Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

(Spendenkonto siehe Impressum). Vielen Dank für Ihr Engagement!

Rainer Erb

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Rainer Erb (* 1945) ist ein Soziologe, Privatdozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Erbs Arbeitsschwerpunkte sind die Antisemitismusforschung und angrenzende Gebiete wie Rassismus und Rechtsextremismus.

Leben

Erb hat promoviert und sich habilitiert. Seit den 1980er Jahren beschäftigt er sich an der Freien Universität Berlin mit den Themen Jugendgewalt und Rechtsradikalismus. Anschließend arbeitete er am Moses Mendelssohn Zentrum der Universität Potsdam und ist als Privatdozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin tätig.[1]

2010 widmeten die Wissenschaftler Michael Kohlstruck und Andreas Klärner ihr Buch Studien zu Antisemitismus und Rechtsextremismus“ Rainer Erb zum 65. Geburtstag.

Schriften (Auswahl)

  • Rainer Erb und Michael Schmidt (Hg.): Antisemitismus und jüdische Geschichte. Studien zu Ehren von Herbert A. Strauss, Wissenschaftlicher Autorenverlag, Berlin, 1987.
  • Rainer Erb und Werner Bergmann: Die Nachtseite der Judenemanzipation. Der Widerstand gegen die Integration der Juden in Deutschland 1780–1860, Metropol Verlag, Berlin, 1987.
  • Werner Bergmann und Rainer Erb (Hg.): Antisemitismus in der politischen Kultur seit 1945, Westdeutscher Verlag, Opladen, 1990.
  • Werner Bergmann und Rainer Erb: Antisemitismus in der Bundesrepublik Deutschland. Ergebnisse der empirischen Forschung 1946–1989, Verlag Leske und Budrich, Opladen, 1991.
  • Rainer Erb (Hg.): Die Legende vom Ritualmord. Zur Geschichte der Blutbeschuldigung gegen Juden, 1993.
  • Werner Bergmann und Rainer Erb (Hg.): Neonazismus und rechte Subkultur, 1994.
  • Werner Bergmann und Rainer Erb: AntiSemitism in Germany. The Post Nazi Epoch since 1945, Transaction Publ., New Brunswick, NJ, 1997.
  • Hermann Kurthen, Werner Bergmann und Rainer Erb (eds.): Antisemitism and Xenophobia in Germany after Unification, Oxford University Press, New York, 1997.
  • Johannes Heil und Rainer Erb (Hg.): Geschichtswissenschaft und Öffentlichkeit. Der Streit um Daniel J. Goldhagen, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a. M., 1998.
  • Wolfgang Benz, Rainer Erb und Peter Widmann (Hg.): Gewalt ohne Ausweg?. Strategien gegen Rechtsextremismus und Jugendgewalt in Berlin und Brandenburg, Metropol-Verlag, Berlin 1999, ISBN 393248228X.
  • Werner Bergmann und Rainer Erb: Antisemitismus in der Bundesrepublik Deutschland 1996, in: Richard Alba, Peter Schmidt und Martina Wasmer (Hrsg.), Deutsche und Ausländer: Freunde, Fremde oder Feinde? Empirische Befunde und theoretische Erklärungen, Blickpunkt Gesellschaft 5, Westdeutscher Verlag, Opladen, S.401-438, 2000.
  • Werner Bergmann und Rainer Erb: Anti-Semitism in the Late 1990s, in: Richard Alba, Peter Schmidt und Martina Wasmer (eds.), Germans or Foreigners? Attitudes Towar Ethnic Minorities in Post-Unification Germany, Palgrave Macmillan, New York, Houndsmills, Basingstoke, S. 163-186, 2003.
  • Rainer Erb und Michael Kohlstruck: Eine Anmerkung zur aktuellen öffentlichen Diskussion um Antisemitismus', 2006.
  • Rainer Erb: Organisierte Antisemiten, in: bpb (Hg.): Aus Politik und Zeitgeschichte, 31/2007, 2007.

Einzelnachweise

  1. http://www.berliner-zeitung.de/archiv/der-soziologe-rainer-erb-sieht-bei-jungen-rechtsradikalen-starke-gewaltbereitschaft-die-schlaeger-kommen-in-gruppen,10810590,9176664.html

Weblinks


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Rainer Erb aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.