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Liste von Universitäten mit Lehrstühlen für Hebräisch

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Dies ist eine Liste von Lehrstühlen für Hebräisch bzw. von Universitäten oder Institutionen, an denen Lehrstühle für Hebräisch (siehe auch Hebraistik, Hebräischunterricht & Hebraicum) eingerichtet wurden.

Die ersten Lehrstühle im christlichen Europa wurden 1488 in Bologna (Universität) und 1514 in Rom (La Sapienza) gegründet, weitere in Salamanca, Paris und Oxford (siehe auch Konzil von Vienne (1311-1312)).[1] Als Begründer des Faches der Hebraistik in Europa gilt der deutsche Humanist Johannes Reuchlin (1455–1522). Reuchlin empfahl die Gründung von zwei Hebräisch-Lehrstühlen an jeder deutschen Universität.[2]

Übersicht

Die nach heutigen Ländern sortierte Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im weiteren Sinne werden gelegentlich auch solche Lehrstühle für Judaistik, Bibelwissenschaften, Theologie, orientalische Sprachen, Jiddisch, Semitistik, Hebräische Literatur usw. oder auch Akademien usw. einbezogen. Einige prominente Lehrstuhl-Inhaber werden – vorerst noch in grober und zumeist sehr unvollstängier Auswahl - namentlich aufgeführt. Die Institutionen wurden meist in ihren modernen Bezeichnungen bzw. Übersetzungen angegeben. Schwerpunkt der Liste sind historisch bedeutsame nicht-jüdische Institutionen, wobei der Schwerpunkt auf Universitäten bzw. weiteren höheren Bildungseinrichtungen liegt, d.h. nicht auf jüdischen Schulen oder Rabbiner-Seminaren. Nicht zu allen Zeiten konnten Juden als Professoren an Universitäten tätig sein.

Belgien

Dänemark

Deutschland

(siehe auch Universität Königsberg (Ostpreußen))

Frankreich

Irland

Israel

Italien

Litauen

Niederlande

Österreich

Polen

Russland

Schweiz

Spanien

Ungarn

Vereinigtes Königreich

England

Schottland

Wales

Vereinigte Staaten

Literatur

Weblinks

Siehe auch

Einzelnachweise und Fußnoten

  1. vgl. Alberto Cantera: Studien zur Pahlavi-Übersetzung des Avesta. 2004 (Online-Teilansicht)
  2. Avner Shamir: Christian Conceptions of Jewish Books: The Pfefferkorn Affair. 2001, S.65 (Online-Teilansicht) – vgl. die Textpassage in den Collected papers; historical, literary, travel and miscellaneous (1921) von Adolphus William Ward (1837-1924): „The ordinance of the Council of Vienne, which commanded the foundation of Hebrew Chairs at the principal Universities of the Continent, had remained all but a dead letter; and no German University was included in the number. At Paris, Reuchlin had learnt no Hebrew; in Italy, he at first found it extremely difficult to obtain an Old Testamentin the original tongue.
  3. Jacques Cappel (französisch)
  4. Jacques Cappel (französisch)
  5. Samuel Joseph Fuenn (englisch)
  6. King's College, Aberdeen
  7. George Bush (englisch
  8. Moshe Davis (englisch)
  9. hum.huji.ac.il (offizielle Website)
  10. Rajmund Pietkiewicz (polnisch)


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