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Lotte Rotholz

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Lotte Rotholz (geborene Jastrow, 25. September 1923 in Bad Bentheim) war eine deutsche Widerstandskämpferin und Opfer des Holocaust.

Lotte Jastrow besuchte bis 1938 die Jüdische Volksschule der IV. jüdischen Gemeinde in Berlin machte dann eine zweijährige Schneiderlehre. Sie war bis zu Verbot 1937 Mitglied im "Ring - Bund jüdischer Jugend" und gehörte den zionistischen Werkleuten an. Im Dezember 1941 heiratete sie Siegbert Rotholz. Wohl im Frühjahr 1941 schlossen sie sich einem Diskussionskreis im Umfeld der kommunistischen Widerstandsgruppe um Herbert Baum an. Mitglieder dieser Widerstandsgruppe verübten am 17. Mai 1942 einen Brandanschlag auf die nationalsozialistische Propagandaausstellung "Das Sowjet-Paradies". In Folge wurde die Gruppe enttarnt, Lotte und Siegbert Rotholz wurden festgenommen. Am 10. Dez. 1942 verurteilte der Volksgerichtshof Lotte Rotholz zu 8 Jahren Zuchthaus. Am 14. Oktober 1943 wurde sie nach Auschwitz deportiert. Sie überlebte das Vernichtungslager nicht.[1] [2]

Einzelnachweise

  1. : Biografie Stolpersteine in Berlin
  2. : Siegbert und Lotte Rotholz – Angehörige der Widerstandsgruppe Baum Bildungsserver Berlin Brandenburg


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