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Liste von Persönlichkeiten der Stadt Czernowitz

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Diese Liste enthält in Czernowitz geborene sowie zeitweise hier lebende, sowie für die Stadt wichtige Persönlichkeiten. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Ehrenbürger

In alphabetischer Reihenfolge

Söhne und Töchter

In alphabetischer Reihenfolge

Personen mit Beziehung zur Stadt

  • Mosche Altman, (1890–1981), jiddischer Schriftsteller, lebte und starb in Czernowitz
  • Hermann Bahr, Autor von Erinnere dich an Czernowitz!, 1975
  • Lothar Baier, Autor von Stadt des Sprachenstreits. 1995
  • Margit Bartfeld-Feller, Autorin von Czernowitz, nur ein Traum!, 2002
  • Ruth Beckermann, Autorin von Erdbeeren in Czernowicz, 1985
  • Kurt Blaukopf, Autor von Meine Geburtsstadt und ihr Theater.
  • Antonin Borovec, auch Anton Borowetz (1870–1925), tschechoslowakischer Diplomat in Czernowitz, Begründer des „Sozial innovativen Konzeptes für Witwen und Waisen“
  • Johanna Brucker (1917 in Prag - 2002) Schriftstellerin, Lyrikerin, Dichterin von Deutsches Haus, 1990
  • Otto Brusatti, Autor von Apropos Czernowitz, 1990
  • Martin Buber, ein sog. „Wahl-Galizier“, hielt am 7. April 1939 im Czernowitzer Jüdischen Haus einen Vortrag über die "Nationale Erziehung"
  • Josef Burg (1912–2009), auf Jiddisch schreibender Erzähler, lebte den größten Teil seines Lebens in Czernowitz
  • Raban von Canstein (1845–1911), Jurist, Mitglied des akademischen Senats
  • Andrei Corbea-Hoișie, Verf. von Czernowicz, mon amour! 2002
  • Max Diamant, Autor von Beim Plastiker Opanas Schewtschukewicz, 1932
  • Mihai Eminescu (1850–1889), rumänischer Nationalschriftsteller, besuchte die rumänische Schule in Czernowitz
  • Osyp Jurij Fed'kovyc (1834 - 1888), auch Fedkovicz, Gedicht Am Tscheremusch, wieder veröff. 1985
  • Mojsej Fishbejn, Moses Fishbein, Moysey Fišbejn, Autor von Paul Celan zum Gedenken. In Ukrainisch 1996, in Deutsch 2004
  • Karl Emil Franzos (1848–1904), Schriftsteller und Publizist, wuchs in Czernowitz auf und setzte mit Die Juden von Barnow (1905) dem jüdischen Ghetto ein literarisches Denkmal
  • Marie Fürstin Gagarin (1904 - 1993), beschreibt in ihren Erinnerungen Blond war der Weizen der Ukraine ausführlich Czernowicz
  • Gala Galaction, eigentlich Grigore Pisculescu (1879–1961), Schriftsteller
  • Leopold Gegenbauer (1849–1903), Mathematiker
  • Josef von Geitler (1870–1923), Physiker
  • Alois Golbacher (1837–1924), Altphilologe
  • Veit Graber (1844–1892), Entomologe und Zoologe Österreich-Ungarns
  • Nora Gray (* 1929), Lyrikerin, Autorin von Czernowicz ist überall.
  • Hans Gross (1847–1915), Kriminologe
  • Otto von Habsburg, 1978 Hauptredner beim Hundertjährigen Jubiläum der Universität Czernowitz (im Exil in Linz, von der Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen), erster eigener Besuch vor Ort 2007
  • Alois Handl (1837–1915), Physiker
  • Georg Heinzen, Autor von Wo die Hunde die Namen olympischer Götter tragen, (d. i. Czernowitz) 1991
  • Ninon Hesse, Verf. von Briefe an Hermann Hesse, veröff. 2000, berichtet darin über Aufenthalte in Czernowitz
  • Isidor Hilberg (1852–1919), Psychologe, später Rektor der Universität
  • Carl Hiller (1846–1912), Jurist
  • Nicolae Iorga, Verf. von Czernowitz, über das jüdische Czernowitz. Aus dem Rumänischen 1998
  • Emil Kaluzniacki (1845–1914), Slawist
  • David Kaufmann (1852–1899), Historiker, Theologe
  • Leon Kellner (1859–1928), Anglist
  • Else Keren 1924–1995, Dichterin von Czernowitz, 1983
  • Anton Keschmann (1870–1947), Bezirkshauptmann und Abgeordneter zum Reichsrat, setzte sich für die Vertriebenen aus der Bukowina ein; später Senatspräsident des österr. Verwaltungsgerichtshofes
  • Friedrich F.G. Kleinwächter (1877–1959), Jurist, studierte in Czernowitz
  • Friedrich von Kleinwächter (1838–1927), Nationalökonom, lehrte in Czernowitz
  • Alfred Klug (1883–1944), Germanist
  • Olha Kobylanska (1863–1942), ukrainische Schriftstellerin, lebte seit 1891 in Czernowitz
  • Arthur Kolnik (1890–1972), Illustrator und Maler
  • Vasyl Koželanko (* 1957), Autor von Eine Stadt, in der die Straßen mit Rosensträuchern gefegt werden. Ukrainisch und Deutsch 2004
  • Karl Kraus, schrieb über Czernowitz in Aus Redaktion und Irrenhaus, Die Fackel 30. Jg. Juni 1928 S. 781 - 786
  • Johannes Kromayer (1859–1934), Historiker
  • Johann Loserth (1846–1936), Historiker
  • Sophia Majdans'ka, geb. 1948, Autorin von Die dankbare Bukowina, in Ukrainisch 1999, in Deutsch 2004
  • Ossyp Makowej (1867–1925), Ukrainist und Chefredakteur der Bukowyna
  • Alfred Margul-Sperber (1898–1967), deutschsprachiger Schriftsteller und Übersetzer
  • Anton Marty (1847–1914), Philosoph
  • Jacob Melzer (* 1922), Autor von Das neue Regime[1]
  • Philipp Menczel 1872–1941 (USA), Rechtsanwalt, Journalist, Herausgeber einer Zeitung, Autor von Die Dreiländerecke bei Czernowitz und Das Land und seine Menschen, 1932
  • Andreas Mikulicz (1806–1881), Architekt (plante gemeinsam mit A. Marin das Czernowitzer Rathaus)
  • Basil Mitrofanowicz (1831–1888), Theologe
  • Hermann Mittelmann 1869–1916, Reiseschriftsteller, Autor von Die Landeshauptstadt Czernowitz, 1907/08
  • Anton Norst (1859–1939), Herausgeber der Czernowitzer Zeitung, Im Buchenwald und Czernowitzer Gemeindezeitung
  • Johann Georg Obrist (1843–1901), Dichter, Philosoph, Mitherausgeber der Buchenblätter
  • Josip Plemelj (1873–1967), Mathematiker
  • Igor Pomerancev, Igor Jakovljevič Pomerancev * 1948, Autor von Kindheit in Czernowitz, In Russisch 1985, in Deutsch 2004
  • Constantin Popowicz/Popovici (1863–1917), orth. Kirchenrechtler
  • Eusebius Popowicz/Popovici (1890–1929), Kirchenhistoriker
  • Franz Porubsky (1880 - 1934), Autor von Die Hochzeit von Kalyczanka, Czernowitz 1905[2]
  • Richard Pribram (1847–1928), Chemiker
  • Wilhelm Reich (1897–1957), Psychoanalytiker und Sexualforscher, geb. in Dobzau, ging in Czernowitz zur Schule
  • Eduard Reiss (1850–1907), Bürgermeister, erster jüdischer Bürgermeister einer österreichischen Landeshauptstadt
  • Moses Rosenkranz (1904–2003), deutschsprachiger Dichter
  • Reuven Rubin (1893–1974), israelischer Maler und erster israelischer Botschafter in Rumänien
  • Arthur Rubinstein, Autor von Konzert in Czernowitz, 1973
  • Josef Norbert Rudel, Yôsēf N. Rûdel
  • Peter Rychlo (* 1950), Germanist und Literaturwissenschaftler
  • Leopold von Sacher-Masoch, Autor von Der Besuch beim Wunderrabbi von Sadagora, 1989
  • Dmytro Sahul (1890–1944), ukrainischer Dichter
  • Joseph Victor von Scheffel, Autor von Zur Eröffnung der "Francisco-Josephina", der deutschsprachigen Nationalitäten-Universität Czernowitz, 1875
  • Joseph Schmidt (1904–1942), Sänger (Tenor), geboren im nahen Dawideny
  • Ludwig Schiffner (1845–1909), Jurist
  • Karl Schlögel, Autor von Czernowitz: Grenzüberschreitungen. Annäherungen an eine ferne nahe Stadt, 1991
  • Friedrich Schuler-Libloy (1827–1900), Jurist
  • Joseph Schumpeter (1883–1950), Volkswirtschaftler und Finanzminister, 1909–1911 Professor in Czernowitz
  • Edith Silbermann (1921–2008) Übersetzerin, Autorin von Eierbriketts für Tante Dela, 2003
  • Ludwig Adolf Staufe-Simiginowicz (1832–1897), erster autochthoner deutschsprachiger Dichter der Bukowina
  • Wilhelm Stekel (1868–1940), Psychoanalytiker und Sexualforscher, geboren in Bojan, Bukowina, wuchs in Czernowitz auf und besuchte das Gymnasium
  • Alexander Supan (1847–1920), österreichischer Geograph
  • Eduard Tangl (1848–1905), Botaniker
  • Constantin Tomaszczuk (1840–1889), Gründungsrektor der Universität Czernowitz
  • Ernst Trost, Autor von K. und k. im Schatten des Kremls, 1984 (über Czernowitz in den 1970er Jahren, mit Rückblicken auf die k. und k. Vergangenheit)
  • Friedrich Vering (1833–1896), Jurist
  • Richard Wahle (1857–1935), Philosoph
  • Freiherr Alexander Wassilko von Serecki (1827–1893), langjähriger Landeshauptmann der Bukowina, Abgeordneter des Landtags sowie des Herrenhauses, Besitzer des Wassilkopalais in der Herrengasse
  • Anton Wassmuth (1844–1927), Mathematiker
  • Ferdinand Zieglauer von Blumenthal (1829–1906), Historiker
  • Léon d’Ymbault (1700–1781), letzter moldauischer Bürgermeister von Czernowitz

Einzelnachweise

  1. in:Jancos Reise. Von Czernowitz durch die transnistrische Verbannung nach Israel 1941–1946. Übers. Inge Jassur. Hartung-Gorre, Konstanz 2001
  2. ein Stadtteil auf dem Weg von der Synagoge zum Güterbahnhof, einem Weg, auf dem später während der Deportation durch die Deutschen die Juden zu den Zügen laufen mussten


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