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Or Chadasch

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Die jüdische liberale Gemeinde Or Chadasch Wien wurde kurz nach dem ersten öffentlichen egalitären Gottesdienst in der Geschichte des österreichischen Judentums, der am 4.5. 1990 unter Leitung von Rabbiner Henry Brandt stattfand, als Verein "Bewegung für progressives Judentum in Österreich" gegründet.

Eeva Huber-Huber stellte der Gemeinde für die regelmäßigen Freitagabend- und Schacharit-Gottesdienste Räumlichkeiten ihres Vereines " Hilfe und Hoffnung", der sich der Hilfe für bedürftige jüdische Gemeinden in Osteuropa widmete, in der Schüttelstraße 19A/2 zur Verfügung.

1991 konnte Rabbiner Michael König mit Unterstützung der World Union for Progressive Judaism (WUPJ) als Vollzeitrabbiner für Or Chadasch angestellt werden, nach einem Autounfall aber seine Tätigkeit nicht fortsetzen. Mit Hilfe der IKG Wien konnte als Übergangslösung 1997 ein Vereinslokal in der Haidgasse 1 bezogen werden. Ab 23. Jänner 2004 konnte Or Chadasch alle Aktivitäten von der Haidgasse 1 in das neue Gemeindezentrum in der Robertgasse 2, 1020 Wien, verlagern.

Die offizielle Einweihung der Synagoge erfolgte am 22. Februar 2004. Das Engagement von Rabbiner Walter Homolka war entscheidend dafür, dass die Räumlichkeiten einer ehemaligen Druckerei adaptiert werden konnten. Der Umbau wurde nach Entwürfen von Mag. Ferydon Heschmat und Architekt Mag. Karl Peyrer-Heimstätt begonnen, die Fertigstellung und Innenausstattung erfolgte durch Ing. Samuel Huber-Huber.

2008 übernahm die Gemeinde die Organisation des großen Kongresses des European Board der WUPJ, der im März 2008 in Wien stattfand.

Seit 1991 bei Or Chadasch amtierende Rabbiner und Rabbinerinnen

  • Rabbiner Michael König (1991-1992)
  • Rabbiner Walter Rothschild (1995-1997)
  • Rabbiner Robert L. Lehman (1998-2000 )
  • Rabbinerin Eveline Goodman-Thau (2001-2002)
  • Rabbinerin Irit Schillor (2003-2005)
  • Rabbiner Walter Rothschild (Seit 2006)


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