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Noemi Berger

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Noemi Berger

Noemi Berger (geb. 1947 in Budapest) ist Rebbetzin und Ehefrau von Rav Joel Berger in Stuttgart. Sie gilt als die dienstälteste Rebbezin Deutschlands.

Leben

Noemi Berger, 1947 in Budapest geboren, wanderte bereits 1948 mit ihren Eltern nach Israel aus. Seit 1956 lebte die Familie in Wien. Rebbetzin Berger, geb. Schlesinger, setzte nach dem Abitur ihre Studien im Fach Judaistik am renommierten „Jews‘ College“ in London fort. Nach ihrer Heirat im Jahre 1970 mit Rabbiner Joel Berger lebte sie in Düsseldorf, wo Sohn Michael 1972 geboren wurde, und in Göteborg, wo Tochter Margalit 1973 auf die Welt kam.

1973 übernahm ihr Mann das Rabbinat in Bremen und ab 1981 in Stuttgart als Landesrabbiner von Württemberg. Beide Kinder studierten vor ihrer Heirat in Israel bzw. London und Oxford.

Noemi Berger stammt aus einer berühmten Rabbinerfamilie, die auf Rabbi Akiva Eger zurückgeht, und gilt als dienstälteste Rebbetzin Deutschlands.

Sie hat sich jahrzehntelang für die Gemeinden ihres Mannes intensiv engagiert. Als Rebbetzin setzte sie sich auch für die Neugründung der WIZO (Womens‘ International Zionist Organisation) in Stuttgart ein, der größten Frauenorganisation der Welt mit ihren 800 Projekten für Frauen und Kinder in Israel.

Für ihr Engagement um die Verständigung zwischen den Religionen wurden ihr das Bundesverdienstkreuz (1996) sowie die Otto-Hirsch-Medaille (2001) verliehen. Noemi Berger und ihr Mann sind seit 2006 Kuratoren der Jüdischen Kulturwochen in Stuttgart. Noemi Berger ist in ihrer Gemeinde und darüber hinaus als gute Köchin bekannt und gab vor einigen Jahren "Das koschere Kochbuch" heraus, mit über 220 Familien-Rezepte aus der koscheren Küche sowie Erläuterungen zu den Jüdischen Feiertagen (ausverkauft, Neuauflage evtl. 2018).


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