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Nanterre

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Nanterre
Wappen von Nanterre
Nanterre (Frankreich)
Nanterre
Region Île-de-France
Département Hauts-de-Seine
Arrondissement Nanterre
Kanton Hauptort von 3 Kantonen
Koordinaten 48° 53′ N, 2° 12′ O48.8905555555562.203611111111140Koordinaten: 48° 53′ N, 2° 12′ O
Höhe 40 m (22–127 m)
Fläche 12,19 km²
Einwohner 90.722 (1. Jan. 2012)
Bevölkerungsdichte 7.442 Einw./km²
Postleitzahl 92000
INSEE-Code
Website www.mairie-nanterre.fr

Nanterre ist ein am Ufer der Seine gelegener westlicher Vorort der französischen Hauptstadt Paris. Die Gemeinde mit 90.722 Einwohnern (Stand 1. Januar 2012) ist Sitz des Département Hauts-de-Seine und seit 1966 Sitz des Bistums Nanterre. Die Einwohner wurden früher Nanterrois genannt. Heute werden sie Nanterriens genannt.

Nanterre teilt sich das bekannte Hochhausviertel La Défense mit den Nachbargemeinden Courbevoie und Puteaux.

Entwicklung der Einwohnerzahl

  • 1962: 83.416
  • 1968: 90.332
  • 1975: 95.032 (20. Febr.)
  • 1982: 90.371 (4. März)
  • 1990: 84.565 (5. März)
  • 1999: 84.325 (8. März)
  • 2011: 89.476 (1. Jan.)

Geschichte

Nanterre ist Sitz der Université de Paris X, an deren philosophischer Fakultät mit der Bewegung 22. März die 68er-Bewegung Frankreichs ihren Ausgangspunkt nahm.

Die Gemeinde tendiert politisch zur Linken und wird seit 1935 – nur unterbrochen unter der deutschen Besatzung von 1940 bis 1944 – von kommunistischen Bürgermeistern regiert, derzeit ist dies Patrick Jarry. Die Ansiedlung des neuen Hauptquartiers des rechtsgerichteten Front National im Jahr 2007 wurde daher von massiven Protesten begleitet.

Datei:Place de la Defense 2004.jpg
Blick von der Place de la Defense auf den „Voie des Sculptures“, im Hintergrund der Arc de Triomphe

2002 gab es in Nanterre einen Amoklauf.

Sehenswürdigkeiten und Kultur

  • La Defense: La Defense ist ein modernes Büro-Hochhausviertel mit großen Plätzen, der Verkehr wurde dort komplett unter die Oberfläche verlegt. Auf den Plätzen zwischen interessanter zeitgenössischer Architektur befindet sich ein 'Freilichtmuseum' mit etwa sechzig Werken großer moderner zeitgenössischer Künstler, darunter Niki de Saint Phalle und Joan Miró.
  • Théâtre des Amandiers: Das Théâtre des Amandiers ist ein kultureller Mittelpunkt Nanterres.

Bildung

Wirtschaft

Nanterre ist Standort der Automobil-, Elektro-, Maschinen-, Metall- und Nahrungsmittelindustrie sowie der kosmetischen Industrie.

Sport

Der Basketballverein JSF Nanterre spielt seit 2011 in der höchsten Spielklasse Frankreichs, der LNB Pro A. 2013 gewann JSF erstmals die französische Meisterschaft.

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

 Commons: Nanterre – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Nanterre aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.