sardische Hirtenbrot wird aus Weizenmehl, Hefe und Salz hergestellt. Die dünnen Fladen werden schnell und sehr heiß zweifach gebacken. So bleibt das dünne Brot lange haltbar.
  • Pane Guttiau, eine Version des Pane Carasau mit Olivenöl
  • Porcheddu, Spanferkel gegrillt
  • Culurgionis, eine Nudelspezialität Sardiniens, vergleichbar mit Ravioli
  • Sebadas, große in Olivenöl gebackene Käsetaschen mit Honig (Süßspeise)
  • Malloreddus, kleine sardische Gnocchi (Nudelsorte)
  • Bottarga, getrockneter Rogen vor allem der Meeräsche
  • Casu Marzu, überreifer Schafkäse mit Fliegenmaden
Datei:Birra Ichnusa.JPG
Ichnusa, sardisches Bier

Getränke

Literatur

Weblinks

 Commons: Sardinien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Sardinien – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

 Portal:Sardinien – Überblick über vorhandene Artikel, Möglichkeiten zur Mitarbeit

 Wikivoyage: Sardinien – Reiseführer
Wikibooks Wikibooks: Wanderführer Sardinien – Lern- und Lehrmaterialien

Quellen

  1. Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl IT-88
  2. Eurostat News Release 63/2006: Regional GDP per inhabitant in the EU 25 (PDF)
40.0277777777789.0694444444445


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Sardinien aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.