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Otto Cohen (Holzwirtschaftsfunktionär)

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Otto Cohen (geboren 6. April 1871; gestorben nach 1929) war ein deutscher Kaufmann, Großhändler, Bankier und Verbandsfunktionär für die Holzwirtschaft.[1]

Leben

Otto Cohen war einer der beiden Söhne der Gebrüder Bernhard Cohen und Nathan Cohen, die 1857 in Hannover das auf die Bauwirtschaft spezialisierte Bankhaus mit angeschlossenem Holzgroßhandel Gebrüder Cohen gegründet hatten. Nachdem sein Neffe Carl Cohen schon 1895 in das Unternehmen eingetreten war, trat auch Otto am 1. April 1901 als Teilhaber in das Familienunternehmen ein.[2]

Zur Zeit der Weimarer Republik wirkte Cohen Ende der 1920er Jahre insbesondere am Firmensitz in der Prinzenstraße 17, während er privat das Haus Bödekerstraße 17 bewohnte. Daneben nahm er zahlreiche Ehrenämter wahr. Er war Vorsitzender des in Hannover sitzenden Vereins der Holzhändler Hannovers und Umgegend, Mitglied im Vorstand des Nordwestdeutschen Vereins für Holzhandel und Holzindustrie in Kassel, Mitglied des Reichsausschusses des Reichsverbandes des Deutschen Groß- und Überseehandels, Mitglied des Großhandelsausschusses bei der Industrie- und Handelskammer Hannover, Vorstandsmitglied des Wirtschaftsbundes Hannover, Beisitzer des Ständigen kaufmännischen Schiedsgerichts Hannover sowie Beisitzer der Spruchkammer Hannover des Deutsch-Niederländischen Handelsschiedsgerichts.[1]

Nachdem das Haus „Gebr. Cohen“ im Zuge der Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er Jahre alle Zahlungen einstellte und Insolvenz anmeldete, fehlen über den Verbleib Cohens genauere Informationen.[3]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 George Wenzel (Bearb.): Cohen Otto, in ders. Deutscher Wirtschaftsführer. Lebensgänge deutscher Wirtschaftspersönlichkeiten. Ein Nachschlagebuch über 13000 Wirtschaftspersönlichkeiten unserer Zeit, Hamburg; Berlin; Leipzig: Hanseatische Verlagsanstalt, 1929, S. 39; Vorschau über Google-Bücher
  2. Julius Blanck (?): Ehrentafel und Gründungsfolge der Jubiläums-Firmen der Hannoverschen Banken und Bankiers, sowie o.V.: Gebrueder Cohen, Holzhandlung und Bankgeschäft, Hannover, in Paul Siedentopf (Hauptschriftleiter): Das Buch der alten Firmen der Stadt Hannover im Jahre 1927 (DBdaF 1927), unter Mitwirkung von Karl Friedrich Leonhardt (Zusammenstellung des Bildmaterials), Jubiläums-Verlag Walter Gerlach, Leipzig 1927, S. 150, 177
  3. Gustav Voltmer: Das Bankwesen in der Stadt Hannover, seine Entwicklung und Lage, Rechts- und staatswissenschaftliche Dissertation 1931 an der Georg-August-Universitat, Gottingen 1931, S. 75 u.ö.; Vorschau über Google-Bücher
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Otto Cohen (Holzwirtschaftsfunktionär) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.