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Peter Rennert

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Peter Rennert (Begriffsklärung) aufgeführt.
Peter Rennert Tennisspieler
Nationalität: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 26. Dezember 1958
(65 Jahre)
Größe: 185 cm
Gewicht: 78 kg
1. Profisaison: 1980
Rücktritt: 1987
Spielhand: Links
Einzel
Karrierebilanz: 49:60
Höchste Platzierung: 40 (28. Juli 1980)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 98:90
Karrieretitel: 2
Höchste Platzierung: 9 (23. Mai 1983)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz

Peter Rennert (geboren 26. Dezember 1958 in Great Neck, New York) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler.

Karriere

Während seiner College-Zeit spielte Peter Rennert für das Team der Stanford University.[1] Hier war er auch ein All-American.[2]

Bei der Makkabiade gewann Rennert 1977 in Tel Aviv mit Joel Ross im Doppel und mit Stacy Margolin im Mixed die Goldmedaille.[3]

Ab 1978 trat Rennert bei hochklassigen Turnieren in seinem Heimatland an. Im Juni 1978 gewann er innerhalb eines Monats gemeinsam mit Kevin Curren drei Doppelkonkurrenzen von Challenger-Turnieren, im August folgten zwei weitere Finalteilnahmen mit Curren an seiner Seite. Sein erster größerer Erfolg im Einzel war das Erreichen des Halbfinales beim Challenger-Turnier in Green Bay im Juni 1979, wo er in zwei Sätzen gegen den späteren Turniersieger Vincent Van Patten verlor. Im September unterlag er in Lincoln bei seinem ersten Finale seinem Landsmann Matt Mitchell; beim selben Turnier steckten er und Steve Denton eine Niederlage im Doppelfinale ein. Im Dezember holte er sich den ersten Einzeltitel beim Challenger von Austin, als er Robert Van’t Hof schlug. Kurz danach erreichte er bei den Australian Open 1979 zum ersten Mal das Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers; er musste sich dem US-Amerikaner Victor Amaya in drei Sätzen geschlagen geben, nachdem er im Achtelfinale Steve Krulevitz geschlagen hatte.

Im Juli 1980 folgte die erste Finalteilnahme bei einem Turnier der ATP Tour. In Newport verloren er und Fritz Buehning gegen Andrew Pattison und Butch Walts in zwei Sätzen. Im Dezember kam Rennert wie im Vorjahr beim Einzel der Australian Open 1980 erneut ins Viertelfinale, wo er von Peter McNamara besiegt wurde. Zu Beginn 1981 war er mit verschiedenen Partnern in zwei Halbfinale gekommen, bevor er an der Seite von John McEnroe in die Finalrunde von Mailand vorstieß, wo sie gegen Brian Gottfried und Raúl Ramírez verloren. Ein Jahr später kam er mit McEnroe in drei Doppelfinals, wovon sie zwei für sich entscheiden konnten. In Tampa erreichte er im Einzel außerdem das Halbfinale, später kam er bei keiner Einzelkonkurrenz mehr so weit. 1983 stand er mit McEnroe das letzte Mal in einem Doppelfinale; das Finale von Sydney verloren sie glatt in zwei Sätzen. Nach 1984 spielte er keine hochklassigen Turniere mehr.

Im Jahr 2009 wurde Rennert in die „ITA Men’s Collegiate Tennis Hall of Fame“ aufgenommen.[1]

Nach seiner aktiven Karriere war er mehr als 30 Jahre als Tennistrainer aktiv, wobei er ein eigenes Trainingsprogramm entwickelte.[4]

Erfolge

Einzel

Turniersiege

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 3. Dezember 1979 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Austin Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Robert Van’t Hof 6:3, 4:6, 7:5

Doppel

Turniersiege

ATP Tour
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 13. Juni 1982 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Queen’s Club Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John McEnroe Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Victor Amaya
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hank Pfister
7:6, 7:5
2. 17. Oktober 1982 AustralienAustralien Sydney Indoor Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John McEnroe Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Steve Denton
AustralienAustralien Mark Edmondson
6:3, 7:6
Challenger Tour
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 11. Juli 1978 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hilton Head Sand Sudafrika 1961Südafrika Kevin Curren AustralienAustralien Paul Kronk
AustralienAustralien Greg Braun
6:3, 4:6, 6:2
2. 24. Juli 1978 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Virginia Beach Hartplatz Sudafrika 1961Südafrika Kevin Curren Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joe Meyers
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Trey Waltke
6:3, 6:2
3. 31. Juli 1978 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wall Hartplatz Sudafrika 1961Südafrika Kevin Curren Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jai Di Louie
SimbabweSimbabwe Haroon Ismail
6:3, 6:2

Finalteilnahmen

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 13. Juli 1980 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Newport Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fritz Buehning Vorlage:RHO
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Butch Walts
6:7, 4:6
2. 29. März 1981 Vorlage:ITA-1946 Teppich (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John McEnroe Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brian Gottfried
MexikoMexiko Raúl Ramírez
6:7, 3:6
3. 31. Oktober 1982 Vorlage:JPN-1870 Teppich (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John McEnroe Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tim Gullikson
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tom Gullikson
4:6, 6:3, 6:73
4. 16. Oktober 1983 AustralienAustralien Sydney Indoor Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John McEnroe Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Edmondson
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sherwood Stewart
2:6, 4:6

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 ITA Men’s Collegiate Tennis Hall of Fame Inductee Archives. In: wearecollegetennis.com. Intercollegiate Tennis Association, 1. Juli 2023, abgerufen am 7. Oktober 2024.
  2. Stanford Men's Tennis: A Championship Legacy. In: gostanford.com. Stanford University, 11. Mai 2011, abgerufen am 7. Oktober 2024.
  3. Israel Basketball Team Loses out to Underdog U.S. Squad at 10th Maccabiah. In: jta.org. Jewish Telegraphic Agency, 22. Juli 1977, abgerufen am 6. Oktober 2024.
  4. Peter’s Story. In: telostennis.com. Abgerufen am 7. Oktober 2024.
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Peter Rennert aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.