Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

Rafael Halperin

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rafael Halperin

Rafael Halperin (geb. 1924 in Wien; gest. 20. August 2011 in Bnei Berak an einem Krebsleiden) war ein bekannter israelischer Unternehmer und Autor mehrerer religiöser Bücher. In den 1950er Jahren war er ein professioneller Wrestler in den Vereinigten Staaten. Später wurde er ein Baal Tschuva.

Leben

In Österreich geboren, kam er 1933 mit seiner Familie nach Palästina, die seit 1934 in Bnei Berak lebte. Er studierte in Haifa und Jerusalem, war aber zugleich ein in mehreren Disziplinen sehr erfolgreicher Sportler, so wurde er Landesmeister in Karate, Boxen und Bodybuilding. Er soll auch hervorragende Kenntnisse im Diamantschleifen besessen haben.

Um eine Kette von Sport-Studios eröffnen zu können, entschloss er sich, professionell Wrestling zu betreiben, und so führte ihn sein Weg in die Vereinigten Staaten, wo er 159 Kämpfe in Folge gewann und sich einen Namen als "Mister Israel" machte. Auch in den 1960er-Jahren setzte er in den USA und in Kanada das Wrestling fort. Später kehrte er nach Israel zurück, wo er das Wrestling populär machte.

Rafael Halperin, 1950

Nach seinem Rückzug aus dem Wrestling-Sport widmete er sich verschiedenen beruflichen Tätigkeiten in Israel und erfüllte sich seinen Traum, eine ganze Anzahl von Fitnessstudios zu eröffnen, wurde auch Autor und schrieb mehrer Bücher, darunter ein Lexikon und ein Buch über den richtigen Weg zur Gewichtsabnahme. Während des Jom-Kippur-Krieges diente er als Soldat in den israelischen Streikräften. Halperin gründete auch eine Kette von Augenoptik-Studios, die er zu gleichen Teilen in 2008 seinen fünf Kindern vermachte. Er war auch als Rabbiner ordiniert und bekämpfte wegen seiner orthodox-religiösen Überzeugungen Unternehmen und Läden, die am Schabbat geöffnet hatten bzw. ihren Betrieb weiterlaufen liessen; auch entwickelte er eine Kreditkarte, die an Schabbatot ihren Dienst versagte und generell in solchen Läden nicht funktionierte, die dafür bekannt waren, am Schabbat arbeiten zu lassen.

Autogrammkarte "Mr. Israel"

Weblinks


Dieser Artikel / Artikelstub / diese Liste wurde in Jewiki verfasst und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Hauptautor des Artikels (siehe Autorenliste) war Michael Kühntopf. Weitere Artikel, an denen dieser Autor / diese Autorin maßgeblich beteiligt war: 2.678 Artikel (davon 1.538 in Jewiki angelegt und 1.140 aus Wikipedia übernommen). Bitte beachten Sie die Hinweise auf der Seite Jewiki:Statistik.