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Michael Hartmann (Politiker)

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Michael Hartmann (2008)

Michael Hartmann (* 11. Mai 1963 in Pirmasens) ist ein deutscher Politiker (SPD). Seit 2002 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages.

Ausbildung

Nach dem Abitur 1982 am neusprachlichen Gymnasium Pirmasens begann er ein Studium der Politikwissenschaft, der Soziologie und der deutschen Volkskunde an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Politische Karriere

Hartmann trat 1983 in die SPD ein. Von 1995 bis 1999 arbeitete er als Referent für die Betreuung der Untergliederungen und Kommissionen sowie Beratung bei Kommunal- und Urwahlen beim rheinland-pfälzischen Landesverband der SPD. Danach war er von 1999 bis 2002 Pressesprecher des damaligen rheinland-pfälzischen Innenministers Walter Zuber.

Er ist seit 1999 Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Mainz-Bingen und gehört seit 2004 dem Landesvorstand und dem Präsidium der SPD in Rheinland-Pfalz an.

Von 1996 bis 2005 war er Vorsitzender der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) im Landkreis Mainz-Bingen.

Politische Positionen

Hartmann nahm auf der Seite wen-waehlen.de zu seinen politischen Positionen Stellung.[1]

Abgeordneter

Michael Hartmann war von 1999 bis 2004 Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion des Ortsgemeinderates Wackernheim und ist seit 2004 auch Abgeordneter im Kreistag des Landkreises Mainz-Bingen.

Seit 2002 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 2006 bis November 2007 war Hartmann stellvertretender Vorsitzender des Geheimdienst-Untersuchungsausschusses und war vom November 2007 bis 2009 Obmann der SPD-Bundestagsfraktion in diesem Ausschuss. Von Oktober 2011 bis Juli 2014 war er innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.

Michael Hartmann ist zuerst als direkt gewählter Abgeordneter des Bundestagswahlkreises Mainz in den Deutschen Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 40,9 % der Erststimmen. Bei der Bundestagswahl 2009 verlor Hartmann sein Direktmandat an Ute Granold, zog aber über die Landesliste in den 17. Deutschen Bundestag ein.[2] Er ist in der 17. Wahlperiode Mitglied des Bundestags-Innenausschusses. Bei der Bundestagswahl 2013 zog er erneut über die Liste in den Bundestag ein. Er ist Obmann seiner Fraktion im Innenausschuss sowie Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums.

Öffentliche Ämter

Von 1994 bis 1999 war Michael Hartmann erster Beigeordneter der Gemeinde Wackernheim.

Gesellschaftliche Ämter

Hartmann ist stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates der „MAGENZA-Stiftung“ für jüdisches Leben in Mainz, Mitglied des Stiftungsrates der „Stiftung Hoher Dom zu Mainz“, Mitglied des Stiftungskuratoriums der Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung im Weiterbildungszentrum Ingelheim und Mitglied des Arbeitskreises „politische Grundfragen“ des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). 2007 wurde Michael Hartmann zum Präsidenten des in Mainz ansässigen Deutschen Baseball- und Softballverbandes gewählt. Er ist Mitglied des Vereins Rheinhessen gegen Rechts e.V.

Drogenvorwürfe

Am 2. Juli 2014 wurde seine politische Immunität als Abgeordneter aufgrund von Ermittlungen im Zusammenhang mit Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz vom Deutschen Bundestag aufgehoben. Er trat daraufhin als innenpolitischer Sprecher der SPD zurück.[3] Bei mehreren Durchsuchungen, die unmittelbar vor Bekanntwerden der Vorwürfe am selben Tag durchgeführt wurden, wurden keine Drogen gefunden.[4] Der SWR wies darauf hin, dass Hartmann sich 2013 gegen die Legalisierung sogenannter weicher Drogen wie Marihuana ausgesprochen hatte.[5]

Literatur

  • Kürschners Volkshandbuch, Deutscher Bundestag, 18. Wahlperiode (•), 2013–2017, 128. Auflage, Stand: 16. Januar 2014; S. 124

Weblinks

 Commons: Michael Hartmann (Politician) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Wen wählen: Michael Hartmann In: wen-waehlen.de zur Bundestagswahl 2013.
  2. Michael Erfurth: Vier Mainzer nach Berlin? In: allgemeine-zeitung.de. Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG, 28. September 2009, abgerufen am 30. Oktober 2010.
  3. Hartmann soll Drogen zum Eigengebrauch erworben haben In: sueddeutsche.de vom 2. Juli 2014.
  4. Wohnungsdurchsuchung: Ermittler finden keine Drogen bei SPD-Politiker Hartmann In: spiegel.de vom 3. Juli 2014.
  5. Immunität nach Drogenvorwürfen aufgehoben / SPD-Innenexperte Michael Hartmann tritt zurück In: swr.de vom 2. Juli 2014.
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Michael Hartmann (Politiker) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.