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Morris Barney Dalitz

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Moe Dalitz

Morris Barney „Moe“ Dalitz (geb. 25. Dezember 1899 in Boston, Massachusetts; gest. 31. August 1989) war ein US-amerikanischer Kosher Nostra, der aber auch als Philanthrop bekannt war. Seine Rolle bei der Entwicklung von Las Vegas trug ihm die Betitelung als „Mr. Las Vegas“ ein.

Leben

Frühe Jahre

Moe wuchs in Michigan auf und arbeitete zunächst in der elterlichen Wäscherei. Nach Beginn der Alkoholprohibition wurde auch er 1919 zu einem Alkoholschmuggler, wobei sein Zugriff auf Wäscherei-Lieferwagen sich als nützlich erwies.

Er wurde schnell zu einem führenden Mitglied des sogenannten „Cleveland Syndicate“ in Ohio, welche für ihr gewalttätiges und kriminelles Vorgehen berüchtigt war. Partner von Moe waren vor allem Louis „Lou Roddy“ Rothkopf, Leo „Charles Polizzi“ Berkowitz, Morris Kleinman und Sam A. Tucker.

Sie operierten etwa im Gebiet zwischen Cleveland, Detroit in Michigan und Ann Arbor in Michigan und waren eines der Glieder in der Schmugglerkette, die Alkohol von Kanada und Mexiko in die Vereinigten Staaten brachte; insbesondere unterhielten sie Verbindung zum „Maceo syndicate“ in Mexiko.[1]

Moe unterhielt auch enge Verbindungen ins Little Italy von Cleveland, vor allem im Gebiet der Murray Hill und Mayfield Road. Zu nennen sind die Brüder Fred „Freddy“ King und John „Johnny King“ Angersola, Alfred „The Owl“ Polizzi, sowie die Brüder Frank und Anthony Milano.

Moe investierte sein illegalen Gewinne auch in legale Geschäfte, betrieb aber z.B. auch viele illegale Kasinos in Cleveland.

Las Vegas

In den 1940er Jahren investierte Moe Dalitz in Las Vegas in das Desert Inn, da der eigentliche Erbauer Wilbur Clark insolvent geworden war. Als das Desert Inn 1950 eröffnete, blieb Clark das offizielle Gesicht im Vordergrund und Dalitz blieb als wahrer Eigentümer der Mann im Hintergrund. Nach dem Tod von Tony Cornero hielt er auch für einige Zeit die Fäden des Stardust (Hotel und Kasino) in den Händen.

1967 - die Unterwanderung Kasinos der La Cosa Nostra in Las Vegas war nicht mehr tragbar - verkaufte Dalitz seine Anteile vom Desert Inn an Howard Hughes. Huhes war 1966 nach Las Vegas gekommen und hatte zwei komplette Etagen angemietet. Am 1. März 1967 kaufte Dalitz das Desert Inn für 13 Mio US-Dollar. Dies war der Beginn weiterer Käufe ähnlicher Komplexe durch Hughes in Las Vegas.

Späte Jahre

Zusammenstellung verschiedener Aufnahmen von Moe Dalitz

Auch danach stand Dalitz unter ständiger Beobachtung der Strafverfolgungsbehörden, da Dalitz Verbindungen zu dem Gewerkschafter Jimmy Hoffa und Lew Wassermman von MCA unterhielt, gegen die staatliche Untersuchungen liefen. Hoffa hatte seine Verbindung zu Dalitz zugegeben; Wassermann hatte in einem Club in Cleveland angefangen, den Dalitz und seine Geschäftsfreunde betrieben.

Das FBI ging auch von einer führenden Rolle von Dalitz im Umfeld von Meyer Lansky aus.

In den 1970er Jahren wurde Dalitz im Penthouse Magazine durch eine Artikel von Lowell Bergman extrem diffamiert, der sich mit dem Rancho La Costa beschäftigte, einem Kasino welches durch Gelder der Teamsters errichtet worden war.

Dalitz unterstützte Paul Laxalt - Senator von Nevada - mit tausenden von US-Dollar als Wahlkampfhilfe.

Literatur

Adaptionen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Newton, Michael: Mr. Mob: The Life and Crimes of Moe Dalitz. McFarland 2009, Seite 40-41
  2. [1] auf books.google.com
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Morris Barney Dalitz aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.