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Marco Borradori

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Marco Borradori (2019)

Marco Borradori (* 6. Juni 1959 in Sorengo; † 11. August 2021 in Lugano), heimatberechtigt in Gordola, war ein Schweizer Politiker (Lega). Er war Staatsrat und Nationalrat, ab 2013 bis zu seinem Tod Stadtpräsident von Lugano.

Leben

Borradori wuchs in Lugano auf als Sohn des einflussreichen Anwalts und Notars Elio Borradori (1927–2016).[1] Er studierte Jurisprudenz an der Universität Zürich.

Vom 25. November 1991 bis zum 11. April 1995 war er im Nationalrat. Von April 1992 bis April 1995 war er Gemeinderat von Lugano. Ab dem 2. April 1995 war Borradori Tessiner Staatsrat, bis 2015 (den er 1999, 2003, 2008, 2012 präsidierte) und wurde viermal wiedergewählt. Er war Vorsteher des Bau-, Verkehrs- und Umweltdepartements. Bei den kantonalen Wahlen vom 1. April 2007 erreichte er mit über 81'000 Stimmen das beste Resultat aller Kandidaten. Bei den Wahlen 2011 wurde er wiedergewählt.

Im April 2013 trat er zu den Wahlen der Stadtregierung von Lugano und wurde zum Stadtpräsidenten als Nachfolger von Giorgio Giudici gewählt.[2] Deshalb trat er aus der Kantonsregierung zurück. Sein Nachfolger wurde Michele Barra.[3]

Am 10. August 2021 erlitt Borradori beim Joggen einen Herzstillstand, an dessen Folgen er einen Tag später im Alter von 62 Jahren starb.[4] Er hinterliess eine Tochter.[1]

Weblinks

 Commons: Marco Borradori – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Gerhard Lob: Marco Borradori: Der charmante Mediator. In: Luzerner Zeitung, 11. August 2021.
  2. Borradori wird Gemeindepräsident von Lugano bei news.ch, 22. April 2013 (abgerufen am 25. April 2013).
  3. Michele Barra wird neuer Tessiner Lega-Staatsrat bei news.ch, 15. April 2013 (abgerufen am 25. April 2013).
  4. Michele Coviello: Nach Herzstillstand beim Joggen: Luganos Stadtpräsident ist tot. In: nzz.ch. 11. August 2021, abgerufen am 11. August 2021.
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Marco Borradori aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.