Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

Pfarrerblock (KZ Dachau)

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Pfarrerblock, auch Priesterblock, wurden in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern jene Baracken (euphemistisch: Wohnblocks) genannt, in denen Geistliche verschiedener Konfessionen und verschiedener, größtenteils aber polnischer, Nationalität inhaftiert waren. Im Lager Dachau fasste das NS-Regime gegen Ende 1940 sämtliche Geistliche aus allen Lagern in mehreren Baracken zusammen.

Bis 1940

Anfangs wurden nur vereinzelt reichsdeutsche Priester ins Lager eingeliefert und auch nur für kurze Zeit. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938 überstellte die SS 14 österreichische Priester ins Lager. Beim Pfarrerblock handelte es sich wie bei allen Häftlingsblöcken im Lager Dachau um Holzbaracken mit der Grundfläche 100×10 Meter. Sie entsprachen dem damaligen Stand von Reichskasernen und hatten vier Räume, genannt Stuben. Diese wiederum waren in je einen Schlaf- und einen Tagesraum aufgeteilt. Jeweils für zwei Stuben standen ein Wasch- und ein Toilettenraum zur Verfügung. Jede Stube war für 52 Häftlinge eingerichtet. Der Pfarrerblock bestand später aus drei zusammenliegenden Wohnblöcken: Block 26, 28 und 30. Den anderen Häftlingen war der Zutritt zu dem Pfarrerbereich untersagt.

Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges gingen die Nationalsozialisten vor allem im besetzten katholischen Polen gegen Geistliche vor. Polnische Geistliche hatten großen Einfluss in ihrer Nation. Sie wurden aus ihrer Heimat nun fast gänzlich entfernt.[1] Der Vatikan und die reichsdeutschen katholischen Bischöfe intervenierten bald wegen der Haftbedingungen der katholischen Geistlichen. Die Nationalsozialisten machten daraufhin Zugeständnisse.

Zentrale Zusammenlegung aus allen Lagern

So begann die SS gegen Ende 1940 damit, alle Geistlichen, unabhängig der Konfession, aus den Konzentrationslagern ins Lager Dachau zu überstellen. Die Geistlichen wurden in den drei nebeneinander liegenden Wohnbaracken Block 26, 28 und 30 untergebracht. Während die Häftlingsgruppe der katholischen Priester hinsichtlich ihrer Haftbedingungen Unterstützung ihrer Amtskirche erhielt,[2] fehlte den inhaftierten evangelischen Geistlichen, die vor allem der Bekennenden Kirche angehörten, entsprechende Unterstützung. Auf Seiten der Evangelischen Kirche in Deutschland bestand mit der Deutschen Evangelischen Kirche (DEK) weder eine einheitliche Kirchenleitung noch eine gemeinsame Haltung sämtlicher Landeskirchen und Gliederungen gegenüber dem Nationalsozialismus.[3]

Einrichtung einer Kapelle

Im Januar 1941 wurde in Block 26, Stube 4, auf Befehl des RFSS Heinrich Himmler für die Geistlichen eine Kapelle eingerichtet. Vom 22. Januar an konnten die Geistlichen dort täglich Gottesdienst feiern.[4] Hierbei war jeweils ein SS-Wachmann zur Aufsicht anwesend. Der Altar bestand aus einem kleinen Tisch, der mit Bettlaken überspannt wurde. Darauf befanden sich ein winziger Kelch und eine hölzerne Monstranz, später eine schön anzusehende, selbstgemachte Monstranz aus Blech.[5] Auch trafen später Pakete und Geschenke von kirchlichen Vertretern ein.

Vorzugshäftlinge

Häftlinge beim Austragen des Essens (28. Juni 1938)

Die Priester waren im Winter mit dem Schneeräumen beauftragt. In Holzschuhen fuhren sie Schubkarren mit Schnee, oder trugen ihn auf Brettern vom Häftlingsgelände. Im März setzte die SS viele auf der Plantage, im Freiland II, ein.

Ende März wurden sie von den Arbeitskommandos abberufen und mit der täglichen Verteilung des Essens im Lager beauftragt. Ihre Wohnblocks teilte die SS nun mit Drahtzäunen ab, der Kontakt zu normalen Häftlingen war ihnen untersagt.

Ab dem 11. April 1941 erhielten alle Geistlichen eine größere Brotration und andere Vergünstigungen, zum Beispiel täglich einen Viertelliter Kakao, einen Viertelliter Messwein und einen Achtelliter Bier. Die Lebensmittelprivilegien waren vom Vatikan finanziert. Einmal wöchentlich wurden die Priester gewogen, zweimal pro Woche nahmen sie ein Bad. Je eine Stunde vormittags und nachmittags teilte ihnen die SS „Bettruhe“ zu. Die Vergünstigungen kamen bei anderen Häftlingen und bei SS-Leuten nicht gut an. Die SS-Truppen waren nun z.B. darauf bedacht, dass die Geistlichen nur in ihrem Beisein das Bier austranken, oder den Gottesdienst abhielten, und jeweils möglichst schnell.

Einerseits ermöglichte die Separierung die vom Vatikan für seine Geistlichen geforderten Hafterleichterungen. Andererseits entzog man die übrigen Häftlinge dem Einfluss der Seelsorger. Die Privilegien waren mit Schikanen seitens der SS sowie Misstrauen und der teilweise tiefen Abneigung anderer Häftlinge gegen die „Pfaffen“ verbunden. Man warf ihnen vor, arbeitsscheu zu sein. Im September 1941 entfiel das bessere Essen. Die restlichen Privilegien gestattete man von nun an nur noch deutschen und österreichischen Geistlichen.

Besondere Schikanierung der polnischen Geistlichen

Am 15. September 1941 wurden die deutschen und österreichischen Geistlichen auf Block 26 untergebracht, Block 26 war nun allein abgezäunt. Die SS verfügte, die Fenster der Kapelle weiß zu streichen, damit Häftlinge keinen Einblick mehr hätten und Missgunst verringert würde. Die restlichen Geistlichen fasste man in den beiden bald völlig überfüllten Blöcken 28 und 30 zusammen. Diese zwei Pfarrerblöcke teilte die SS durch Abbau der Zäune und Wegfall der Privilegien wieder dem Gesamtlager zu. Wie andere Häftlinge durften diese vielen Geistlichen nun auch nicht in die Kapelle in Block 26.

Aufgrund der vorherigen Privilegien sahen sich die meisten der polnischen katholischen Geistlichen nun der Missgunst anderer Häftlinge ausgesetzt und bekamen verstärkt Erniedrigungen zu spüren. Sie standen unter der Aufsicht des radikalen Lagerkapos Hentschel, wurden aber noch in den besseren Arbeitskommandos eingesetzt. Die Sterblichkeitsrate der polnischen Geistlichen stieg, viele wurden auch als Invaliden nach Hartheim deportiert und dort getötet. Da sie nicht in normalen Kommandos arbeiteten, wurden sie als arbeitsscheu betitelt, als unnütze Esser betrachtet, und verstärkt für medizinische Versuchsreihen ausgewählt. Zu Ostern 1942 mussten sie in der Karwoche aufgrund von Kleinigkeiten wegen Schikane durch die SS einige Tage hindurch strafexerzieren, auch bei Schneeregen. Der Einkauf in der Kantine wurde ihnen verboten. Bei dem polnischen Geistlichen Stanislaw Wierzbowski wurden in diesen Tagen im Wohnblock 700 $ gefunden, er wurde mit 25 Schlägen und 42 Tagen Arrest bestraft, Wierzbowski starb an den Folgen der Misshandlung.

Im April wurde die Diskriminierung der polnischen und litauischen Geistlichen gegenüber den restlichen Geistlichen verschärft. Andere Geistliche durften ab nun wieder die Kapelle aufsuchen – im Block 26 bei den deutschen und österreichischen Geistlichen. Die große Anzahl der polnischen hingegen durfte dies nicht. Sie wurden stattdessen den normalen Arbeitskommandos zugeteilt. Insgesamt verstarb fast die Hälfte der inhaftierten polnischen Geistlichen.

Tauschhandel mit Paketen

Ein Umschwung kam erst Ende 1942, als die Beschränkung bei Paketen aufgehoben wurde. Priester, vor allem polnische, bekamen mehr Pakete als andere, da sie auch von ihren Pfarrgemeinden bedacht wurden. Vor den Pfarrerblocks bildeten sich nun Reihen von Bittstellern, viele waren russische Häftlinge, die nie Pakete aus der Heimat erhielten. Durch den Tauschhandel konnten polnische Geistliche nun wieder in bessere Kommandos gelangen.[6]

Gesamtzahl und Todesfälle

Der tschechische katholische Priester Bedřich Hoffman (Friedrich Hoffmann) legte als Zeuge im ersten Dachauer Prozess eine Sammlung von Aufzeichnungen vor, die bewiesen, dass 324 katholische Priester infolge von Malaria-Versuchen während ihrer Haft im Konzentrationslager Dachau starben.[7]

Insgesamt waren während der zwölf Jahre 2.720 Geistliche inhaftiert; 132 wurden in andere Lager verlegt oder evakuiert, 314 wurden entlassen, 1.034 verstarben im Lager. Am Sonntag, dem 29. April 1945, wurde das Lager Dachau befreit, unter den Häftlingen waren 1.240 Geistliche.[1]

Geistliche nach Nationen (Todeszahlen in Klammern):[1]

Übersicht über die Glaubensrichtungen:

  • 2.579 katholisch
  • 109 evangelisch
  • 22 griechisch-orthodox
  • 8 altkatholisch
  • 2 muslimisch

Mangold-Thoma-Liste

Der Franziskanerpater Petrus Mangold († 1942 in Dachau) fertigte zusammen mit Pfarrer Emil Thoma aus Eppingen bis zum 3. Mai 1942 in der Lagerhaft von Dachau eine Liste aller ihnen als dortige KZ-Häftlinge bekannten katholischen und evangelischen Geistlichen an. Sie konnte über Kuriere außerhalb des KZ Dachau gebracht werden.

Inhaftierte Geistliche

Nachfolgend werden inhaftierte Geistliche angeführt, die Liste ist noch unvollständig.

Evangelische Geistliche

Datei:Martin Niemöller.jpg
Martin Niemöller war als „persönlicher Gefangener Hitlers“ nicht im Pfarrerblock sondern in einem Sonderbereich des Arrestblocks untergebracht
  • Bernhard Kreuzberger, Pfarrer aus Frankfurt/Main, Häftlingsnummer 37.244
  • Martin Niemöller, war seit 1941 gemeinsam mit prominenten katholischen Priestern unter privilegierten Haftbedingungen im „Ehrenbunker“ des KZ Dachau untergebracht; dieser Lagerbereich hatte keinerlei Bezug zum Pfarrerblock; 4. Mai 1945 befreit[9]
  • Christian Reger (1905–1985), Pfarrer aus der Pfalz, ab 11. Juli 1941 Häftling in Dachau, Häftlingsnummer 26661, entlassen am 3. April 1945, ab 1967 erster Pfarrer an der Evangelischen Versöhnungskirche auf dem KZ-Gelände Dachau[11][12]
  • Christian Reyer, Pfarrer aus Stieglitz/Netzekreis, seit 1. Juli 1941[9]
  • Paul Richter, Pfarrer aus Wilsdruff in Sachsen, seit März 1942, † 13. August 1942 im KZ Dachau[9][13]
  • Erich Schiefelbein, Pfarrer aus Troisdorf bei Köln, seit 30. Mai 1941[9]
  • Heinrich Schmitz, (1890–1968), Pfarrer in Bergneustadt, seit 1. Juli 1944 im Wartestand, 8. Dezember 1944 nach Dachau, Häftlingsnummer 135009; am 26. April 1945 Todesmarsch Richtung Alpenfestung; am 27. April 1945 mit 54 anderen Geistlichen durch die Jesuitenpatres Otto Pies und Franz Kreis befreit; 1949–1960 Pfarrer in Wesel
  • Werner Sylten, Pfarrer aus Berlin-Köpenick, seit 30. Mai 1941, † wahrscheinlich am 26. August 1942 in der Tötungsanstalt Hartheim bei Linz[9]
  • Bruno Theek, Pfarrer aus Ludwigslust, seit 2. Januar 1942[9]
  • Horst Thurmann, Hilfsprediger in Euskirchen bei Köln, seit 2. Juni 1941[9]
  • Johannes Wagner, Pfarrer aus Chemnitz, seit 12. September 1941[9]
  • Kurt Walter (* 12. November 1892 Danzig-Weichselmünde, † 26.Juni 1963 Stuttgart-Bad Cannstatt), Pfarrer an der Lutherkirche in Danzig-Langfuhr, von Juli 1942 bis 3. April 1945[14]
  • Klaas Tjarks Wiltfang, Pfarrer aus Rysum bei Norden, seit 7. Februar 1941, überstellt nach Hannover im April 1941, von dort entlassen wegen Haftunfähigkeit infolge eines Schlaganfalls[9]
  • Ernst Wilm, Pfarrer aus Mennighüffen in Westfalen, vom 23. Mai 1942 bis 2. Januar 1945. Von 1948 bis 1969 Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen
  • Friedrich Zippel, Pfarrer aus Großgrabe bei Mühlhausen, seit Juni 1941[9]

Katholische Geistliche

Pater Josef Kentenich – Häftling in Dachau
  • Josef Kentenich, Gründer der internationalen Schönstatt-Bewegung, seit 13. März 1942, entlassen 6. April 1945
  • Pater Bernhard Ketzlick MSC 1942–1945 interniert, Ordenspriester des Erzbistums Paderborn
  • Johannes Klumpe, Priester des Bistums Münster, Häftlingsnummer 28.961, seit 25. Dezember 1941, entlassen 6. April 1945, † 13. Mai 1970[18]
  • Josef Knichel, Pfarrer von Stadtkyll im Bistum Trier bzw. Pfarradministrator von Ligneuville (Ardennen / Belgien) im Bistum Lüttich, Häftlingsnummer 69.815, seit Juni 1944, befreit 1945, † 14. Oktober 1955 in Wallhausen
  • Heinrich König, Priester des Erzbistums Paderborn, Ankunft in Dachau am 5. Dezember 1941, ab März 1942 im Pfarrerblock, dort nach septischer Injektion am 24. Juni 1942 gestorben
  • Heinrich Kötter, Priester des Bistums Münster, Häftlingsnummer 28.828, seit 20. November 1941, entlassen 6. April 1945, † 15. Juni 1973 in Borghorst/Westfalen[18]
  • Pater Stanislav Komar SJ, Priester aus Polen (1882–1942), † in Dachau[20]
  • Michał Kozal († 26. Januar 1943 im KZ Dachau), polnischer Bischof
  • Pater Adam Kozłowiecki SJ, polnischer Priester, 1939 zunächst im KZ Auschwitz, sechs Monate später in das KZ Dachau deportiert, dort bis zur Befreiung 1945, später Erzbischof von Lusaka (Sambia), 1998 Kardinal,† 28. September 2007
  • Pater Anton Krähenheide, Mitglied der Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Missionare in Münster-Hiltrup (Hiltruper Missionare), Häftlingsnummer 35.599, seit 2. September 1942, entlassen 6. April 1945, † 21. Mai 1974 in Hiltrup bei Münster/Westfalen[18]
  • Karl Kunkel, Kaplan und Standortpfarrer in Königsberg, als „Sonderhäftling“ ab 15. Juli 1944 zunächst im KZ Ravensbrück, ab 23. Februar 1945 im KZ Dachau, wo er gemeinsam mit anderen prominenten katholischen Geistlichen sowie dem evangelischen Pfarrer Martin Niemöller unter privilegierten Haftbedingungen im „Ehrenbunker“ des KZ Dachau untergebracht war; dieser Lagerbereich hatte keinerlei Bezug zum Pfarrerblock. Er wurde am 4. Mai 1945 befreit.
  • Anton Kutej (1909–1941), Priester aus Kärnten
  • Carl Lampert, Monsignore, Prodekan, Prälat Innsbruck, wurde nach Aufenthalt in Dachau in Halle ermordet, † 10. November 1944
  • Alois Langhans, Stadtkaplan in Kaaden / Eger, KZ-Häftling von Dezember 1940 bis April 1945, † 1985.
  • Karl Leisner, Seligsprechung durch Papst Johannes Paul II., Diakon aus dem Bistum Münster, 17. Dezember 1944 im KZ heimlich zum Priester geweiht, Häftlingsnummer 22.356, seit 14. Dezember 1941, 4. Mai 1945 befreit, † 12. August 1945 in Planegg bei München an den Folgen der im KZ zugezogenen schweren Krankheiten[18]
  • Johannes Maria Lenz, österreichischer Priester, Ordensmann, Autor von Christus in Dachau
  • Josef Lenzel, Priester in Berlin-Niederschönhausen, * 21. April 1890, † 3. Juli 1942 in Dachau
  • Josef Lodde, Pfarrdechant in Coesfeld, Häftlingsnummer 41.551, seit 31. Dezember 1942, † 28. Februar 1943 in Dachau[18]
  • Pater Raymund (Peter) Lohausen OCist (Marienstatt), * 16. April 1897 Siegburg (Rheinland), ab 1943 in Dachau inhaftiert, † 31. Januar 1948 in Augsburg
  • Karl Maierhofer, Priester aus Wien, Häftlingsnummer 34.950, 26. August 1939 bis (?), Transport ins KZ Buchenwald, weiteres Schicksal unbekannt
  • Pater Michal Malinowski SJ, Priester aus Polen (1887–1942), † in Dachau[20]
  • Pater Petrus Karl Mangold, Franziskaner (OFM), kommissarischer Provinzial im Sudetengau, Kloster Mährisch-Trübau, seit 6. Juni 1941, † 18. Juli 1942 in Dachau
  • Pater Albert Maring SJ, Häftlingsnummer 30.516, KZ Sachsenhausen seit Sommer 1941, KZ Dachau seit 19. Juni 1942, † 8. April 1943 in Dachau
  • Elpidius Markötter, Franziskaner aus dem Bistum Münster, Häftlingsnummer 27.720, KZ Sachsenhausen seit Januar 1941, KZ Dachau seit 26. September 1941, † 28. Juni 1942 in Dachau[18]
  • Max Mayer, Priester des Bistums Augsburg, Pfarrer in Schiltberg, seit 18. Dezember 1940
  • Matthias Mertens, Priester des Bistums Münster, Häftlingsnummer 29.753, seit 17. April 1942, entlassen 9. April 1945, † 1. Februar 1970 in Gaesdonck[23]
  • Josef Meyer, Priester des Bistums Münster, Häftlingsnummer 30.219, seit Pfingsten 1942, entlassen Gründonnerstag 1945, † 24. Juli 1974 in Goch/Niederrhein[18]
  • Wilhelm Meyer, Priester des Bistums Münster, Häftlingsnummer 26.204, seit 6. Juni 1941, entlassen 29. März 1945, † (?)[18]
  • Johann Morell, tschechischer Priester, Professor, biblische Handschriften[15]
  • Emil Muhler, Priester aus München Pfarrer, Soziologe[15]
  • Pater Maurus Münch, Benediktiner aus Trier, von Oktober 1941 bis (?) 1942
  • Pater Jerzy Musial SJ, Priester aus Polen (1919–1945), † in Dachau
  • Johannes Neuhäusler, später Weihbischof in München-Freising, Autor von Kreuz und Hakenkreuz. So war es in Dachau, Saat des Bösen, war gemeinsam mit anderen prominenten katholischen Geistlichen sowie dem evangelischen Pfarrer Martin Niemöller unter privilegierten Haftbedingungen im „Ehrenbunker“ des KZ Dachau untergebracht; dieser Lagerbereich hatte keinerlei Bezug zum Pfarrerblock.
  • Josef Neunzig, Priester des Bistums Trier, vom 18. Oktober 1941 bis 8. April 1944 im KZ Dachau, Block 26/2
  • Otto Neururer, Priester in Götzens(Tirol), vorübergehend in Dachau inhaftiert, † 30. Mai 1940, im KZ Buchenwald zu Tode gequält
  • Pater Berthold Niedermoser OCist, 1955 Abt von Schlierbach
  • Wilhelm Oberhaus, Priester aus dem Erzbistum Paderborn, Häftlingsnummer 27.826, seit 10. Oktober 1941, verstorben 20. September 1942 im KZ Dachau
  • Heinrich Oenning, Priester des Bistums Münster, Häftlingsnummer 26.985, seit 22. August 1941, entlassen 13. Januar 1942, † 12. November 1977[18]
  • Franz Ohnmacht, Priester des Bistums Linz, Generaldirektor der Katholischen Aktion, inhaftiert in Dachau 17. Juni 1938 bis 26. September 1939 und 7. Dezember 1940 bis 16. März 1943, erster „Lagerdekan“, † 11. April 1954 in Linz an den gesundheitlichen Folgen der medizinischen Experimente der KZ-Ärzte in Dachau
  • Pater Anastazy Pankiewicz, polnischer Franziskaner (OFM), † 1942 im KZ Dachau, seliggesprochen
  • Hugo Pfeil, römisch-katholischer Priester, ab 15. Dezember 1940 in Dachau.
  • Pater Otto Pies, Jesuit, seit 1941, entlassen März 1945, Leiter von Befreiungsaktionen für frühere Mithäftlinge auf dem Todesmarsch Ende April 1945[13]
  • Bischof Gabriel Piguet, Erzbischof von Clermont/Frankreich, seit dem 6. Juli 1944, zunächst im Priesterblock untergebracht, in dessen Kapelle er am 26. Dezember 1944 den Diakon Karl Leisner zum Priester weihte; kurz danach wurde er in den „Ehrenbunker“ des KZ Dachau verlegt, wo bereits andere prominente katholische Geistliche sowie der evangelischen Pfarrer Martin Niemöller unter privilegierten Haftbedingungen untergebracht waren; dieser Lagerbereich hatte keinerlei Bezug zum Pfarrerblock.
  • Bernhard Poether, Priester des Bistums Münster, Häftlingsnummer 24.479, KZ Sachsenhausen seit Dezember 1941, KZ Dachau seit April 1941, † 13. Januar 1942 in Dachau[18]
  • Pater Stanislaw Podolenski SJ, Priester aus Polen (1887–1945), † in Dachau
  • Pater Roman Przystas SJ, Priester aus Polen (1908–1942), † in Dachau
  • Pater Robert Regout SJ, Niederländer, Professor an der Katholischen Universität Nimwegen, † 28. Dezember 1942
  • Pater Engelbert Rehling, Mitglied der Ordensgemeinschaft der Oblaten, Häftlingsnummer 28963, seit 26. Dezember 1941, geflohen auf dem Todesmarsch 27. April 1945, † 25. November 1976 in Aachen[18]
  • Fritz Remy, Priester des Bistums Meißen, Häftlingsnummer 22.704, seit 14. April 1942, entlassen 29. Januar 1944, † 22. September 1967 in Beuel/Rheinland[18]
  • Josef Reukes, Priester des Bistums Münster, Häftlingsnummer 27.833, KZ Sachsenhausen seit 9. Juni 1942, seit 10. Oktober 1941, befreit durch ehem. Mithäftlinge auf dem Todesmarsch April 1945, † 31. Dezember 1961[18]
  • Hermann Richarz (* 1907 in Köln, † 1985 in Troisdorf), Priester, Kaplan in Solingen, nach 1945 Pfarrer in Troisdorf[24]
  • Pater Franz Riepe (* 26. Juli 1885 in Schwagstorf/Ostercappeln bei Osnabrück, † 13. August 1942 im KZ Dachau), Steyler Missionar, Rektor des Missionshauses St. Xaver in Bad Driburg, ab 9. Mai 1941 im KZ Dachau, Häftlingsnummer 25.338
  • Hans Rindermann, Priester des Bistums Aachen, Kaplan und Rektor in Aachen-Forst, seit 7. Januar 1941
  • Pater Michal Riquet SJ, französischer Theologe, Kanzelredner in Notre Dame, Paris[15]
  • Pater Augustin Rösch, SJ, Provinzial, Mitarbeiter im Kreisauer Kreis[15]
  • Pfarrer Martin Rohrmeier, Pfarrer in Kelheim-Affecking [15]
  • Leonhard Roth (1904–1960) war ein deutscher katholischer Geistlicher, Dominikaner mit dem Ordensnamen Korbinian und Häftlingspfleger. Nach der Befreiung vom Nationalsozialismus war er Seelsorger in Dachau und machte sich als Delegierter der KZ-Priester des Comité International de Dachau um die Errichtung der Gedenkstätte des KZ Dachau verdient.
  • Johannes Rothe, Priester des Bistums Meißen[15]
  • Heinrich Rupieper, Priester aus Marl, † 1964 in Marl
  • Johann Nepomuk Sanda (1889–1969), tschechischer Priester, Pfarrer, Schriftsteller, Autor des Buches Lieder aus Dachau.[15]
  • Wilhelm Schamoni, Pfarrvikar Paderborn, Autor: Das wahre Antlitz der Heiligen
  • Georg Schelling, Priester und katholischer Journalist aus Buch, Mai 1938 bis März 1945, ab 17. März 1943 „Lagerkaplan“, ab Oktober 1944 „Lagerdekan“
  • Hermann Scheipers, Priester des Bistums Meißen, Häftlingsnummer 24.255, 28. März 1941 bis 27. April 1945, geflohen auf dem Todesmarsch, Autor des Buches Gratwanderungen – Priester unter zwei Diktaturen, seit August 1983 im Ruhestand , lebt seit 1990 wieder in seinem Geburtsort Ochtrup/Westfalen[18]
  • Laurenz Schmedding, Priester des Bistums Münster, Häftlingsnummer 58.284, KZ Dachau seit 19. November 1943, entlassen 10. April 1945, † 21. März 1972 in Westfalen[18]
  • Richard Schneider, seit 22. November 1940, 29. März 1945 entlassen
  • Heinrich Schniers, Priester des Bistums Osnabrück, Pfarrer von St.Michael Leer/Ostfr., seit 26. März 1942 in Dachau-Häftlingsnummer 29.668, Block 13/1, † 30. August 1942 in Dachau
  • Aloys Scholze, Pfarrer in Leutersdorf, KZ Dachau seit Mai 1941, † 1. September 1942 (verhungert)[13]
  • Benno Scholze, Pfarrer von Pirna[13]
  • Josef Schulte PSM, deutscher Priester, Provinzial der Pallottiner in Deutschland[15]
  • Johannes Schulz, Priester des Bistums Trier, Pfarrer in Nickenich bei Andernach, zunächst in den Konzentrationslagern Buchenwald und Sachsenhausen-Oranienburg, seit 14. Dezember 1940 im KZ Dachau, † Herbst 1942 in Dachau verhungert[25]
  • Pater Augustin Franz Karl Schulze Hessing, Benediktiner aus der Abtei Gerleve bei Coesfeld/Westfalen, Häftlingsnummer 27.835, seit 10. Oktober 1941, entlassen 27. März 1945, † 29. Juli 1975[18]
  • Pater Emil Schumann, Angehöriger der Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Missionare, Häftlingsnummer 28.808, KZ Dachau seit 5. Dezember 1941, befreit Mai 1945, † 2. Juni 1982 in Mülheim an der Ruhr[18]
  • Pater Gregor Schwake, Benediktiner aus der Abtei Gerleve bei Coesfeld/Westfalen, Kirchenmusiker, Häftlingsnummer 60.931, seit 2. Januar 1944, entlassen 10. April 1945, † 13. Juni 1967[18]
  • Josef Sebela, tschechischer Priester, Pfarrer, Vizebürgermeister von Prag[15]
  • Fritz Seitz, Block 26, deutscher Priester der Diözese Speyer, (1905–1949), „Revierpförtner“, konnte vielen Priesterkameraden helfen[15][26]
  • Erich Selzle, Priester des Bistums Augsburg, Kaplan in Lechbruck, Häftlingsnummer 21.997 (nach der 2. Inhaftierung in Dachau), 27. September 1939 bis 1940, von dort Überstellung in das KZ Mauthausen; Rücküberstellung ins KZ Dachau 6. März 1941 bis zur Befreiung 1945
  • Pater Czeslaw Seybuk SJ, Priester aus Polen (1906–1943), † in Dachau[20]
  • Pater Stanislaw Sewillo SJ, Priester aus Polen (1917–1943), † in Dachau[20]
  • Pfarrer Alois Sindler Priester des Bistums Graz-Seckau (1893–1969), Häftlingsnummer 24.340, seit 29. März 1941, befreit am 29. April 1945[15]
  • Johannes Sonnenschein, Priester des Bistums Münster, Häftlingsnummer 30.224, seit 1942, entlassen 1945, † 31. August 2003[18]
  • Hermann Stammschröer, Priester des Bistums Münster, Häftlingsnummer 27.837, seit 10. Oktober 1941, entlassen 10. April 1945, † 7. Oktober 1957[18]
  • Gottlieb Stasek, tschechischer Priester, Prälat und Arbeiterführer, verlor in Dachau das rechte Auge bei Tierversuchen[15]
  • Johann Steinbock, Priester in der Steyr-Vorstadtpfarre, 1941 Gestapo-Haft, anschließend von Januar 1942 bis zur Befreiung am 29. April 1945 im KZ Dachau, danach im Lager Dachau unter Aufsicht der US-Armee in Fleckfieberquarantäne bis zum 25. Mai 1945[27]
  • Josef Steinkelterer, österreichischer Priester, Caritas-Direktor Innsbruck[15]
  • Pater Joseph Benedikt Stoffels, luxemburgischer Priester, Angehöriger der Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Priester, am 7. März 1941 verhaftet, zunächst Häftling im KZ Buchenwald, am 22. November 1940 nach Dachau überstellt, Häftlingsnummer 27.179, † 25. Mai 1942 in der Tötungsanstalt Hartheim bei Linz
  • Gerhard Storm, Priester des Bistums Münster, Häftlingsnummer 32.281, seit 23. Juli 1942, † 28. August 1942 in Dachau[18]
  • Heinrich Sumereder, Priester des Erzbistums Salzburg, Kooperator in der Stiftsgemeinde Mattsee, inhaftiert seit 14. Dezember 1940, † 1943 im KZ Dachau
  • Ottokar Svec, tschechischer Priester, Domherr in Prag
  • Pater Stefan Szakola SJ, Priester aus Polen (1912–1942), † in Dachau[20]
  • Pater Bolesaw Szopinski SJ, Priester aus Polen (1880–1941), † in Dachau[20]
  • Pater Wladyslaw Szulc SJ, Priester aus Polen (1910–1941), † in Dachau
  • Josef Theulings, holländischer Priester, Monsignore, Theologieprofessor
  • Emil Thoma, Pfarrer aus Eppingen, seit 10. September 1941, bis ?
  • Konrad Trageser, Priester des Bistums Fulda, † 14. Januar 1942 im KZ Dachau
  • Karl Ulitzka, deutscher Priester aus Schlesien, Prälat, wurde wegen seines großen Einflusses König von Schlesien genannt[15]
  • Pater Engelmar Unzeitig, Mitglied der Ordensgemeinschaft der Marianhiller Missionsgesellschaft, seit 8. Juni 1941, Pfleger in der Flecktyphusbaracke, † 2. März 1945 in Dachau[13]
  • Pater Hermann Joseph Vell, Mitglied der Ordensgemeinschaft der Redemptoristen, am 1. Februar 1944 durch die GESTAPO in Gelsenkirchen verhaftet, zunächst inhaftiert in Gefängnissen und Zuchthäusern in Münster, Kassel, Weimar und Nürnberg, 12. April bis 12. Juli 1944 im KZ Dachau (Häftlingsnummer 66.680), anschließend in Gefängnissen und Zuchthäusern in Dachau, Nürnberg, Berlin-Moabit, Potsdam und Brandenburg, am 6. April 1945 vom Landgericht Potsdam wegen Vorbereitung zum Landesverrat zum Tode verurteilt, am 27. April 1945 durch die Rote Armee aus dem Zuchthaus Brandenburg befreit, † 19. Juli 1965 in Erfurt[28]
  • Ernst Vykoukal, tschechischer Priester, Abt von Emmaus in Prag, † September 1942, in Dachau verhungert
  • Pater Albrecht Friedrich Wagner, Priester des Bistums Augsburg, Benediktiner aus dem Kloster St. Ottilien, seit 23. Dezember 1941
  • Pater Nicolas Antonius Wampach, luxemburgischer Priester, Angehöriger der Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Priester, am 7. März 1941 verhaftet, zunächst Häftling im KZ Buchenwald, am 22. November 1940 nach Dachau überstellt, Häftlingsnummer 27.178, † 12. August 1942 in der Tötungsanstalt Hartheim bei Linz
  • Pater Leon Waszkielis SJ, Priester aus Polen (1909–1942), † in Dachau[20]
  • Karl Weiß (* 1913 in Eger, † 1998), Priester des Erzbistums Prag, nach dem Krieg im Bistum Passau tätig gewesen
  • Wilhelm Weber (1889–1963), Priester des Bistums Münster, Häftlingsnummer 64.053, KZ Dachau seit 19. Februar 1944, entlassen 10. April 1945, † 2. Februar 1963[18]
  • Eugen Weiler (1900–1992), Priester aus dem Erzbistum Freiburg, im KZ Dachau von 20. Oktober 1942 bis 11. April 1945; Verfasser mehrerer Schriften und Biografien zum Thema KZ Dachau.[29]
  • Bernhard Wensch, Jugendseelsorger aus dem Bistum Meißen, zunächst im KZ Oranienburg, seit dem 7. November 1941 im KZ Dachau, † 15. August 1942 in Dachau[13]
  • August Wessing, Priester des Bistums Münster, Pfarrer und Dechant von Hoetmar/Westfalen, Häftlingsnummer 37.138, KZ Dachau seit 2. Oktober 1942, † 4. März 1945 in Dachau[18]
  • Pater Bronislaw Wielgotz SJ, Priester aus Polen (1916–1942), † in Dachau
  • Pater Jan Zajac SJ, polnischer Priester (1911–1945), † in Dachau[20]
  • Pater Eugeniusz Zelezniak SJ, Priester aus Polen (1900–1942), † in Dachau[20]
  • Pater Heinrich Zwaans SJ (1898–1942), holländischer Priester, in Dachau wegen Verbreitung der Predigten von Bischof V. Galen, starb in Dachau an Darmerkrankung, † in Dachau
  • Jakob Anton Ziegler, Priester des Bistums Trier, Häftlingsnummer 28.875, verhaftet am 8. August 1941, seit dem 12. Dezember 1941 in Dachau, dort am 12. Mai 1944 verstorben
  • Johannes Zietsch, Priester des Bistums Meißen, Pfarrer von Großpostwitz[13]
  • Josef Zilliken, Priester des Bistums Trier, Pfarrer in Wassenach, zunächst in den Konzentrationslagern Buchenwald und Sachsenhausen-Oranienburg, seit 13. Dezember 1940 im KZ Dachau, in Haft, † Herbst 1942 in Dachau verhungert[25]
  • Johannes Zimmermann, Priester des Bistums Meißen, Kaplan in Freital, seit 27. Mai 1941 im KZ Mauthausen, danach in Dachau, entlassen am 29. März 1945, † 25. Juli 1945[13]

Siehe auch

Literatur

  • Jean Bernard: Pfarrerblock 25487, Editions Saint Paul, 2004, ISBN 2-87963-286-2 (autobiografische Erzählung, zunächst 1945 als Feuilleton-Folgen im Luxemburger Wort erschienen), Exzerpt.
  • Christian Frieling: Priester aus dem Bistum Münster im KZ. Aschendorff, Münster 1992, ISBN 3-402-05427-2.
  • Sabine Gerhardus, Björn Mensing: Namen statt Nummern. Dachauer Lebensbilder und Erinnnerungsarbeit. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2007, ISBN 978-3-374-02488-9.
  • Sales Hess: Dachau – eine Welt ohne Gott. Sebaldus-Verlag, Nürnberg 1946.
  • Bedřich Hoffman (Friedrich Hoffmann): A kdo vás zabije … Život a utrpení knežstva v koncentračních táborech. Přerov 1946, dt.: Und wer euch tötet … Leben und Leiden der Priester in den Konzentrationslagern, aus dem Tschechischen übersetzt von Anton Bornefeld, maschinenschriftliches Manuskript.
  • Justus Just: Aus der Reihe gedrängt: wie Priester vom Nationalsozialismus gesellschaftlich zerstört wurden – Dokumentation aus den Aufschreibungen meines Onkels, der sieben Jahre im KZ Dachau inhaftiert war. Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-3758-8.
  • Johann M. Lenz: Christus in Dachau. Wien 1960.
  • Jez Ignacy: Licht und Dunkel, Preiset den Herrn, als polnischer Priester im KZ Dachau, mit einem Geleitwort von Papst Johannes Paul II. Echter, Würzburg 2007.
  • Johannes Neuhäusler: Kreuz und Hakenkreuz. Der Kampf des Nationalsozialismus gegen die katholische Kirche und der kirchliche Widerstand. Verlag der katholischen Kirche Bayerns, München 1946.
  • Johannes Neuhäusler: Zeugen der Wahrheit, Kämpfer des Rechts gegen den Nationalsozialismus. Katholische Kirche Bayerns, München 1947.
  • Johannes Neuhäusler: Wie war das im KZ Dachau?: Ein Versuch, der Wahrheit näherzukommen. Kuratorium für Sühnemal KZ Dachau, 1961.
  • Schmid-Ospach, Michael; Hubert, Hans Josef; Pressestelle des WDR (Hrsg.): Es gab nicht nur den 20. Juli. u. a. Heinz Kühn zu Widerstand im Dritten Reich. Jugenddienst Verlag, Köln 1979, ISBN 3-7795-7342-3 (Dokumente aus einer Sendereihe des WDR, Beiträge von Walter Hensel, Wilhelm Niemöller, Hermann Richarz, Karl Klinkhammer, Paul Karalus).
  • Gregor Schwake: Mönch hinter Stacheldraht, Erinnerungen an das KZ Dachau. Aschendorff, 2005.
  • Hermann Scheipers: Gratwanderungen – Priester unter zwei Diktaturen. St. Benno, Leipzig 1997, ISBN 3-7462-1221-9.
  • Eugen Weller: Die Geistlichen in Dachau sowie in anderen KZ und Gefängnissen. Nachlass von Pfarrer Emil Thoma. Mödling, ca. 1971.
  • Wendel: Das Reich des Todes hat keine Macht auf Erden. Priester und Ordensleute 1933–1945 KZ Dachau. Bisher 3 Bände; Herder, Rom 2001/2002/2004; IDN 963709178.
  • Franz Zeiger: Die mit Tränen säen. Johann Steinbock – Priester in Dachau. Linz 2004, ISBN 3-902330-07-4.
  • Internationaler Karl-Leisner-Kreis (Hrsg.): Der Dachau-Altar in der Lagerkapelle des Konzentrationslagers. IKLK-Rundbrief Nr. 50, Februar 2005.
  • Jesuits Who Died in Concentration Camps. in: Catholics and the Holocaust. Dinand Library, College of the Holy Cross Worcester, MA 2000.
  • Stanislav Zámečník: (Hrsg. Comité International de Dachau): Das war Dachau. Luxemburg 2002, S. 170–180 (Kapitel Die Geistlichen in Dachau).

Filme

Weblinks

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 aus: Stanislav Zámečník: (Hrsg. Comité International de Dachau): Das war Dachau. Luxemburg 2002.
  2. Christian Frieling: Priester aus dem Bistum Münster im KZ. Aschendorff, Münster 1992, ISBN 3-402-05427-2, S. 25
  3. Leonore Siegele-Wenschkewitz: Die Kirchen zwischen Anpassung und Widerstand im Dritten Reich. in: Barmer Theologische Erklärung 1934–1984. Luther Verlag, Bielefeld 1984, ISBN 3-7858-0287-0, S. 11–29
  4. Thomas Kempter: Gott feiern in Dachau – Die Feier der Eucharistie im KZ Dachau; Diplomarbeit an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg / Breisgau; September 2005 (pdf; 1,19 MB)
  5. Der Altar befindet sich heute im Priester- und Bildungshaus Berg Moriah in Schönstatt.
  6. Stanislav Zámečník: (Hrsg. Comité International de Dachau): Das war Dachau; Luxemburg, 2002; S.170–180, Kapitel „Die Geistlichen in Dachau“
  7. United States Holocaust Memorial Museum
  8. Björn Mensing: Namen statt Nummern – Dachauer Lebensbilder und Erinnerungsarbeit; Priesterblock 26 im KZ Dachau- Gesamtverzeichnis der Lebenden, Stimmen von Dachau Nr. 4 vom 1. März 1947
  9. 9,00 9,01 9,02 9,03 9,04 9,05 9,06 9,07 9,08 9,09 9,10 9,11 9,12 9,13 9,14 9,15 9,16 9,17 Petrus Mangold, Emil Thoma: Liste der Geistlichen im KZ Dachau
  10. Werner Führer: Brunner, Peter. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 14, Herzberg 1998, ISBN 3-88309-073-5, Sp. 834–837.
  11. Karl Leisner: Priesterweihe und Primiz im KZ Dachau; herausgegeben von H.-K. Seeger, G. Latzel
  12. Dachau: Zeichen der Versöhnung. Evangelische Versöhnungskirche Dachau wird 40 Jahre; Artikel auf ekd.de vom 27. April 2007
  13. 13,00 13,01 13,02 13,03 13,04 13,05 13,06 13,07 13,08 13,09 13,10 Hermann Scheipers: Gratwanderungen – Priester unter zwei Diktaturen. St. Benno, Leipzig 1997
  14. Kurt Walter: Danzig. In: Günther Harder, Wilhelm Niemöller (Hrsg.): Die Stunde der Versuchung: Gemeinden im Kirchenkampf 1933–1945. Selbstzeugnisse. München 1963, S. 37–56.
  15. 15,00 15,01 15,02 15,03 15,04 15,05 15,06 15,07 15,08 15,09 15,10 15,11 15,12 15,13 15,14 15,15 15,16 15,17 15,18 15,19 15,20 15,21 Liste der Persönlichkeiten; in: Johannes Maria Lenz: Christus in Dachau. Wien 1960, S. 180–182
  16. KZ-Gedenkstätte Dachau: Der Weg der Häftlinge – Spuren der Privatfotografien. Audioguide Texte Deutsch; Text 372
  17. Karl Leisner: Priesterweihe und Primiz im KZ Dachau; S. 140
  18. 18,00 18,01 18,02 18,03 18,04 18,05 18,06 18,07 18,08 18,09 18,10 18,11 18,12 18,13 18,14 18,15 18,16 18,17 18,18 18,19 18,20 18,21 18,22 18,23 18,24 18,25 18,26 18,27 18,28 18,29 18,30 18,31 18,32 18,33 18,34 18,35 18,36 Christian Frieling: Priester aus dem Bistum Münster im KZ. Aschendorff, Münster 1992, S. 48ff
  19. Pfarre St. Antonius Wickrath: Der Widerstand des Kaplan Brasse
  20. 20,00 20,01 20,02 20,03 20,04 20,05 20,06 20,07 20,08 20,09 20,10 20,11 20,12 20,13 Jesuits Who Died in Concentration Camps. In: Catholics and the Holocaust. Dinand Library College of the Holy Cross, Worcester, MA 2000
  21. Hans-Karl Seeger, Gabriele Latzel: Karl Leisner – Priesterweihe und Primiz im KZ Dachau. Berlin 2006, S. 184 (Google books)
  22. Institutum Historicum Ordinis Fratrum Praedicatorum: Dominican History Newsletter, Bände 1–5; 1992–1996; Rom 1999 (pdf)
  23. Wissenschaftlicher Katholischer Studentenverein Unitas Ruhrania Bochum-Essen-Dortmund: Vier Bundesbrüder waren bei der Priesterweihe von Karl Leisner in Dachau – Zu einem neuen Lebensbild von Bbr. Matthias Mertens (1906–1970), Priester in Oberhausen-Schmachtendorf
  24. Film: „Widerstand im 3. Reich – Es gab nicht nur den 20. Juli“, 16 mm Lichttonfilm, Produktionsjahr: 1978, Regie: Paul Karalus. (sowie Dokumentation der Sendereihe)
  25. 25,0 25,1 Sales Hess: Dachau – eine Welt ohne Gott. Sebaldus, Nürnberg 1946
  26. Webseite des Institutes für Pfälzische Geschichte zu Pf. Fritz Seitz
  27. Dioezesanarchiv Linz: Biografie Johann Steinbock
  28. Initiative: Erinnerungsorte-Tafel für Pater Hermann Vell in Gelsenkirchen-Schalke
  29. Hans-Karl Seeger, Gabriele Latzel: Karl Leisner: Priesterweihe und Primiz im KZ Dachau; Anpassung, Selbstbehauptung, Widerstand, 21; LIT Verlag, Münster 2004, ISBN 3-8258-7277-7, S. 216; Scan aus der Quelle
48.27146111111111.467186111111


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Pfarrerblock (KZ Dachau) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.