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Samson Gunzenhauser

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Samson Gunzenhauser (geb. 21. März 1830 in Binswangen, gest. 13. Februar 1893 in Bad Mergentheim) war ein deutscher Rabbiner

Leben

Samson Gunzenhauser wurde 1830 in Binswangen in der Nähe von Dillingen an der Donau geboren. In der Landgemeinde gab es seit dem frühen 17. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde mit einem kleinen jüdischen Friedhof.

Gunzenhauser war nach seiner Ausbildung ab 1859 Rabbiner der jüdische Gemeinde Buttenhausen bei Münsingen auf der Schwäbischen Alb. 1867 wurde er Bezirksrabbiner in Mergentheim als Nachfolger des Rabbiners Max Sänger, der eine Stelle in Hamburg angetreten hatte.

Samson Gunzenhauser starb im Februar 1893 im Alter von fast 63 Jahren als er an einer Beerdingung teilnahm. Er wurde auf dem Jüdischen Friedhof Mergentheim begraben.

Veröffentlichungen

  • 1870: Kurz und gut! Zwanzig Predigten für Feste, Sabbathe und Gelegenheiten. Zum Gebrauch der Prediger, Vorbeter und Lehrer in kleineren Gemeinden. 2. Ausgabe, Breslau 1870.

Literatur

  • Biographisches Handbuch der Rabbiner / hrsg. von Michael Brocke . T. 1, Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern 1781 - 1871, Bd. 2, München 2004.


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