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Regesta Imperii

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Die Regesta Imperii sind ein Quellenwerk zur europäischen Geschichte.

Sie sind das Inventar aller urkundlichen und historiographischen Quellen der römisch-deutschen Könige von den Karolingern bis zu Maximilian I. sowie der Päpste des frühen und hohen Mittelalters.

Das Projekt wurde begründet durch Johann Friedrich Böhmer. Die älteren Bände weisen nur die Urkunden der deutschen Könige und Kaiser nach. Die jüngeren dokumentieren auch chronikalische Quellenbelege und Urkunden anderer Aussteller, die die Geschichte des Reiches betreffen. Bei Ludwig dem Bayern, Friedrich III. und Wenzel wird wegen der Fülle des Materials erneut auf die Berücksichtigung historiographischer Quellen verzichtet. Die Regesten dieser Herrscher werden nach Archiven und Bibliotheken geordnet veröffentlicht. Bei Maximilian I. soll nur eine Auswahl von etwa einem Fünftel des gesamten Materials verarbeitet werden.

Zum Projekt gehört die Literaturdatenbank RI-Opac (Regesta Imperii) mit derzeit (April 2013) über 1,6 Millionen Titelnachweisen vor allem zur mittelalterlichen Geschichte des gesamten europäischen Raumes.

Die überwiegende Zahl der gedruckt erschienenen Bände liegt digitalisiert vor. Daneben ist der Zugriff auf Bilder der Druckausgabe möglich.

Die Neubearbeitung der Regesta Imperii ist eine Aufgabe der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz (AdW-Mainz) und der Arbeitsgruppe Regesta Imperii im Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien.

Literatur

  • Harald Zimmermann (Hrsg.): Die Regesta imperii im Fortschreiten und Fortschritt (= Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters. Bd. 20). Böhlau, Köln / Weimar / Wien 2000, ISBN 3-412-10899-5.
  • Jan Paul Niederkorn: Julius von Ficker und die Fortführung der Regesta Imperii vom Tod Böhmers (1863) bis zu ihrer Übernahme durch die Kaiserliche Akademie der Wissenschaften in Wien (1906). In: Karel Hruza, Paul Herold (Hrsg.): Wege zur Urkunde, Wege der Urkunde, Wege der Forschung. Beiträge zur europäischen Diplomatik des Mittelalters (= Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters. Bd. 24). Böhlau, Wien / Köln / Weimar 2005, ISBN 3-205-77271-7, S. 293–302.
  • Dieter Rübsamen, Andreas Kuczera: Verborgen, vergessen, verloren? Perspektiven der Quellenerschließung durch die digitalen Regesta Imperii. In: Rainer Hering, Jürgen Sarnowsky, Christoph Schäfer und Udo Schäfer [Hrsg.]: Forschung in der digitalen Welt. Sicherung, Erschließung und Aufbereitung von Wissensbeständen. Tagung des Staatsarchivs Hamburg und des Zentrums ‚Geisteswissenschaften in der digitalen Welt‘ an der Universität Hamburg am 10. und 11. April 2006. Hamburg 2006, S. 109–123 (=Veröffentlichungen aus dem Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg, Bd. 20). online; (PDF; 13,1 MB)
  • Simone Würz, Moritz Lenglachner: Blick in die Historikerwerkstatt: Die Arbeitswelt der Regesta Imperii – Historische Grundlagenforschung im Wandel. in: Skriptum 1 (2011), Nr. 2, urn:nbn:de:0289-2011110214. (Gibt einen Einblick in Tätigkeiten der Mainzer Arbeitsstelle)

Weblinks

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Regesta Imperii aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.