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Nadschran

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Provinz Nadschran. Für die gleichnamige Hauptstadt siehe Nadschran (Stadt).
نجران
Nadschran
Lage
Basisdaten
Staat Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Staat
Hauptstadt NadschranVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges
Fläche 149.511 km²
Einwohner 484.895 (2010)
Dichte 3,2 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 SA-10
17.49166666666744.132222222222

Nadschran (arabisch ‏نجران‎, manchmal auch Nadjran; altsüdarabisch ngrn) ist eine Provinz im südwestlichen Saudi-Arabien mit 484.895 Einwohnern (Stand 2010) und einer Fläche von 149.511 Quadratkilometer.

In einer großen Taloase befindet sich die gleichnamige Hauptstadt. Die Provinz grenzt an Asir im Westen, an den Jemen im Süden und an die Rub al-Chali im Osten. Neben der Weidewirtschaft wird in den Oasen Weizen, Hirse und Obst angebaut.

Das Gebiet wird im 7. Jahrhundert v. Chr. erstmals erwähnt. Damals befand es sich unter dem Einfluss der Sabäer von Ma'rib beziehungsweise der anderen südarabischen Reiche. Im 5. und 6. Jahrhundert befand sich hier eine große christliche Gemeinde.

Die Christen des Nadschran

Die Christen des Nadschran gehörten zu dem arabischen Stamm der Banu 'l-Harith ibn Ka'b (auch: Balharith) und waren insbesondere Anhänger des monophysitischen Christentums. Das wohlhabende und fruchtbare Nadschran, durch das zwei wichtige Karawanenrouten führten, wurde zur Zeit des byzantinischen Einflusses in der Region (525–570) zur heiligen Stadt der christlichen Araber.[1]. Die persische Eroberung des südlichen Arabiens im Jahre 570 und das Aufkommen des Islam hatten großen Einfluss auf die Region. Mit Mohammed erreichten die Christen im Jahre 631 ein Schutzabkommen, bei dem sie ihre Religion unter Zahlung eines Tributs weiter ausüben durften. Unter dem Kalifat von Umar (633–644) wurden sie aus dem Nadschran vertrieben.

Neuzeit

Nach einigen Kämpfen schlossen sich die Stämme im 18. Jahrhundert den Wahhabiten und der Dynastie der Saud an.

Einzelnachweise

  1. Irfan Shahîd: Art. Nadjrān, in: Encyclopaedia of Islam, New Edition, Bd. 7 (1993), S. 871f.

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Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Nadschran aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.