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Rivka Michaeli

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Rivka Michaeli, 2016

Rivka Michaeli (hebräisch רבקה מיכאלי; geb. 14. April 1938 in Jerusalem, Völkerbundsmandat für Palästina) ist eine israelische Schauspielerin, Sängerin, Komikerin, Radio- und Fernsehmoderatorin.

Biografie

Rivka Michaeli wuchs in Jerusalem als Tochter eines Rechtsanwalts und einer Übersetzerin auf. Als Jugendliche trat sie erstmals in Radiosendungen auf. Ihren Militärdienst absolvierte sie beim Sender Galei Zahal und war anschließend jahrelang Rundfunkmoderatorin in verschiedenen Sendungen von Kol Israel. 1964 moderierte sie zusammen mit Yossi Banai ein Unterhaltungsprogramm „Schwere Kindheit“ und präsentierte auch die Wahlveranstaltungen von Miss Israel. Naomi Shemer, die 1967 das Lied Jeruschalajim schel sahav verfasste, erwähnt, dass die zweite Liedstrophe, die von der Jerusalemer Altstadt handelt, auf eine Anregung von Michaeli zurückgeht. In den 1980er und frühen 1990er Jahren moderierte sie die Sendung Siba l’messiba („Ein Grund für eine Party“), die landesweit zur populärsten Fernsehsendung am Freitagabend wurde, sowie die Nachfolgesendung Sof schawua („Wochenende“). Zudem trat sie in der Habimah und im Cameri-Theater auf, übernahm Rollen in 16 Filmen, darunter von Uri Zohar und Assi Dajan sowie als Putzfrau im Blaumilchkanal von Ephraim Kishon[1], nahm Alben mit Kinderliedern auf und präsentierte zweimal – 1986 und 1988 – den Eurovision-Vorentscheid. In späteren Jahren wandte sie sich dramatischen Produktionen zu und hatte einen Auftritt im Film Amazing Grace von Amos Guttman (1954–1993), der das Thema der Homosexualität in Israel behandelt. Von der Israelischen Film- und Fernsehakademie wurde Michaeli für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.[2]

Einzelnachweise

  1. IMDb
  2. Nirit Anderman: Still captivating, after all these years Haaretz, 1. Dezember 2010

Weblinks

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Rivka Michaeli aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.