Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

Louis-Lewandowski-Festival

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Vorlage:Infobox Festival Das Louis-Lewandowski-Festival ist ein seit 2011 jährlich im Winter stattfindendes Musikfestival für jüdische Liturgie und synagogale Chormusik in Berlin. In den vergangenen Jahren fanden im Rahmen des Festivals ebenfalls Konzerte in Potsdam statt. Schirmherren der Veranstaltung sind der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD) und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Dr. Gideon Joffe. [1]

Geschichte

Das Festival wurde 2011 von Nils Busch-Petersen, Geschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e.V. (HBB), ins Leben gerufen. Als Motivation nennt der Festivaldirektor die historische Verantwortung des Handels gegenüber der jüdischen Bevölkerung, deren Geschäfte in der Reichspogromnacht am 9. November 1938 geplündert und deren Schaufenster eingeschlagen wurden - worauf die Bezeichnung „Reichskristallnacht“ zurückgeht. Musikalischer Schwerpunkt liegt seit Bestehen des Louis-Lewandowski-Festivals auf der jüdischen Liturgie von Louis Lewandowski, des großen Reformators synagogaler Musik. Synagogale Musik ist ein Wechselgesang zwischen Kantor und Chor, begleitet von feierlichen Orgelklängen.[2] Hauptträger und Förderer des Louis-Lewandowski-Festivals ist der Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V. (HBB) und seine Mitglieder. Das Festival findet seit seiner Gründung im Jahr 2011 in unterschiedlichen Synagogen und Kirchen in Berlin und Potsdam statt. Bisher sind im Rahmen des Louis-Lewandowski-Festival mehr als 1500 Chorsängerinnen und -sänger, Solisten und Kantoren aus aller Welt aufgetreten.[3]

Auftretende Chöre, Solisten und Ensembles

2011

Johannesburg Jewish Male Choir, Ensemble Vocal Hébraica de Strasbourg, Synagogal Ensemble Berlin, Zamir Chorale Boston, Synagogenchor Zürich

2012

Le Chant Sacré, Ramatayim Men´s Choir, Toronto Jewish Male Choir, L´Ensemble Choral Copernic, The Warsaw Singers, Yakar-Chor, Synagogal Ensemble Berlin

2013

Leipziger Synagogalchor, The Upper Gallilee Choir, Breslauer Synagogalchor, The Zimratya Cantors Choir, Synagogenchor Basel, The Professional Choir of Belsize Square Synagogue, Synagogal Ensemble Berlin

2014

Ensemble Vocal Hébraica de Strasbourg, Amakim Choir, Zamir Chorale of Boston, The Voices of Israel Ensemble, London Jewish Male Choir, Coro Ha-Kol, Synagogal Ensemble Berlin

2015

The Moscow Male Jewish Capella, Jugendchor Synagoge Pestalozzistraße, Jerusalem Cantors´ Choir, London Cantorial Singers, Vocaliza Women´s Choir of Tel Aviv, Synagogal Ensemble Berlin

2016

The Lewandowski Chorale, Jugendchor Synagoge Pestalozzistraße, Ensemble Profeti Della Quinta, Leipziger Synagogalchor, Synagogal Ensemble Berlin, Belsize Youth Choir

2017

Tivon Israle Chamber Choir, Jerusalem A-Capella Singers, Synagogal Ensemble Berlin, Zemel Choir

2018

Sinfonieorchester Czernowitz, Cecilia Ensemble, The Moscow Male Jewish Capella, Saxofonquadrat, Ensemble Barocameri, Adi Classical Young Choir, Synagogal Ensemble Berlin [4]

Einzelnachweise


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Louis-Lewandowski-Festival aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.