Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzy­klo­pädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

How to read Jewiki in your desired language · Comment lire Jewiki dans votre langue préférée · Cómo leer Jewiki en su idioma preferido · בשפה הרצויה Jewiki כיצד לקרוא · Как читать Jewiki на предпочитаемом вами языке · كيف تقرأ Jewiki باللغة التي تريدها · Como ler o Jewiki na sua língua preferida

Qırmızı Qəsəbə

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Qirmizi Qesebe
Staat: AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan
Koordinaten: 41° 22′ N, 48° 31′ O41.37361111111148.510555555556Koordinaten: 41° 22′ 25″ N, 48° 30′ 38″ O
 
Einwohner: 3.287
Zeitzone: AZT (UTC+4)
Qirmizi Qesebe (Aserbaidschan)
Qirmizi Qesebe
Qirmizi Qesebe

Qırmızı Qəsəbə, bis 1991 in Russisch: Krasnaya Sloboda (Rote Siedlung), ist eine Stadt im Rayon Quba im Norden der Kaukasusrepublik Aserbaidschan.

Geografie

Qırmızı Qəsəbə liegt auf der anderen Uferseite des Flusses Kudyal gegenüber der größeren Stadt Quba.

Geschichte und Bevölkerung

Die gesamte Bevölkerung der Stadt, 3287 Personen im Jahr 2012[1], gehört zu den Bergjuden, die nachweislich seit dem 13. Jahrhundert hier wohnen. 1742 wurde den Juden vom Khan von Quba, Feteli Khan, die Genehmigung zur Anlage einer Siedlung an der heutigen Stelle erteilt. Den Bewohnern wurde Religionsfreiheit zugesagt. Der ursprüngliche Name Hebräische/Jüdische Siedlung (Jewreiskaja Sloboda) wurde in der sowjetischen Zeit in Rote Siedlung geändert.

Die Bergjuden sprechen eine vom Persischen abgeleitetet Sprache, das Dschuhuri.

Die Zeit nach der Wende

Nach der Wende in der Sowjetunion Anfangs der 1990er Jahre wanderten mehr als 75 % der 18.000 Bewohner der Stadt nach Israel und in die USA aus. Die erfolgreichsten Geschäftsleute aus Krasnaya Sloboda waren jedoch diejenigen, die nach Moskau gingen und dort zum Beispiel auf den Tscherkisowoer Markt Geschäfte machten. Einige von ihnen, so Telman Mardanowitsch Ismailow, Sarach Ilijew oder God Nisanow, sind heute Millionäre und Milliardäre, denen in Moskau unter anderem das Hotel Ukraina und das Einkaufszentrum Ewropejskij gehört.

Die Bergjuden in der Ferne sorgen auch heute noch dafür, dass die kleine Stadt gute Straßen und eine gute Infrastruktur hat. Die Häuser sehen gepflegt aus, eine neue Synagoge Bet Knesset wurde errichtet und die Friedhöfe werden für manchen Auswanderer zur letzten Ruhestätte.[2]

Einzelnachweise

  1. Demografie auf World-Gazetteer.com
  2. Marktwirtschaft am Anfang in: FAZ vom 11. April 2011
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Qırmızı Qəsəbə aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.