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Moses Apfelbaum

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Moses Apfelbaum auch Mojzesz, Maurycy Appelbaum (geb. 1887 in Mszczonów; gest. 3. Januar 1931 in Kattowitz) war ein polnischer Maler, Graphiker und Theaterdekorateur.

Leben

Apfelbaum entstammte einer jüdisch orthodoxen Familie. Schon in jungen Jahren verließ er die Familie und begab sich nach Warschau und später nach Kalisz, wo er als Schildermaler und später als Entwerfer für Stoffmuster für eine Textilfabrik tätig war. Ab 1906 studierte er Kunst in Wien, Deutschland und Holland, später an der Kunstakademie in Liverpool als Stipendiat und in London, wo 1918 seine erste Sonderausstellung stattfand. 1921 kehrte Apfelbaum nach Polen zurück und ließ sich in Kattowitz nieder. Er war Mitglied der Kattowitzer Künstlergruppe. Zu seinen wichtigsten Arbeiten gehörten die 1926 zusammen mit dem Maler Samuel Cygler und dem Bildhauer Chaim Hanft gestalteten Fresken für die alte Holzsynagoge von Będzin (nicht erhalten) sowie Fresken in der Synagoge von Lowicz (nicht erhalten). Daneben war er am jüdischen Theater in Warschau als Bühnenbildner tätig. [1]

Moses Apfelbaum malte Bilder mit jüdischer Thematik sowie Bilder aus dem Leben der polnischen Grubenarbeiter in Schlesien. In seinen Arbeiten zeigen sich Einflüsse der zeitgenössischen englischen Kunst [2]

Einzelnachweise

  1. Thieme-Becker
  2. Allgemeines Künstlerlexikon

Ausstellungen

1918 London / 1931 Gedenkausstellung in Warschau und Katowice, Jüdische Gesellschaft zur Verbreitung der schönen Künste in Katowice. – 1930 Kraków, jüd. Akad. Haus: Ausst. jüd. Maler .

Literatur

Lit.: Chaim Goldberg, Hersz Weber u. Otto Schneid, M. A., Warschau 1931, m. Abbn. Jüd. Literaturlex. (Zalmen Rajzen), 1155f. (jüd.). — Jüd. Gesellsch. — Lex. (jüd.), Warschau 1939, m. Abbn. J. Sandel, Jüd. Motive in d. poln. Kst (jüd.), Warschau 1954, p. 244/53, m. Abbn. — Illustr. Woche (jüd.), 20.3.1924. — Kat. d. Frühj.-Salon in d. jüd. Gemeinde, Warschau 1922. — Literar. Bleter (jüd.), 10 (1927); 36 (1927), m. Abb., 12, 19 (Abb.), 24, 25; 1929, 2, 8, 26 (Abbn), 30, 37, 38 (Abbn); 1931. — Sztuki Piękne, 1930, p. 496; 1931, p. 98, 272. — Menorah (Wien), Juni 1931, m. Abbn. — Wiadomści Liter., 31.1.1937. — Nasz Przegląd Illustr., 1924 Nm 232, 233, 237. — Weltspiegel, 1928 Nr 48. J. Sandel

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